Missstände in der Fleischwirtschaft

Für billige Lebensmittel bezahlen wir einen hohen Preis

Der Hunger der Deutschen nach günstigem Fleisch ist groß. Doch das billige Fleisch hat einen hohen Preis, wie REPORT MAINZ immer wieder aufdeckt.

Schweinehälften in einer Halle

Immer wieder hat REPORT MAINZ skandalöse Zustände in der Fleischindustrie aufgedeckt.

Zusammengepferchte Kaninchen, verwesende Hühner, kranke gequälte Puten - versteckt hinter den Mauern der Tierfabriken verbirgt sich Leid und ein schmutziges Geschäft. Und das nicht nur in heruntergekommenen Kleinbetrieben, selbst in sogenannten Vorzeigeunternehmen hat REPORT MAINZ Missstände aufgedeckt.

Auch was auf dem Teller landet, hat mit einem hochwertigen Produkt oft nichts zu tun. Ob Schlachtabfälle, falsch etikettierte Ware oder Fleisch von vergammelten Schweineköpfen. Immer wieder deckt REPORT MAINZ auf, mit welchen Tricks manche in der Branche ein Schweinegeld erwirtschaften.

Die Maßnahmen der Politik zeigen sich wirkungslos und der Verbraucherschutz leidet. Eingeführte Kontrollen zeigen beispielsweise nur wenig Wirkung, denn Amtsveterinäre drücken bei Fleischskandalen oftmals beide Augen zu. Und auch das Verbraucherinformationsgesetz hilft bislang so gut wie gar nicht. Eine Anfrage von REPORT MAINZ beschäftigt seit Jahren die Gerichte, weil sich Behörden weigern, brauchbare Informationen herauszugeben.

Mit den Menschen, die in der Branche schuften, wird dabei oft genauso respektlos umgegangen, wie mit dem Produkt. REPORT MAINZ hat in zahlreichen Beiträgen die oft menschenverachtende Ausbeutung von osteuropäischen Arbeitern an den Fließbändern dokumentiert. Von kriminellen angeheuert, werden Sie oft gnadenlos um ihren ohnehin kargen Lohn betrogen.

Stand: 18.08.2011, 11.03 Uhr