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11.11.2013: Auszeichnung für REPORT MAINZ-Autoren Preis für ARD-Doku über Sterbehilfe

Die Report Mainz-Autoren Sebastian Bösel und Dr. Ulrich Neumann sind mit dem Arthur-Koestler-Preis 2013 der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben ausgezeichnet worden. Sie erhielten den Journalistenpreis in der Kategorie Fernsehen für ihre Dokumentation "Sie bringen den Tod - Sterbehelfer in Deutschland". Der Film war innerhalb der ARD-Themenwoche "Leben mit dem Tod" am 19. November 2012 ausgestrahlt worden.

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Preis für ARD-Doku über Sterbehilfe

Bösel

Die Report Mainz-Autoren Sebastian Bösel und Dr. Ulrich Neumann sind mit dem Arthur-Koestler-Preis 2013 der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben ausgezeichnet worden. Sie erhielten den Journalistenpreis in der Kategorie Fernsehen für ihre Dokumentation "Sie bringen den Tod - Sterbehelfer in Deutschland".

Die Autoren Sebastian Bösel und Ulrich Neumann hatten für ihren Film in einer verschwiegenen Szene recherchiert. Ärzte bekannten sich in dem Film erstmals offen dazu, wie sie schwerstkranken Menschen beim Sterben helfen. Sie beschaffen Medikamente, stellen einen Medikamentencocktail her und begleiten die Menschen bis zum letzten Atemzug.

In ihrer Hilfe sehen sie eine menschliche und auch ärztliche Pflicht. Und verweisen darauf, dass jeder das Recht haben müsse, selbstbestimmt seinem Leben ein Ende zu setzen. Damit das in Würde geschehen könne - dafür gingen einige von ihnen im ARD-Film in erstaunlicher Offenheit vor die Kamera.

Sebastian Bösel und Ulrich Neumann hatten mehrfach für REPORT MAINZ zum Thema Sterbehilfe berichtet. Die jahrelangen Recherchen für das ARD-Politikmagazin waren die Grundlage für ihre 45-minütige Dokumentation "Sie bringen den Tod".

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12.11.2012 | Die Story im Ersten

Sie bringen den Tod - Sterbehelfer in Deutschland

Bösel, Neumann

In ihrem Film rechercheiren die Autoren Sebastian Bösel und Ulrich Neumann in einer verschwiegenen Szene. Ärzte bekennen sich darin erstmals offen dazu, wie sie schwerstkranken Menschen beim Sterben helfen. Sie stellen einen Medikamentencocktail her und begleiten die Menschen bis zum letzten Atemzug.

Am 08. November 2013 wurde Sebastian Bösel und Ulrich Neumann der Arthur-Koestler-Preis verliehen. Zu den diesjährigen Preisträgern zählte auch der Theologe Prof. Hans Küng. Er erhielt den Sonderpreis für sein Lebenswerk, auch weil er sich für eine Liberalisierung der Sterbehilfe in Deutschland und für die Selbstbestimmung am Lebensende einsetzt.

Mit dem Arthur-Koestler-Preis werden herausragende Beiträge geehrt, die vom Thema Sterben unter Berücksichtigung des Selbstbestimmungsrechts handeln. Die Preise sind jeweils mit 2.000 Euro dotiert. Der Arthur-Koestler-Preis, benannt nach dem Schriftsteller Arthur Koestler (1905-1983), der mit "Sonnenfinsternis" (1940) einen Welterfolg hatte und auch Vizepräsident der englischen Sterbehilfe-Gesellschaft war, wird seit dem Jahr 2000 von der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V. jährlich ausgeschrieben.