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REPORT MAINZ vom 17.04.2012

REPORT MAINZ,  17.4.2012 | 27:17 min

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13.12.2011 SPD und Grüne fordern Auftragsstopp für Heckler & Koch

Claudia Roth: Forschungsaufträge politisch unanständig

Mainz. Die Opposition fordert von der Bundesregierung, vorerst keine neuen Aufträge an Heckler & Koch zu erteilen. Barbara Hendricks, Mitglied des Bundesvorstands der SPD erklärt in REPORT MAINZ: "Meine Forderung an die Bundesregierung ist: Aufträge an Heckler & Koch jetzt nicht weiter zu vergeben. Das gilt sowohl für Aufträge im Bereich Forschung und Entwicklung als auch etwa für den Erwerb von Waffen. Das sollte jetzt nicht geschehen, solange die staatsanwaltschaftlichen Untersuchungen nicht abgeschlossen sind."

Claudia Roth, Parteivorsitzende von B’90 / Grüne erklärt in REPORT MAINZ: "Dass dann aber das Verteidigungsministerium nicht nur Rüstungsgeschäfte mit Heckler & Koch einfach so als wenn nichts passiert weiterabwickeln will, sondern jetzt auch noch lukrative Forschungsaufträge vergibt, das halte ich für politisch absolut unanständig und das muss aufhören."

Heckler & Koch erhielte in den vergangenen zehn Jahren nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums mehr als 900 Direktaufträge sowie 11 Forschungsaufträge.

Letzte Änderung am: 13.12.2011, 18.19 Uhr

Sujet waffengeschäfte für Parteispenden Wie Heckler & Koch politische Landschaftspflege betreibt Waffengeschäfte für Parteispenden?

Der Rüstungskonzern Heckler & Koch soll einen Amtsträger bestochen haben, um ein Waffengeschäft mit Mexiko abschließen zu dürfen. Die Firma gab der FDP 20.000 Euro und der CDU 70.000 Euro. Wofür?

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