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29.04.2014
21.45 Uhr, Das Erste

Fritz Frey

REPORT MAINZ vom 25.03.2014

Report Mainz,  25.3.2014 | 29:18 min

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Der Fall Mollath Unschuldig in der Psychiatrie? (XL-Version)

aus der Sendung vom Dienstag, 13.12.2011 | 21.45 Uhr | Das Erste

Gustl Mollath aus Nürnberg sitzt seit fast sechs Jahren in der Psychiatrie. Weggesperrt von der Justiz. Angeblich sei er gemeingefährlich und leide an Wahnvorstellungen, dass seine Frau und andere Schwarzgeld in die Schweiz gebracht hätten.

Diese Behauptung hatte Gustl Mollath in einer detaillierten Anzeige gegenüber der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth im Jahr 2003 geäußert. Er lieferte Namen von angeblichen Schwarzgeldkunden, nannte Kontaktpersonen in der Schweiz, legte Dokumente vor. Dennoch sah die Staatsanwaltschaft Nürnberg keine Anhaltspunkte für Ermittlungen. REPORT MAINZ ist seinen Hinweisen nachgegangen und auf erstaunliche Indizien gestoßen.

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Unschuldig in der Psychiatrie? (XL-Version)

Der Fall Mollath

REPORT MAINZ,  13.12.2011 | 9:05 min

Kommentare zu diesem Artikel:

Steuerhinterziehung

(Trittelvitz) 30.01.2013 , 15:36

Wer hat denn da Steurn hinterzogen? Und warum war das nicht verfolgbar? Handelt es sich vielleicht um einen Abgeordneten, der das Privileg der Imunität besitzt oder warum?

Schlagzeile ist widersinnig

(Trittelvitz) 30.01.2013 , 15:32

Die Übersschrift "Unschuldig in der Psychiatrie?" ist widersinnig. Wenn jemand zurecht in der Psychiatrie sitzt, weil er für sich und andere eine Gefahr darstellt, dann ist er nicht schuldig, sonder eben gefährlich. Man spricht daher auch von "nicht schuldfähig!" Also kann man nicht unschuldig in der Psychiatrie sitzen.

Der Wahnsinn hat Methode ......Hamlet,Shakespeare

(Alarmu995) 16.11.2012 , 12:23

Danke Report Mainz für den guten Journalismus aber : 1. Frau Beate Merk scheint es aus irgendwelchen Gründen egal zu sein das ein Mensch 6 Jahre lang zu Unrecht in der Psychiatrie sitzt. Und das als Justizministerin. Kann es Verbindungen zur Exfrau bestehen ? 2. Kann man die Namen des Richters, der Staatsanwälte und der Gutachter erfahren ? 3.Wie kann jemand als Wahnhaft beurteilt werden wenn er nachweislich die Wahrheit gesagt hat ? Was sind das für Gutachter ? Hat so eine dermaßen falsche Einschätzung juristische Folgen ? Wie auch immer dieser Fall stinkt zum Himmel

Wir werden diese Korroption dank twitter & Co ...

(somosch) 14.11.2012 , 08:42

... öffentlich machen. Ich werde diesen Fall ins englische übersetzen und wir werden über unser weltweites Netzwerk einen internationalen Druck aufbauen. Die Einweisung des Herrn Mollath muss unverzüglich aufgehoben werden. Die Namen der Schwarzgeldaffäre müssen veröffentlicht werden und die Beziehungen der Justizministerin aufgedeckt werden. Man muss unbedingt nachforschen, in welcher Beziehung Frau Mollath mit der Justizministerin / Staatsanwaltschaft standen und ob Sie sich persönlich gekannt haben! Diese von ihr erwähnten Beziehungen "um ihn fertig zu machen" müssen unbedingt aufgedeckt werden. Vielen Dank das es euch gibt und macht bitte weiter so! Wir werden euch mit unserem Netzwerk unterstützen!

Ohne Journalisten kein Rechtsstaat

(Erich Rauh) 13.11.2012 , 23:59

Leider sind in unserem demokratischen System der Gewaltenteilung Gesetzgebung/Verwaltung/Justiz die Abgrenzungen politisch so verflochten, dass letztendlich der Rechtsstaat krankt. Fixsterne am dunklen Nachthimmel sind für mich immer wieder unabhängige Journalisten, welche mit von mir nicht nachvollziehbaren Methoden und Möglichkeiten es immer wieder mal schaffen, einen der vielen krassen Mißstände aufzustöbern. Besten Dank dafür. Eine rechtliche Beurteilung haben Sie sich von Herrn Schlötterer eingeholt. Für mich ist der Mann absolut integer. Sein Buch "Macht und Missbrauch" ist praktisch Pflichtlektüre für jeden engagierten Finanzbeamten gewesen, der in Zeiten von Strauß bis Huber schon bei der bayerischen Finanzverwaltung war. Rückschauend ist der entscheidende Fehler des Herrn Mollath gewesen, dass er diesem Staat und der Justiz vertraut hat. Besser wäre es gewesen, wenn er seine Materialsammlung mehrfach kopiert und sie zusätzlich einer handvoll Journalisten, den für die namentlich bekannten Personen zuständigen Finanzämtern und auch an Politiker verschiedener Parteien gegeben hätte. Zum krönenden Abschluss hätte er bei der Steuerfahndung in München persönlich damit vorsprechen können. Nur die Breitenwirkung würde von zu vielen Personen Untätigkeit ausschließen. Ansonsten läuft alles nach 0815-Muster. Siehe die zwangspensionierten Steuerfahnder in Hessen, die trotz gegenteiliger Weisung weiter an heißen Fällen bleiben wollten. Oder aktuell die verschwundene CD mit Schwarzgeldkonten von Griechen in der Schweiz. Auch hier verhinderte nur ein Journalist die totale Vertuschung. Auf der Internetseite habe ich leider den in der Sendung genannten möglichen Klick auf das interne Revisionsgutachten der Bank vermisst. Zum Schluss nochmals herzlichen Dank an das gesamte Team. Für solche Recherchen finde ich meine Rundfunkgebühr gut angelegt.

Letzte Änderung am: 15.12.2011, 15.15 Uhr

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