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21.45 Uhr, DasErste

REPORT MAINZ vom 17.04.2012

REPORT MAINZ,  17.4.2012 | 27:17 min

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Deutsche Passagiere der Costa Concordia klagen an Alleingelassen von der Botschaft?

aus der Sendung vom Dienstag, 24.1. | 21.45 Uhr | Das Erste

Die Flucht vom sinkenden Schiff war für die Passagiere ein Horror. Und auch auf dem rettenden Festland standen viele ohne Papiere, Geld oder Handy da – wussten nicht wie es weitergehen sollte. Diesen Schiffbrüchigen sei von Mitarbeitern der deutschen Botschaft vorbildlich rund um die Uhr geholfen worden, sagt der deutsche Außenminister Guido Westerwelle. Doch viele deutsche Passagiere erheben schwere Vorwürfe gegen die Deutsche Botschaft: Vor Ort hätten sie keine Botschaftsangehörigen angetroffen, obwohl sie Unterstützung gebraucht hätten.

Deutsche Passagiere der Costa Concordia klagen an Alleingelassen von der Botschaft?

REPORT MAINZ,  24.1.2012 | 5:31 min

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Kommentare zu diesem Artikel:

Tsunami 2004-Auswärtige Amt verhönt Opfer

(Robert Rau) 25.01.2012 , 18:44

Leider war meine Familie und ich am 26.12.04 Opfer des Tsunamis ,wie viele andere Urlauber ebenso. Am 26.12.04 um 01.00 pmThai zeit(07.00 am MEZ)rief ich das erste mal das Auswärtige Amt an.Ich teilte dort mit das dringend Hilfe für die Deutschen Urlauber benötigt wird.Auch das es viele Verletzte Deutsche gab ,es Menschen gab die nichts mehr hatten(Weder Paß noch Geld etc.) und das man bitte helfen sollte.Auch das man schon Flugzeuge bereitstellen sollte um die Urlauber auszufliegen.Ich rief bis zum 27.12. 03.00 pm Thai Time 5 mal das auswärtge Amt an und bat um Hilfe.Bei meinem letzten anruf teilte ich der Dame am telefon mit das die Schweden,Finnen,Norweger bereits Botschaftspersonal aus Bangkok eingeflogen haben.Dies Länder hatten ohne Rücksicht auf Kosten bereits am 26 und 27.12 Flugzeuge in marsch gesetzt um ihre Landsleute herauszuholen.Auch wurden auf Tafeln in Hotels,öffentlichen Plätzen darauf hingewisen das sich alle Bürger dieser Länder abreisebereit machen sollten.Botschaftsangehörige dieser Länder besuchten am 27.12. Hotels etc. und stellten mit Soforbildkamera einmalig Ausweispapiere zur Ausreis aus,an Menschen die nicht mehr hatten.Alles dies teilte ich dem Auswärtigen Amt mit und als antwort bekam ich: "Regen sich bitte nicht auf der Krisenstab tagt.Und außerdem haben sie doch schönes Wetter da unten"bemerkte die Dame.Wie später bekannt wurde mußte in Deutschland erst einmal die "Kostenfrage" geklärt werden und damit wurde offiziell erst ab 1. Januar 2005 Deutsche mit Sonderflügen des Auswärtigen Amtes ausgeflogen.Meine Familie und ich sind nach dem Gespräch am 27.12.03.00 pm Thai time auf eigene Faust aufgebrochen um nach Deutsachland zu kommen.Um den 9 Januar bekam ich einen anruf vom AA.:"Wo sind Sie?Und Ihre Familie?" Zuhause antwortete ich."Dann kann ich sie ja von der Vermißtenliste streichen" sagte der Herr vom AA zu mir. Niemanden wünsche ich,eine Situation, das er Hilfe von diesem Staat benötigt.

Deutsche Botschaft

(Alt) 25.01.2012 , 14:37

Den Kommentar von Frau Cassel kann ich bestätigen. Der Ruf der deutschen Botschaften, was Hilfe für Deutsche im Ausland anlangt, ist überaus schlecht. Sie sollten am Ball bleiben. (Gott sei Dank brauche ich die in der Regel nicht!)

Wann wird endlich einmal etwas unternommen?

(Martina Cassel) 25.01.2012 , 12:35

Guten Tag! Mein Mann und ich sind sogenannte "Auslandsdeutsche". Das heisst, wir haben unseren ersten und einzigen Wohnsitz im Ausland und das schon seit vielen Jahren, lange bevor "auswandern" modern und vom Privatfernsehen finanziert wurde, sind aber immer noch deutsche Staatsbürger. Wir sind also in doppelter Hinsicht von der Misere in "Deutschen Botschaften" betroffen. Wir sind nicht nur Touristen, die gelegentlich Hilfe brauchen, wir brauchen Deutsche Botschaften auch im täglichen Leben, wenn es um die Ausstellung diverser Dokumente geht. In beiden Fällen haben wir zum Teil albtraumhafte Erfahrungen gemacht. Ich habe mir sogar einmal überlegt, ob ich ein Buch darüber sollte. Stoff hätte ich genug. Vielleicht sollten Sie sich mit dem Thema "Deutsche Botschaften" noch weiter befassen. Das ist wirklich unbeschreiblich, was da zum Teil abläuft und nicht erst seit "Westerwelle", das geht schon seit mind. 20 Jahren so. Wir haben alles versucht, doch niemanden interessiert das wirklich. Das "Auswärtige Amt" schaltet auf absolut taub. Wir haben uns auch einmal an die F.A.Z. gewandt, doch die hat auch nur abgewinkt, man würde sich mit "denen" nicht anlegen. Übrigens - noch ein kleiner Tip: Sollten Sie als Touristen im Ausland dringend Hilfe brauchen und die deutsche Botschaft schaltet auf Durchzug, wenden Sie sich einfach an eine andere Botschaft: Besonders zu empfehlen sind hier die französische, und wenn sie kein französisch sprechen, die amerikanische Botschaft: Auch wenn die Ihnen keine Ausweispapiere ausstellen können, machen die ihren deutschen Kollegen dann ziemlich "Dampf" und dann werden sie förmlich zu VIPs bei Ihren Landsleuten. Hilft immens, können wir aus eigener Erfahrung berichten. Immer nach dem Motto: Hilfe im Ausland? Amerikanische Botschaft:"Da werden Sie geholfen!" Dr.-Ing. Martine Cassel

Horst Jaeger,

(Horst Jaeger) 25.01.2012 , 08:00

Guten Tag, also das ueberrascht mich ueberhaupt nicht.Ich bin ueber 50 Jahre weltweit unterwegs gewesen,hatte also sehr oft mit Deutschen Botschaften zu tun. Von Jahr zu Jahr wurde die Behandlung unfreundlicher und sehr wenig hilfreich. Eine unertraegliche Arroganz Ihren eigenen Landsleuten gegeueber habe ich zum Beispiel in Jakarta erlebt.Beschwerden von vielen Deutschen direct beim Konsulat werden ignoriert. Ueber den jetzigen Aussenminister braucht man ohnehin kein Wort verlieren. Er ist der groesste Dampfplaudere aller Zeiten,einfach unmoeglich. Mit freundlichen Gruessen Ing. Horst Jaeger

Letzte Änderung am: 17.01.2012, 18.09 Uhr

Deutsche Passagiere der Costa Concordia klagen an

Bericht

AutorInnen:
Monika Anthes, Oliver Heinsch, Ulrich Neumann
Kamera:
Helmut Fischer, Marc Flachmeyer
Schnitt:
Inge Maric
Sprecher:
Ulrich Neumann

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