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29.05.2012
21.45 Uhr, DasErste

REPORT MAINZ vom 17.04.2012

REPORT MAINZ,  17.4.2012 | 27:17 min

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Unbefristete Verträge sind bei dem Weltkonzern die Ausnahme Angst bei Amazon

aus der Sendung vom Dienstag, 1.11.2011 | 21.45 Uhr | Das Erste

Das Internetversandhaus Amazon bezeichnet sich gerne als "kundenfreundlichstes Unternehmen der Welt". Tatsächlich schätzen viele Kunden den Service: Mit einem Klick zum Wunschprodukt. Doch wie sieht es hinter den Kulissen aus, bei den Mitarbeitern in den Logistikzentren?

Angst bei Amazon

"Kundenfreundlichstes Unternehmen der Welt". So bezeichnet sich gerne der Onlinehändler Amazon. Geht das auf Kosten der Mitarbeiter? In REPORT MAINZ berichten befristet Angestellte, welchem Druck sie ausgesetzt sind.

REPORT MAINZ,  1.11.2011 | 5:45 min

In REPORT MAINZ berichten Mitarbeiter und ehemalige Angestellte, sie seien Druck ausgesetzt. Manche von ihnen werden über drei Jahre lang immer wieder befristet angestellt. Trotz bester Arbeitszeugnisse bekommen sie keinen festen Vertrag. Stattdessen stellt Amazon offenbar lieber neue, hoch motivierte Menschen ein. Ergebnis: Eine hohe Quote von befristet Angestellten. Nach Unterlagen, die REPORT MAINZ vorliegen, sind es am größten Standort Deutschlands, in Bad Hersfeld, rund Zweidrittel der Vollzeitbeschäftigten. Experten sprechen von einem Missbrauch der gesetzlichen Möglichkeiten.

REPORT MAINZ fragt Prof. Klaus Dörre, Arbeitssoziologe

REPORT MAINZ,  1.11.2011 | 3:02 min

REPORT MAINZ fragt Prof. Stefan Sell, Wirtschaftswissenschaftler

REPORT MAINZ,  1.11.2011 | 2:58 min

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Kommentare zu diesem Artikel:

Aktion von Ver.di

(Medusa) 06.11.2011 , 18:13

Danke für den Beitrag! Ich als notorische Amazon-Kundin wollte sofort einen Protestbrief an Amazon schreiben. Ver.di hat es mir leicht gemacht, denn auf dieser Seite gibt es einen zum Download: http://www.amazon-verdi.de/aktion/

Warum nur Amazon

(sabb) 04.11.2011 , 20:23

Warum wird hier so auf Amazon rumgehackt? Warum sagt niemand was gegen kirchliche Einrichtungen, die groß mit ihrem Sozialen werben, aber es noch schlimmer treiben wie Amazon?

Wer hat uns (...) Sozialdemokraten - Kauf bei Amazon

(Tom Cruise) 04.11.2011 , 19:20

Die liberalisierung der Bankem sowie des Arbeitsmarktes haben uns Herr Scröder, Herr Fischer bzw. Rot/Grün eingebrockt. Diese Leute haben die Beschränkung der Befristung von Zeitarbeit und befristeten Verträgen per Gesetz festgeschrieben. (es gab Zeiten war nach zwei befristungen entweder schluss oder festanstellung, vor ROT / Grün) Ist doch schön flexibel für die Firmen? Da darf man sich nicht darüber aufregen das die Firmen die Gesetze auch so umsetzen wie sie gemacht sind. Am scrillsten war ja die Frau von der SPD die da gegen an war. Weil sie teil dessen ist die das erst ermöglicht hat. Unglaublich war die nicht nachfrage der Redaktion bei dieser Frau. Ein Teil des Beitrags den sie besser hätten weggelassen aus Journalistischer sicht. Oder fragen sie generell keine Fragen? Ich kauf weiter bei Amazon. ___________________ Change the law. Yes we can

AMAZON - Kostenlose Praktika

(JJKK) 04.11.2011 , 09:14

Amazon nutzt nicht nur die Möglichkeit der Befritung schamlos bis aufs Äusserte aus. Wie andere Kommentatoren hier schon berichteten, sollten mal die Arbeitsbedingungen durchleuchtet werden. Auch stellt Amazon die meisten Arbeitslosen nur mit vorheriger kostenloser Praktika ein. Die Jobcenter machen mit. Bei Amazon Rheinberg wurden neue Mitarbeiter zur Einarbeitung für 4 Wochen mit Fahrt- und Unterkunftskosten an andere Standorte geschickt. Vom Jobcenter bezahlt, erst ab der 5. Woche sollte Amazon den Lohn bezahlen. Arbeitslose fürs Weihnachtsgeschäft müssen auch zunächst 2 Wochen unentgeltlich arbeiten.(Verträge bis 31.12.2011) Diese kostenlosen Praktikanten ersetzen reguläre Arbeiter, kosten Steuergeld und verschaffen Amazon einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Arbeitgebern, welche fair von der ersten Minute an bezahlen. Kosten, welche bei jeder Neueinstellung von Personal entstehen, werde auf die Allgemeinheit abgewelzt.

wtf?

(Marko ich) 04.11.2011 , 00:30

es geht um unbezahlte arbeit und da ein Unternehmen vom Staat mit Arbeitslosen subventioniert wird. Die gezwungen werden dort kostenlos zu arbeiten. Und nichts anderes. "Der deutsche Durchschnittsasi ist sich zu fein für 3-4 unbezahlte Stunden in der Woche" nein Vollzeit Aber wie ich sie einschätze würden sie natürlich kostenlos arbeiten. Das ist es ja immer Großen Mund aber selber schön kassieren und Leute ausbeuten. "Zu blöde, fehlerfrei geschweige denn überhaupt sicher mit EDV umzugehen" schön das sie alle kennen*ironie* "Ihr widert mich an" Danke gleichfalls

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Letzte Änderung am: 01.11.2011, 14.48 Uhr

Unbefristete Verträge sind bei dem Weltkonzern die Ausnahme

Bericht

Autor:
Eric Beres, Nikolai Hotsch
Kamera:
Ole Jürgens, Sarah Krah, Frank Waldschmidt
Schnitt:
Boris Retkowski
Sprecher:
Eric Beres

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