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29.05.2012
21.45 Uhr, DasErste

REPORT MAINZ vom 17.04.2012

REPORT MAINZ,  17.4.2012 | 27:17 min

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Ausbeutung im Warenlager Skandalöse Arbeitsbedingungen im Lebensmittelhandel

aus der Sendung vom Montag, 20.9.2010 | 21.45 Uhr | Das Erste

"Und das ist nicht irgendwo in Bangladesch, das ist in der Bundesrepublik Deutschland!" Die Gewerkschafterin Margret Mönig-Raane, stellvertretende Bundesvorsitzende von ver.di, ist empört. REPORT MAINZ zeigt ihr Recherchen zu Arbeitsbedingungen in Warenlagern großer Lebensmittelunternehmen.

EDEKA, REWE und NETTO haben oder hatten Verträge mit dem Personaldienstleister "headway logistics" aus Ergolding in Bayern. Dieser zahlt seinen Mitarbeitern, die in den Lagern eingesetzt werden, fast ausschließlich Akkordlohn. Ein Mitarbeiter berichtet, er habe in einem Monat nur 380 Euro verdient. In einem Internetvideo eines privaten Arbeitsvermittlers, der für "headway logistic" Lagerhelfer rekrutiert, heißt es: "Sie müssen auch grundsätzlich bereit sein, Wochenende, Feiertage, also quasi ständig und immer arbeiten zu können."

Skandalöse Arbeitsbedingungen im Lebensmittelhandel

REPORT MAINZ,  20.9.2010 | 7:19 min

Kommentare zu diesem Artikel:

wolf

(Nico Wolf) 24.09.2010 , 10:23

ich war auch bei dieser firma angestellt vom 28.09.2009 bis februar 2010 habe als normaler kommissionierer angefangen es war sehr schwer auf einen grünen zweig zukommen bei einen colli preis von 0.028 cent man musste also am tag minimum 2000 collis packen um am ende 1100 zuhaben oder mehr nach fast 2 monaten wurd ich dann stellv.Vorarbeiter hatte dann einen std.lohn von knapp 8€ aber wurde dadurch nicht leichter ich war mehr auf arbeit als zu hause also 16std. waren nix und mann musste den nächsten tag wieder fit auf arbeit sein ich wollte ja was verdienen aber als dann eine angina hatte wurde ich krank geschrieben und wurde darauf gleich gekündigt hatte auch keine lohnsteuer karte für 2010 und musste in meine heimat fahren nach halle da ich ja auf montage war da ich ja krank geschrieben war bin ich nach hause gefahren und 2 tage später war meine kündigung im briefkasten aber ich war froh endlich aus der sklavenfirma raus zusein ich warne auch jeden bei dieser firma nicht anzufangen

mikka

(mikka) 22.09.2010 , 21:21

Hallo REPORT MAINZ... Da sieht man mal wieder, wie einseitig ihr recharchiert... (wenn man etwas so darstellen will wie man es will... Dann macht man das auch, oda...???) Sprechen wir doch mal darüber warum dieser Kommi (Kommissionierer) nur 338.- Euro verdient hat...??? Jeder wird bei headwaylogistic nach seiner Leistung bezahlt... Klar gibt es auch Faktoren im täglichen Tagesgeschäft, die dazu führen, das man nicht immer sein Soll schafft... Nur liegt es an ihm sich damit Auseinanderzusetzen und sie zu bewältigen... Und ich muss es wissen meine Damen und Herren... Weil ich im schon seit 5 Jahren und 3,5 davon als Vorarbeiter bei Headway arbeite... Als im Gegensatz zu diesem Herren... Und warum er nur 338.- Euro verdient hat kann ich ihn auch sagen... Wir rechnen vom 01 .- 31. ab und zahlen am 15. des Folgemonats... Sie können mir folgen...??? gut... Wenn er am 25. angefangen hat... Wird er auch nur vom 25. - 31. abgerechnet...

Aha !

(Grit) 22.09.2010 , 12:23

Der Mitarbeiter der Firma Headway Logistic vermummt sich, weil er seinen Job nicht verlieren will, obwohl er nur 380,- € / Monat verdient ? Sorry, aber wer macht denn einen solchen Job mit so einer Bezahlung ? Irgend etwas stimmt hier wohl nicht so ganz, oder ?

Ausbeutung im Warenlager

Bericht

Autor:
Eric Beres
Kamera:
Sven Giebel
Rupert Gongoll
Thomas Reuter
Andrew Rinaß
Marcel Sitte
Schnitt:
Zsuzsa Döme
Melanie Fliessbach
Sprecher:
Eric Beres

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