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21.45 Uhr, DasErste

REPORT MAINZ vom 17.04.2012

REPORT MAINZ,  17.4.2012 | 27:17 min

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01.07.2011 Deutsche zeigen sich tolerant gegenüber lesbischen Fußballerinnen

96 Prozent aller Deutschen haben kein Problem mit Lesben im Frauen-Fußball

Mainz. 96 Prozent aller Deutschen haben kein Problem mit lesbischen Frauen in der Fußballnationalmannschaft. Das ergab eine repräsentative Umfrage von Infratest dimap im Auftrag von REPORT MAINZ unter 1.000 Menschen.

Danach gaben 86 Prozent der Befragten an, dass es ihnen egal wäre, wenn sie über einige Spielerinnen der Frauen-Fußballnationalmannschaft erfahren würden, dass sie lesbisch seien. Zehn Prozent fänden es sogar gut. Lediglich vier Prozent sagten, es würde sie stören.

Allerdings glauben noch immer viele, dass mit einem Outing Nachteile für die Fußballerinnen verbunden wären. Die Frage, ob die Angst von Fußballerinnen, sich öffentlich zu ihrer Homosexualität zu bekennen, berechtigt sei, weil sie dann Nachteile zu befürchten hätten, beantworteten 39 Prozent der Befragten mit "ja". 53 Prozent glauben, die Angst ist unberechtigt.

Grafik über Akzeptanz von Homosexualität im Frauenfußball

Frage: Wenn Sie über einige Spielerinnen der Frauen-Fußballnationalmannschaft erfahren würden, dass sie homosexuell bzw. lesbisch sind: Würde Sie das stören oder fänden Sie das gut oder wäre Ihnen das egal?
Grundgesamtheit: Deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren / Angaben in Prozent. Fehlende Angaben zu 100 Prozent: Weiß nicht / keine Angabe.

Seit längerem wird über die Akzeptanz von Schwulen und Lesben im Fußball diskutiert. Vor allem abfällige Äußerungen der nigerianischen Trainerin sind auf Kritik gestoßen. Zuletzt hatte die Torhüterin der deutschen Fußballnationalmannschaft, Nadine Angerer, öffentlich gemacht, dass sie bisexuell lebt.

Letzte Änderung am: 01.07.2011, 11.57 Uhr

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