Als seit 20 Jahren in NRW niedergelassene Hausärztin helfe ich schon seit langem mit, die Finanzlöcher im Gesundheitswesen zu stopfen, indem ich, wie meine hausärztlichen Kollegen auch seit vielen Jahren schon mit immer weniger Honorar auskommen muß und uns das Leben immer schwerer gemacht wird.
Wir Hausärzte sind mit jeder der zahlreichen Honorarreformen immer wieder belogen und betrogen worden.
Wie viele meiner Kollegen setzte ich meine Hoffnung auf (endlich mal!)eine wirkliche Honorarverbesserung durch die Hausarztverträge, um die unsere Hausarztverbände seit Jahren gekämpft haben.
Tja,stattdessen eine schallende Ohrfeige für alle Hausärzte vom Gesundheitsminister.
Von den Medien, wie bei Ihnen, wird noch nachgetreten,alles einseitig
aus der Sicht der Krankenkassenfunktionäre dargestellt, die Hausärzte erhalten keine faire Gelegenheit, ihren Standpunkt darzustellen.
Von Meinungsfreiheit und fairer Berichterstattung kann da nicht mehr die Rede sein.
Traurige Wahrheiten
(K.S.Azzam) 24.07.2010 , 14:36
Ich arbeite sehr gerne mit allen meinen Fachkollegen , die auch leiden wie wir. Sicherlich sind nicht alle Hausärzte bzw. Fachärzte fehlerfrei.
Das Ansehen solcher Berufe wird aber immer wieder unprofessionell auch von manchen Ärzten beschmutzt. Wenn jemand mit mir 1 Woche tauschen möchte , vor allem umzusehen, wann das Telefon nicht läutet vor allem Nachts, der möchte mich anrufen. Ihr Alle inklusiv Reporter, Politiker, Funktionäre, Schreibtischtäter..lasst uns in Frieden arbeiten gemeinsam für unsere Patienten mit unseren Fachkollegn, dia aber Nur fair sind.
Das Ziel heiligt die Mittel in der Mediendemokratie
(Torsten Lange) 22.07.2010 , 21:01
Wenn das Ziel lautet: "schlagt auf die geldgierigen Hausärzte ein", dann wird eben alles so dargestellt, dass es in dieses Zerrbild passt, weit entfernt von jeder journalistischen Sorgfaltspflicht. Und dass dann auch noch Statisten gekauft werden, die einen selten dümmlich ausgefüllten Überweisungsschein des Hausarztes bei einem Kinderarzt vorlegen ("Größe und Gewicht bestimmen"), das ist noch das Allerletzte.
Was ist das für eine Manipulation der Zuschauer! Interessant wäre mal eine Recherche eines anderen Magazins, z.B. Frontal, mit dem Titel:
"Wie aussagekräftige Beiträge in deutschen Politmagazinen entstehen".
Keine Chance einer Gegenaussage, keine Fakten, die das gewollte Ergebnis entkräften könnte... Wenn alle Beiträge so entstehen, weiß ich, was ich von Report u.a. zu halten habe. Welche Interessensgruppe wohl dahintersteht?
Hausarztverträge
(Karl Wieser) 22.07.2010 , 17:59
Der Bericht ist von vorne bis hinten eine Hetzkampagne gegen die Hausärzte, aber ganz ruhig, erst wenn der letzte Hausarzt die Praxis geschlossen hat werdet Ihr feststellen , daß Euch weder die Kassen noch die Politiker versorgen bzw. nachts besuchen. Dann werdet Ihr merken , daß man Euch angelogen und betrogen hat, dann aber ist es zu spät !
Herzlichen Glückwunsch!
(Peter Fleischmann) 22.07.2010 , 15:16
Haben Sie eigentlich schon mal recherchiert welche "Funktionäre" von Ihrer bewusst verzerrten Berichterstattung profitieren? Z.B:
Funktionäre der kassenärztl. Vereinigungen, Kassenfunktionäre, vereinzelt auch Vertreter anderer Arztgruppen (z.B anscheinend manch ein Kinderarzt, hier besteht ja auch Konkurrenz!), Politiker die durch Populismus davon Ablenken können, dass dieses Gesundheitssystem krank ist. HÄ verdienen nach wie vor im Vergleich zu anderen Arztgruppen wenig. Denken Sie beim nächsten Jammern über das Landarztsterben mal kurz dran.
Danke jedenfalls für den weiteren Dämpfer, den die (ja, durchaus idealistische!) Motivation eines jungen Arztes erfährt, welcher sich trotz dieses kafkaesken Gesundheitssystems als doofer, geldgieriger Hausarzt niedergelassen hat.
P.S: Der Porsche ist schon bestellt und Waage und Maßband sind abgeschafft (aus Kostengründen!), gibt ja nen Formulardrucker und andere Ärzte in der Nähe!
Peter Fleischmann
Es wäre fair ...
(docbayern) 22.07.2010 , 10:21
... auch die Summen zu nennen, um die es eigentlich geht.
Der durchschnittliche Hausarzt bekommt pro Quartal ca 30,- Euro pro Patient. Flatrate. Und das für eine Rundumversorgung einschliesslich 24-Stunden-Dienstbereitschaft.
Im Rahmen der Hausarztverträge sind es immerhin 50-60 Euro.
Wenn man das "Pfründe" nennen will ...
absolut schlechter Bericht!
(Timo) 21.07.2010 , 22:19
Hier wird ausnahmslos auf die Hausärzte gewettert. Und der Bevölkerung versucht einzureden das die Ärzte alle im Geld schwimmen und den Hals nicht voll bekommen würden.
Aber die Realität sieht doch ganz anders aus!
Viele Praxen (vor allem auf dem Land) müssen geschlossen werden da sie sich einfach nicht mehr tragen.
Viele Hausärtze haben ein Arbeitsaufkommen von locker über 50 Stunden die Woche.
Und um erst einmal Hausarzt zu werden muss man auch erst mal ganzschön was investieren. (super Abi, 12 Semester Studium, 4-6 Jahre Facharztausbildung)
Damit ist doch ein halbwegs gutes Gehalt schon gerechtfertigt.
Was man weiterhin bedenken sollte: Die Verantwortung die ein Arzt täglich hat.
Da sollte er doch nicht auchnoch ständig gezwungen werden auf die Uhr schauen zu müssen.
Und was zahlt eine Kasse schon für eine Beratung. 5-6 Euro, mehr ists doch nicht...
Das die Ärzte ALLE Porsche fahren, das ist doch schon lange vorbei....
Hausarztmodell
(Dr.Alexander Wiedemann) 21.07.2010 , 21:08
Miserabel recherierter, rein auf Polemik ausgerichteter Bericht. Eine Schande für die ARD, solchen Schund-Journalismus überhaupt zu senden !
Kommentar: erbärmlich, Note: mangelhaft !
Solchen Schwachsinn wie Roprt Mainz werde ich mir nie wieder antun !!
Hausarztmodell
(Gudrun Rankl) 21.07.2010 , 16:06
Für alte pflegebedürftige Menschen im Heim lebend und Sozialhilfeempfänger sollte man das Modell herausnehmen. Ich habe es getan und der Arzt hat jegliche Hilfe verweigert. Die Kassen würden viel Geld sparen und so nicht in hohe Defizit fallen, mit dem sie uns dann wieder belasten.
Gudrun Rankl
Schlecht recherchierter Beitrag
(Dipl.-Med. Schmidt) 21.07.2010 , 07:44
Leider hat die Redaktion des Report Mainz Berater, die die Materie der Hausärzte nicht kennen. Zu den anderen Beiträgen muss ich nichts zusätzlich sagen. Aber ich lade die Redaktion des Report gern ein, einen Tag lang mitzuarbeiten und auch über grundsätzliche Probleme zu diskutieren, die eine effiziente Reform des Gesundheitswesens unmöglich machen. Stichworte: Steuerung der Niederlassung und Weiterbildung, sinnlose Konkurrenz zwischen Kliniken, Hausärzten und Fachärzten, Verschwendungssucht der Patienten, Anspruchsdenken usw. einschließlich inkompetente Politiker mit dem Denkhorizont einer Wahlperiode
Autoren: Eric Beres, Monika Anthes Kamera: Werner Bachor, Peter Kempter, Kolja Nieber, Thomas Reutter, Markus Stoffel Schnitt: Marcus Kaul, Christian Schreiber
Lesermeinungen 1-10 von 16
Kassemachen mit Hausarztverträgen
(Almut Görgels) 08.08.2010 , 19:51
Als seit 20 Jahren in NRW niedergelassene Hausärztin helfe ich schon seit langem mit, die Finanzlöcher im Gesundheitswesen zu stopfen, indem ich, wie meine hausärztlichen Kollegen auch seit vielen Jahren schon mit immer weniger Honorar auskommen muß und uns das Leben immer schwerer gemacht wird. Wir Hausärzte sind mit jeder der zahlreichen Honorarreformen immer wieder belogen und betrogen worden. Wie viele meiner Kollegen setzte ich meine Hoffnung auf (endlich mal!)eine wirkliche Honorarverbesserung durch die Hausarztverträge, um die unsere Hausarztverbände seit Jahren gekämpft haben. Tja,stattdessen eine schallende Ohrfeige für alle Hausärzte vom Gesundheitsminister. Von den Medien, wie bei Ihnen, wird noch nachgetreten,alles einseitig aus der Sicht der Krankenkassenfunktionäre dargestellt, die Hausärzte erhalten keine faire Gelegenheit, ihren Standpunkt darzustellen. Von Meinungsfreiheit und fairer Berichterstattung kann da nicht mehr die Rede sein.
Traurige Wahrheiten
(K.S.Azzam) 24.07.2010 , 14:36
Ich arbeite sehr gerne mit allen meinen Fachkollegen , die auch leiden wie wir. Sicherlich sind nicht alle Hausärzte bzw. Fachärzte fehlerfrei. Das Ansehen solcher Berufe wird aber immer wieder unprofessionell auch von manchen Ärzten beschmutzt. Wenn jemand mit mir 1 Woche tauschen möchte , vor allem umzusehen, wann das Telefon nicht läutet vor allem Nachts, der möchte mich anrufen. Ihr Alle inklusiv Reporter, Politiker, Funktionäre, Schreibtischtäter..lasst uns in Frieden arbeiten gemeinsam für unsere Patienten mit unseren Fachkollegn, dia aber Nur fair sind.
Das Ziel heiligt die Mittel in der Mediendemokratie
(Torsten Lange) 22.07.2010 , 21:01
Wenn das Ziel lautet: "schlagt auf die geldgierigen Hausärzte ein", dann wird eben alles so dargestellt, dass es in dieses Zerrbild passt, weit entfernt von jeder journalistischen Sorgfaltspflicht. Und dass dann auch noch Statisten gekauft werden, die einen selten dümmlich ausgefüllten Überweisungsschein des Hausarztes bei einem Kinderarzt vorlegen ("Größe und Gewicht bestimmen"), das ist noch das Allerletzte. Was ist das für eine Manipulation der Zuschauer! Interessant wäre mal eine Recherche eines anderen Magazins, z.B. Frontal, mit dem Titel: "Wie aussagekräftige Beiträge in deutschen Politmagazinen entstehen". Keine Chance einer Gegenaussage, keine Fakten, die das gewollte Ergebnis entkräften könnte... Wenn alle Beiträge so entstehen, weiß ich, was ich von Report u.a. zu halten habe. Welche Interessensgruppe wohl dahintersteht?
Hausarztverträge
(Karl Wieser) 22.07.2010 , 17:59
Der Bericht ist von vorne bis hinten eine Hetzkampagne gegen die Hausärzte, aber ganz ruhig, erst wenn der letzte Hausarzt die Praxis geschlossen hat werdet Ihr feststellen , daß Euch weder die Kassen noch die Politiker versorgen bzw. nachts besuchen. Dann werdet Ihr merken , daß man Euch angelogen und betrogen hat, dann aber ist es zu spät !
Herzlichen Glückwunsch!
(Peter Fleischmann) 22.07.2010 , 15:16
Haben Sie eigentlich schon mal recherchiert welche "Funktionäre" von Ihrer bewusst verzerrten Berichterstattung profitieren? Z.B: Funktionäre der kassenärztl. Vereinigungen, Kassenfunktionäre, vereinzelt auch Vertreter anderer Arztgruppen (z.B anscheinend manch ein Kinderarzt, hier besteht ja auch Konkurrenz!), Politiker die durch Populismus davon Ablenken können, dass dieses Gesundheitssystem krank ist. HÄ verdienen nach wie vor im Vergleich zu anderen Arztgruppen wenig. Denken Sie beim nächsten Jammern über das Landarztsterben mal kurz dran. Danke jedenfalls für den weiteren Dämpfer, den die (ja, durchaus idealistische!) Motivation eines jungen Arztes erfährt, welcher sich trotz dieses kafkaesken Gesundheitssystems als doofer, geldgieriger Hausarzt niedergelassen hat. P.S: Der Porsche ist schon bestellt und Waage und Maßband sind abgeschafft (aus Kostengründen!), gibt ja nen Formulardrucker und andere Ärzte in der Nähe! Peter Fleischmann
Es wäre fair ...
(docbayern) 22.07.2010 , 10:21
... auch die Summen zu nennen, um die es eigentlich geht. Der durchschnittliche Hausarzt bekommt pro Quartal ca 30,- Euro pro Patient. Flatrate. Und das für eine Rundumversorgung einschliesslich 24-Stunden-Dienstbereitschaft. Im Rahmen der Hausarztverträge sind es immerhin 50-60 Euro. Wenn man das "Pfründe" nennen will ...
absolut schlechter Bericht!
(Timo) 21.07.2010 , 22:19
Hier wird ausnahmslos auf die Hausärzte gewettert. Und der Bevölkerung versucht einzureden das die Ärzte alle im Geld schwimmen und den Hals nicht voll bekommen würden. Aber die Realität sieht doch ganz anders aus! Viele Praxen (vor allem auf dem Land) müssen geschlossen werden da sie sich einfach nicht mehr tragen. Viele Hausärtze haben ein Arbeitsaufkommen von locker über 50 Stunden die Woche. Und um erst einmal Hausarzt zu werden muss man auch erst mal ganzschön was investieren. (super Abi, 12 Semester Studium, 4-6 Jahre Facharztausbildung) Damit ist doch ein halbwegs gutes Gehalt schon gerechtfertigt. Was man weiterhin bedenken sollte: Die Verantwortung die ein Arzt täglich hat. Da sollte er doch nicht auchnoch ständig gezwungen werden auf die Uhr schauen zu müssen. Und was zahlt eine Kasse schon für eine Beratung. 5-6 Euro, mehr ists doch nicht... Das die Ärzte ALLE Porsche fahren, das ist doch schon lange vorbei....
Hausarztmodell
(Dr.Alexander Wiedemann) 21.07.2010 , 21:08
Miserabel recherierter, rein auf Polemik ausgerichteter Bericht. Eine Schande für die ARD, solchen Schund-Journalismus überhaupt zu senden ! Kommentar: erbärmlich, Note: mangelhaft ! Solchen Schwachsinn wie Roprt Mainz werde ich mir nie wieder antun !!
Hausarztmodell
(Gudrun Rankl) 21.07.2010 , 16:06
Für alte pflegebedürftige Menschen im Heim lebend und Sozialhilfeempfänger sollte man das Modell herausnehmen. Ich habe es getan und der Arzt hat jegliche Hilfe verweigert. Die Kassen würden viel Geld sparen und so nicht in hohe Defizit fallen, mit dem sie uns dann wieder belasten. Gudrun Rankl
Schlecht recherchierter Beitrag
(Dipl.-Med. Schmidt) 21.07.2010 , 07:44
Leider hat die Redaktion des Report Mainz Berater, die die Materie der Hausärzte nicht kennen. Zu den anderen Beiträgen muss ich nichts zusätzlich sagen. Aber ich lade die Redaktion des Report gern ein, einen Tag lang mitzuarbeiten und auch über grundsätzliche Probleme zu diskutieren, die eine effiziente Reform des Gesundheitswesens unmöglich machen. Stichworte: Steuerung der Niederlassung und Weiterbildung, sinnlose Konkurrenz zwischen Kliniken, Hausärzten und Fachärzten, Verschwendungssucht der Patienten, Anspruchsdenken usw. einschließlich inkompetente Politiker mit dem Denkhorizont einer Wahlperiode
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