aus der Sendung vom Montag, 25.7.2011 | 21.45 Uhr | Das Erste
Ariane Balow hat sich bei einem Sturz das Genick gebrochen. Wegen eines Behandlungsfehlers wurde der Arzt zu 20.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt. Doch er hatte keine Haftpflichtversicherung und ist außerdem hoch verschuldet. Die Patientin wird deshalb wahrscheinlich leer ausgehen. Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller, sieht darin eine "Gesetzeslücke", fordert, eine Haftpflichtversicherung für alle Ärzte verbindlich vorzuschreiben.
Zusammen mit der Bundesregierung hat er deshalb ein Eckpunktepapier zum Thema Patientenrechte veröffentlicht, das demnächst umgesetzt werden soll. "Bundesländer" und "Ärztekammern" werden demnach aufgefordert "durch geeignete Überprüfungsmechanismen einen solchen Schutz" sicherzustellen. Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hält den Plan für unzureichend. Die Ärztekammern hätten schon jetzt die Aufgabe zu prüfen, ob Ärzte haftpflichtversichert sind, doch die Kontrollen seien unzureichend.
Letzte Änderung am: 15.07.2011, 23.14 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel:
www.aerztepfusch.at
www.aerztepfusch.at
(Elmar Battlogg) 26.07.2011 , 16:22
Es geht noch schlimmer wenn Ärzte bewusst Patienten aus rein wirtschaftlichen Gründen schädigen. "Die Spital Mafia und ihre Machenschaften....