aus der Sendung vom Montag, 7.7.2008 | 21.45 Uhr | Das Erste
Manchmal langt Lisa in „Lisas Welt“ schon richtig hin. Aber sie hat ein Gewissen, sie müsse was richtig stellen wegen dem Kurt Beck, wo auch sie zu dem so garstig war. Na, dann mach’ mal, haben wir gesagt.
Bericht:
Richtigstellung. Am 25. Mai habe ich gesagt, der Beck wäre sauer auf die Wähler, weil ihn keiner wählen will. Aber das ist falsch. Richtig ist, einige Deutsche wollen den Beck sogar als Bundeskanzler, so etwa jeder Zehnte.
O-Ton:
»Wir wollen Beck!«
Und sogar ein paar aus seiner eigenen Partei – zum Beispiel die Andrea oder die Nahles und sogar die Andrea Nahles.
Am 29. Oktober habe ich sogar gesagt, der Beck hat nichts zu lachen, weil er im Umfragekeller ist. Richtig aber ist, solange im Keller noch ein Pfälzer Riesling ist, hat der Beck ganz oft was zu lachen.
Und dass er nicht weiß, wie er mit der Linkspartei umgehen soll, stimmt auch nicht. Richtig ist, er hat einen ganz klaren Kurs. Vor der Wahl: auf keinen Fall. Und hinterher auch nicht. Es sei denn die SPD kann an die Macht kommen. Und dann auch nur, wenn es beim ersten Mal klappt. Aber sonst eigentlich nie. Und im Bund schon gar nicht.
Die Roswitha, dem Beck seine Frau, sagt, der Beck habe Haare wie ein Meerschweinchen. Das stimmt sogar. Falsch ist aber, dass es noch mehr Ähnlichkeiten gibt. Und falsch ist auch, dass der Beck zurücktreten will. Richtig ist, er klebt nicht an seinem Stuhl. Noch richtiger ist aber: Der Stuhl klebt an ihm. Und deshalb ist es gar nicht so leicht den Beck richtig zu stellen.
Abmoderation Fritz Frey:
In Hamburg begrüße ich jetzt Susanne Holst. Frau Kollegin, warum muss man heute unbedingt die „Tagesthemen“ sehen?
O-Ton:
»Na ja, bei uns geht es heute schließlich um nichts Geringeres als die Zukunft der Kernenergie. Die Koalition ist in dieser Frage tief gespalten. Die Union ruft immer lauter nach verlängerten Laufzeiten der Meiler und argumentiert da ganz populär mit Energiepreisen und Klimaschutz. Das ist eines unserer Tagesthemen.«
Ja, vielen Dank dafür. Das war REPORT MAINZ. Wir sehen uns wieder in drei Wochen. Bis dahin!
Letzte Änderung am: 13.06.2008, 23.58 Uhr