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29.05.2012
21.45 Uhr, DasErste

REPORT MAINZ vom 17.04.2012

REPORT MAINZ,  17.4.2012 | 27:17 min

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Wie in Krankenhäusern Patienten gefährdet werden Pfusch in der Notaufnahme

aus der Sendung vom Dienstag, 24.1. | 21.45 Uhr | Das Erste

Chaotische Zustände, zu wenig Ärzte, stundenlanges Warten – viele Patienten berichten von schlechten Zuständen in den Notaufnahmen deutscher Kliniken. Auch Jennifer Winterfeldt aus Berlin hat diese Erfahrung gemacht. Trotz starker Schmerzen wird sie einfach wieder nach Hause geschickt – und das von gleich zwei Notaufnahmen. Dass sie eine lebensgefährliche Lungenembolie hat, erkennt dort keiner.

Wie in Krankenhäusern Patienten gefährdet werden Pfusch in der Notaufnahme

REPORT MAINZ,  24.1.2012 | 5:59 min

Experten halten Deutschland in Sachen Notaufnahmen sogar für ein "Entwicklungsland", sprechen von kritischen Versorgungssituationen, die die Sicherheit der Patienten gefährden. Sie fordern deshalb spezielle Fachärzte für Notfallmedizin, wie es sie in vielen Ländern Europas bereits gibt. Doch die Bundesärztekammer will davon nichts wissen.

Wie in Krankenhäusern Patienten gefährdet werden Autorengespräch: Pfusch in der Notaufnahme

REPORT MAINZ,  24.1.2012 | 7:14 min

REPORT MAINZ fragt Klaus-Peter Hermes

REPORT MAINZ,  24.1.2012 | 2:02 min

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Kommentare zu diesem Artikel:

Schade!

(R. Schäfer) 25.01.2012 , 12:15

Schade, dass dieses wichtige Thema in der Sendung eher reißerisch (Titel!) und unvollständig und mit inkorrekten Zahlen kolportiert wurde! Die Brisanz des Themas und die unerträgliche Verweigerungshaltung von Bundesärztekammer und Fachgesellschaften kam leider zu kurz. Viel besser und informativer ist da das "Autorengespräch" auf der Homepage gelungen! Schade wiederum, dass diese Informationen und Fakten nicht im Originalbeitrag gesendet wurden.

www.aerztepfusch.at

(Elmar Battlogg) 25.01.2012 , 11:47

Das ist leider kein Einzelfall! Es geht auch noch schlimmer wenn aus lauter Profitgier Menschen Geschädigt werden. Geschehen bei uns, eine unglaubliche Geschichte die ich erlebet habe.

Wartezeit und schlechte Behandlung bei Vivantes ist kein Einzelfall

(Jan Siebecker) 25.01.2012 , 07:57

Ich bin vor Jahren mit Rettungswagen und Blaulicht mit einer Kopfverletzung in das Klinikum Neukölln gefahren worden. Ich musste dann dort 8,5 Std.(!!!) auf einer Liege liegend auf eine Behandlung warten. Der Verdacht bei mir war Gehirnerschütterung mit Blutgerinsel im Gehirn. Das Blutgerinsel bestätigte sich zwar nicht, aber die Gehirnerschütterung schon. Ich kann nur froh sein, das sich das Gerinsel nicht bestätigt hat, sonst hätte ich Ihnen heute diese Mail nicht schreiben können. Bei dieser langen Wartezeit, nimmt meiner Meinung nach dieses Klinikum den Tod oder bleibende Schäden bei Patienten billigend in Kauf, allein um Kasse machen (zu wenig Personal bei viel zu hohem Patientenaufkommen). Ich war schon in einigen Krankenhäusern aber ich denke, das dieses Klinikum bei diesem Thema einen Spitzenplatz in Berlin einnimmt. Aber auch im Vivantes Klinikum in Berlin- Friedrichshain war ich 2009 mit einer schweren Salmonellenvergiftung. Die Diagnose / der Befund kam erst nach langen 3 1/2 Tagen! Unfassbar, finde ich! Solange hatte ich schwere Krämpfe, der Darm funktionierte auch nicht und die Antibiotika waren wirkungslos, da sie nicht gegen Salmonellen wirkten. Ich lag bis zur Diagnose in einem Zweibettzimmer mit einem Dialysepatienten und kontaminierte unwissentlich die ganze Zeit die Station. Nachdem der Befund kam überredete man mich, doch nach Hause zu gehen (es gab kein freies Einzelzimmer auf der Station und auch keine separate Toilette für mich). Diese Salmonellenvergiftung hatte ich dann noch 4 Monate (!!!), bis Entwarnung durch einen Amtsarzt gegeben werden konnte. Wäre der Befund zeitnah erfolgt, hätte ich mit Sicherheit nicht diesen schweren Krankheitsverlauf gehabt, da diese lange Dauer sehr ungewöhnlich ist. Ich denke, das es bei Vivantes Methode hat, Patienten schlecht und falsch zu behandeln. Die wollen nur Kasse machen. Mit freundlichen Grüßen Jan Siebecker

Letzte Änderung am: 17.01.2012, 18.09 Uhr

Wie in Krankenhäusern Patienten gefährdet werden

Bericht

AutorInnen:
Eric Beres, Claudia Butter
Kamera:
Christian Saal, Steffen Schwarz
Schnitt:
Sylke Nattermann
Sprecherin:
Monika Anthes

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