aus der Sendung vom Dienstag, 24.1. | 21.45 Uhr | Das Erste
Die meisten Bundesländer leisten sich großzügigere Pensionsregelungen für ihre Regierungsmitglieder als der Bund. Hoch verschuldete Länder wie das Saarland und Sachsen-Anhalt zahlen Regierungsmitgliedern schon nach kurzer Amtszeit und lange vor der für Bundesminister geltenden Regelaltersgrenze von 67 Jahren umfangreiche Ruhegehälter.
Die Bundesregierung hat die Pensionsregelungen für Bundesminister im Jahr 2008 deutlich verschärft. Die Mindestamtszeit für Pensionsansprüche wurde damals auf vier Jahre heraufgesetzt und der Bezugsbeginn an die für Beamte geltende Regelaltersgrenze von 67 Jahren angeglichen Die meisten Bundesländer haben ihre Pensionsregelungen bei Mindestamtszeit und Bezugsbeginn jedoch bisher nicht an den Bund angepasst. Staatsrechtler wie Prof. Hans Herbert von Arnim und Prof. Ulrich Battis mahnen eine schnelle Reform der üppigen Ministerpensionen an. Auf Anfrage von REPORT MAINZ kündigen jetzt mehrere Länder ein, die Pensionsregelungen für Minister zu überarbeiten.
Letzte Änderung am: 17.01.2012, 18.09 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel:
Ministerpensionen
Ministerpensionen
(abouchou1) 26.01.2012 , 15:22
Der Deutsche hat bis heute nicht bemerkt das er nur belogen,betrogen und bestohlen wird. Deutschland ist heute der größte per Gesetz geregelter Betrugsstaat. Und das alles im Namen der Demokratie und Rechtsstaat, was ohnehin nur ein Moderner Ausdruck für Diktatur und Ausbeutung ist. Nostradamus warnte uns schon lange vor Falsche Prophenten und Lügner die ihr eigenes Volk vernichten werden. Bei 60-70% Beamte in einem Staat wird nie ein Wiederstand kommen. So wollten es ja alle. Also warum jetzt die Aufregung ?. Die Politiker werden immer zu ihren gunsten entscheiden. Ihr Schwur den sie geleistet hatten war schon die erste Lüge. Ein ehrlicher Mensch würde nie Schwören was er nicht halten kann. Also, alles Lügner.
LuxusPensionen - guter Bericht - dran bleiben / Danke
LuxusPensionen - guter Bericht - dran bleiben / Danke
(Ludwig Gehring) 25.01.2012 , 10:15
Sehr geehrte Redaktion, das war eine Berichterstattung wie ich Sie wünsche. Lfd. dran bleiben, ich habe nach Berlin gemailt + Welt online + Bild + SZ redaktionen angeschrieben. Das Thema ist wie Wulff und eine noch größere Diskriminierung der Wähler. Wenn Sie wollen sende ich Ihnen nachbekanntgabe emailadresse meine mails. Viele Grüße Ludwig Gehring, ERLANGEN
Horst Jaeger
Horst Jaeger
(Horst Jaeger) 24.01.2012 , 23:49
Guten Abend, endlich wird dieses Thema wieder einmal aufgegriffen. Wie kann so etwas nur stattfinden.Jetzt streitet man ob die Rente mit 67 gerechtfertigt ist,bei den Faulenzern aber ganz andere Massstaebe ansetzt.Mit welcher Begruendung eigentlich?? Bei einer Rentenerhoehung von einem Euro wird gefeilscht. Was fuer eine Welt.Ich wuesche mir,dass alle Rentner die Ihr Leben lang gearbeite haben und unter Tausend Euro erhalten,auf die Strasse gehen und protestieren. Kein Wunder ist man auf diese Politiker mit Recht stocksauer. Bitte bleiben Sie dran,denn hier muss etwas geschehen.Diesen Abstaubern muss das wirkliche Arbeiten beigebracht werdenWenn ich richtig informiert bin,zahlen diese " Schmarotzer " nicht einmal in die Rentenkasse ein. Mit freundlichen Gruessen Horst Jaeger