aus der Sendung vom Montag, 14.2.2011 | 21.45 Uhr | Das Erste
Unter privaten Güterunternehmen auf der Schiene herrscht ein knallharter Wettbewerb. Der Kostendruck ist enorm. Viele Lokführer klagen über zu viele Überstunden, einige sind schon bis zu 23 Stunden durchgefahren. Eine gefährliche Tendenz, da die Güterzüge oft hochexplosive Fracht geladen haben.
Nach dem Zugunglück von Hordorf schlagen Experten Alarm. Schließlich fahren Lokführer im privaten Güterverkehr rote Signale dreimal häufiger als bei der Bahn. Die Gewerkschaft der Lokführer GdL fordert stärkere Kontrollen der Arbeitszeiten.
Letzte Änderung am: 07.01.2011, 23.29 Uhr