aus der Sendung vom Montag, 19.1.2009 | 21.45 Uhr | Das Erste
Das war schon merkwürdig, diese Hessenwahl gestern. Als was wird beispielsweise sie in die Geschichte der deutschen Sozialdemokratie eingehen? Als imposanter Störfall, der auch verdiente Genossen wie Beck und Clement derart kontaminiert hat, dass auch für sie Schicht im Schacht war? Auf jeden Fall hat der Wähler gestern die endgültige Stillegung des einstigen Kraftwerkes Ypsilanti verfügt. Aber Geschichte spielt in Lisas Welt keine Rolle, da lebt man im hier und jetzt, da lebt man im Dschungelcamp.
Bericht:
Der Koch, der ist jetzt wieder König im Hessendschungel, dank dem Hahn. Dabei wollten die Zuschauer den Koch schon beim letzten Mal nicht mehr sehen!
Aber im Dschungelcamp, da sind ja sowieso immer Leute, die woanders keiner haben will oder die sowieso niemand kennt.
Und deshalb ist denen auch gar nichts peinlich. Hauptsache, die kommen ins Fernsehen!
Die Ypsilanti, die war am Anfang das Dschungelluder. Und dachte, sie überlebt die Schlangengrube mit links.
Aber dann hat sie ihre Dschungelprüfung vermasselt. Eine Kröte zu schlucken, hat sie geschafft, aber vier waren dann doch zu viel.
Dafür kam dann der Thorsten Schäfer-Dingsda ins Dschungelcamp. Der wollte nämlich auch gern mal ein Star sein. Und vielleicht hätte er seine Dschungelprüfung sogar bestanden, wenn er gleich mit dem Dschungelluder Schluss gemacht hätte.
Der Al-Wazir hat sich aus dem ganzen Zickenkrieg rausgehalten. Deshalb ist er jetzt auch so beliebt. Bringt ihm aber auch nichts, weil der TSG versumpft ist.
Der Koch hatte die schwerste Dschungelprüfung. Er musste ganz viel Kreide fressen. Und weil er im Schafspelz sogar noch sexyer aussah als der Thorsten Schäfer Dingsda, ist er wieder Dschungelkönig geworden.
Aber der Koch will ja sowieso nicht mehr lange im Hessendschungel bleiben. Und ruft bestimmt bald: Ich bin ein Star, holt mich hier raus.
Abmoderation Fritz Frey:
Das war es von REPORT MAINZ. Tschüss.
Letzte Änderung am: 12.12.2008, 23.47 Uhr