aus der Sendung vom Montag, 11.10.2010 | 21.45 Uhr | Das Erste
Kritiker von Sarrazin werden bei einer Veranstaltung des Münchener Literaturhauses vor gut bürgerlichem Publikum niedergebuht und ausgepfiffen. Der Berliner Bezirksstadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg, Jan Stöß (SPD), berichtet von Übergriffen auf Muslime. Die Sozialarbeiterin Amal Samhat wird von einem deutschen Ehepaar übel beschimpft.
Der Wissenschaftler Oliver Decker von der Universität Leipzig schildert exklusiv seine neuesten Untersuchungsergebnisse zu islamfeindlichen Einstellungen in der Mitte unserer Gesellschaft: Die haben enorm zugenommen. Und auch die von REPORT MAINZ in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage kommt zu besorgniserregenden Ergebnissen: 37 Prozent der Befragten finden ein Deutschland ohne Islam besser.
Letzte Änderung am: 03.09.2010, 23.29 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel:
Trennung von Staat und Religion
Trennung von Staat und Religion
(H.Gerlach) 12.10.2010 , 23:31
Alice Schwarzer fordert Trennung von Staat und Religion in der Türkei, Iran und Ägypten - sie soll sich lieber dafür einsetzen, dass der deutsche Staat nicht die Kirchensteuer einziehen lässt. Das sollen die Religionsgemeinschaften mal selbst tun!
Danke
Danke
(Kingston) 12.10.2010 , 22:20
Vielen Dank für diese ehrliche Reportage und die repräsentative Umfrage. Auch ich habe festgestellt, dass die Menschen zunehmend Islamfeindlicher werden. Meiner Meinung ist die Boulevard Presse, aber auch teilweise die Politik mit der ständigen Kritik an Migranten, schuld. Das Meiste wird schnell dahergesagt, weil man sich ja nicht rechtfertigen muss bzw. so die "Mehrheit" auf seiner Seite sieht. Riskant wird es allerdings wenn aus falscher Kritik irgendwann eine Hetzerei wird... Ich wünsche mir das die lauten "Landbeschützer" sich einmal aus ihrer kleinen Welt begeben und ohne Angst sich mal mit dem Thema Islam befassen. Denn man braucht mehr Mut sich gegen der Masse zu stellen als immer nur mitzuschwimmen.
Alte Feindschaft
Alte Feindschaft
(Willy Wichtich) 12.10.2010 , 14:48
Wenn sie jetzt noch einen Bericht produzieren, der die Menschenfeindlichkeit des Islam darstellt, dürfte die Ausgewogenheit ihrer Berichterstattung wieder hergestellt sein! Ansonsten gilt: Das Mittelalter ist vorbei und die Wissenschaften haben zu Recht die Religionen abgelöst.
Politische Korrekte Einäugigkeit
Politische Korrekte Einäugigkeit
(KafkaFranz) 12.10.2010 , 13:15
Besorgniserregend ist und den sozialen Frieden stören Migranten - Gangs, die ganze Stadteile terrorisieren (siehe z.B. hier im Essener Norden die libanesischen Großfamilien), Islamisten, die wie in Hamburg gemütlich von unserer Arbeit leben (und Tag und Nacht von der Polizei beschattet werden müssen) und ihre stillschweigenden Fans in vielen Moscheen in ganz Deutschland. Davon kein Wort; natürlich nicht. Als Bezirksvorsteher von Kreuzberg wird man sicher Tag für Tag mit besorgniserregenderen, von Migranten ausgehenden Vorfällen konfrontiert werden, als einem heruntergerissenem Kopftuch. Sprechen Sie doch mal lieber über die Ängste und Probleme der wenigen verbliebenen deutschen Kindern an ihren Schulen!
Sozialer Frieden
Sozialer Frieden
(Bartolome) 12.10.2010 , 08:05
Der Soziale Frieden wird bereits gestört Herr Stöß ! Dank ihrer Integrationspolitik wonach schon die Scharia bei Deutschen Gerichten Einzug gehalten hat und man als Moslem bei gleicher Tat nicht oder nur milder bestraft wird als Deutsche. Beispiele gibt es genug. Es verwundert auch nicht das bei der Buchlesung in ihren Bericht nur die Buhrufe aber nicht die Argument des Herrn Nassehi gezeigt werden, nur so konnte man den einseitigen Bericht glänzen lassen ohne auf die Probleme die wir hier haben einzugehen. Wenn in Berlin Probleme herrschen wegen einen weggerissen Kopftuch was macht dann nur Hamburg-Harburg wo Ungläubigen (nicht Muslime) regelmäßig schwere Gewalt droht und diese teilweise abgestochen werden. Ihr Bericht ist eine glatte sechs und geht bewusst an Wahrheiten vorbei. Man kann das ganze Volk eine Zeit lang täuschen, und man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen … Abraham Lincoln Bartolome Meier