SENDETERMIN Mo, 8.11.2010 | 21.45 Uhr

Nazi-Literatur frei Haus

Warum Online-Portale großer Verlage rechts-extremistische Literatur anbieten

FAZ, Süddeutsche Zeitung und Spiegel - drei publizistische Flaggschiffe der Republik. Deren Verlage betreiben Online-Buchshops. Zu kaufen gibt es Bücher, die man dort nicht vermutet: regelrechte "Nazi-Literatur", etwa von Otto Skorzeny, Hitlers wichtigstem SS-Mann für Geheimaktionen. Mehr als 150 rechtsextremistische Titel sind erhältlich. Geliefert werden die Bücher von dem Großhändler Libri.

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06:49 min | Mo, 8.11.2010 | 21.45 Uhr | Das Erste

FAZ, Süddeutsche und Spiegel argumentieren, aus juristischen und praktischen Gründen müsse man das gesamte Libri-Sortiment übernehmen. Doch Recherchen von REPORT MAINZ haben ergeben: Das stimmt nicht! Der Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Salomon Korn fordert jetzt die Verlage auf, Geld zu investieren, um rechtsextremistische Literatur herauszufiltern: "Bei der Verbreitung einer solchen Literatur nimmt der Ruf dieser Qualitätspresse und der Verlage, die dahinter stehen, Schaden.

Stand: 08.11.2010, 11.36 Uhr

aus der Sendung vom

Mo, 8.11.2010 | 21.45 Uhr

Bericht

Autoren:
Eric Beres, Anton Maegerle, Ulrich Neumann
Kamera:
Andreas Deinert, Volker Kintzinger, Christian Saal, Thomas Schäfer
Schnitt:
Marcus Kaul
Sprecher:
Ulrich Neumann