SENDETERMIN Mo, 28.6.2010 | 21.45 Uhr

SENDETERMIN Mo, 28.6.2010 | 21.45 Uhr

Arm contra Reich - leben wir in einem ungerechten Land?

Was ist für Sie die größte Ungerechtigkeit?

Reiche werden immer reicher, Arme immer ärmer – laut aktuellen Studien wächst die soziale Kluft in Deutschland. Das ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ greift das Thema am 28. Juni um 21.45 Uhr im Ersten mit einer „Spezial“-Sendung auf. Wir wollen von Ihnen wissen: Was ist für Sie die größte Ungerechtigkeit in Deutschland?

Die Kluft in Deutschland zwischen Arm und Reich wird immer größer. Das geht aus einer neuen Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor. In den vergangenen zehn Jahren stieg sowohl die Zahl der Armen als auch die der Reichen an, während die Mittelschicht schrumpft. Experten kritisieren, dieser besorgniserregende Trend werde durch die Bundesregierung noch verschärft, die mit ihrem Sparpaket hohe Einkommen verschone und niedrige belaste. Dabei hätten Menschen mit niedrigeren Einkommen ohnehin immer weniger in der Tasche.

Das ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ widmet der aktuellen Diskussion über soziale Gerechtigkeit in Deutschland am 28. Juni um 21.45 Uhr im Ersten eine 30-minütige „Spezial“-Sendung unter dem Titel: „Arm contra Reich - leben wir in einem ungerechten Land?" Deswegen möchten wir Ihre Meinung wissen:

Was ist für Sie die größte Ungerechtigkeit in Deutschland?


REPORT MAINZ

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Sehr geehrte Damen, meine Mitteilung Pensionen vs. Renten wurde von Ihnen erst nach erheblicher Kürzung des Textes zugelassen. Das ist falsch. Sie sollten mehr Text zulassen. Monitor kann dies auch. Im Beispiel der Rentensteigerung in zehn Jahren wurde auch mitgeteilt, daß BTA aufgrund der Erhöhung der Lebenshaltungskosten k e i n e Einbußen hinnehmen mußten. Bei denen waren es 100%, bei den Beamten ca. 90% Steigerung, also kein Verlust.

Rolf-Stefan Denig


In der Feudaherrschaft gab es nur Reiche die auf kosten der Bauern und Handwerker lebten. Aber das hilt nicht zu lange. Bis das (Prekariat) anfing zu denken, und sich frug warum das so ist? Es wurde in Frankreich die Revolution ausgerufen. Die Reichen und Fürsten kamen auf die Giutiene. Das darf nicht sein. Aber es fehlt in der BRD noch die Einführung des Adelsstandes. Dann wäre das alte System wieder, die Feudalherrschaft wieder da. Im Focus wurde schon vor einem Bruderkrieg gewrnt.

Georg H. Syskowski



Die größte Ungerechtigkeit besteht ggw. in "Hartz-IV" und in der ständigen Hetzpropaganda gegen die Menschen, die davon betroffen sind. Mfg Helmut F. Luge, Mainz

Helmut F. Luge


Sehr geehrte Damen und Herren, eine gute Rechtsversicherung ist in Deutschland mittlerweile überlebenswichtig. Immer mehr Menschen geraten, so wie ich, über Denunzianten in die Mangel der Justiz und auch so werden Menschen mehr und mehr um ihr Geld erleichtert. Also, auch ich habe den Glauben an Gerechtigkeit verloren. Und vieleicht werde auch ich irgendwann unschuldig im Gefängnis landen. Und meine Meinung ist, verlasst das Land, solange es noch geht. Mit freundlichen Grüßen

Brunckhorst


Die mit Abstand größte Ungerechtigkeit erleiden die nicht-menschlichen Tiere in der Nahrungsmittelproduktion! Männliche Schweine werden (auch bei allen Bio-Betrieben) betäubungslos kastriert, in der Massenhaltung ihre Schwänze und Zähne gekürzt, männliche Küken (auch bei allen Bio-Betrieben) für die Zucht Eier-legender Hühner zerschreddert oder vergast (teils mehrere Versuche notwendig) und in der Massenhaltung die Schnäbel abgebrannt, Rinder (außer bei Demeter) betäubungslos enthornt und unter Trennungsschreien ihrer Kälber beraubt. Vom allgegenwärtigen (oft extremen und nur mit wenigen Ausnahmen) Platzmangel weiß wohl jeder. Schließlich werden sie nach einem kurzen Leben (Wochen bis wenige Jahre) getötet, was oft nicht planmäßig verläuft und somit ebenfalls zu Qualen führt. Die Dimension der grausamen Ausbeutung unserer Mitgeschöpfe ist also mit keiner anderen Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft auch nur annähernd vergleichbar!

Matthias Ebner


Sehr geehrte Damen und Herren, ich kann zur Zeit nicht tief durchschlafen und bin heute wieder viel zu früh aufgewacht. Dabei ist mir beim Grübeln über dies und das sowie beim Vergleichen und Ahnen (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) doch die größte Ungerechtigkeit eingefallen:Die größte Ungerechtigkeit ist, daß Menschen von Menschen in wertvoll und wertlos eingeteilt und entsprechend behandelt werden! Das nannte einst Norbert Blüm von der CDU den "Marktwert" eines Menschen.Das erinnert mich an das Freiheitsgelöbnis, das jeden Sonntag um 11.59 Uhr und zum Jahreswechsel durch die wohltönende Freiheitsglocke im Berliner Rathaus Schöneberg eingeläutet wird:"Ich glaube an die Unantastbarkeit und an die Würde jedes einzelnen Menschen. Ich glaube, daß allen Menschen von Gott das gleiche Recht auf Freiheit gegeben wurde. Ich verspreche, jedem Angriff auf die Freiheit und der Tyrannei Widerstand zu leisten, wo auch immer sie auftreten mögen."Sowie an den Absatz 4 des Artikels 20 im Grundgesetz:"Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist."Und jetzt sehe ich mir noch einmal die Sache mit der Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidenten an.Mit freundlichen Grüßen und Guten Morgen!

Gerda Fürch



Sehr geehrte Damen und Herren, kurz zu dem Beitrag Rentner auf Mallorca: Der hat u.U.gut verdient,war freiwillig 45 Jahre in der Rentenvericherung,hat Lebensversicherungen und sonstige Rücklagen und die Ehefrau hat eventuell auch gearbeitet. Sie stellen es so dar, dass alles nur von einer Rente kommt. Damit wecken Sie Neid und produzieren unnötig Missverständnisse.Wenn ich mehr als vierzig Jahre einbezahlt habe, erwarte ich auch entsprechende Rentenzahlungen. Alleinerziehende Frauen haben ja auch je einen Vater für Ihre Kinder und sind schon ein bisschen für das eigene Schicksal mit verantwortlich. Ich wünsche mir mehr fundierte Ermittlungen und präzisere Berichte. Über unserer Bundespräsidenten und sonstige Politiker gäbe es hier ja auch einiges zu berichten. Ansonsten warte ich auf Ihre nächste Sendung. Mit freundlichen Grüßen Rudolf Seyffarth

Rudolf Seyffarth


wir schauen immer nur auf andere und vergessen dabei, dass wir eigentlich viel Zeit und Kraft damit verschwenden. Wie wäre es denn, wenn wir endlich anfangen zu fragen und zu diskutieren, wie wir leben wollen und auch können? wie wir lebensformen finden, wo es vielen menschen gut geht, anstatt immer nur das alte und schlechte zu geklagen bzw. zu bejammern? warum lernen wir nicht von guten lebensformen, wie z.bsp. in namibia, wo bereits das bedingungslose grundeinkommen eingeführt wurde? warum schauen wir nicht nach stuttgard, wo die breuniger stiftung dieses testen möchte? warum schauen wir nicht erst mal auf uns selbst, was wir bereit sind zu geben bzw. zu leisten? wo sind denn die großen proteste, wo wir ständig davon lesen bzw. hören? gute demos werden schlecht gemacht, damit ja keiner auf die idee kommt zu demonstrieren. aktive leute werden aus gremien geschmissen, damit wieder ruhe einkehrt, das ist das reelle leben. lasst uns endlich nach lebensformen suchen, die wir viele wollen. ständig diese neiddebatten bringen gewalt und aggressivität, wie wir sie tagtäglich spühren. ohnmacht und resignation, das wollen wir doch alle nicht oder?

Kerstin Weidner



Billigster Populismus – mit Journalismus hatte diese Sendung nichts zu tun. Die Reichen feiern auf Sylt und die Armen schultern die Staatsverschuldung mit Steuern die Sie gar nicht zahlen. Hört sich an wie aus dem Parteiprogramm der Linken. Neu war mir jedoch, dass der Mittelstand in Deutschland mit 3.600 EUR nicht mehr leben kann, Leitungswasser trinkt und seine Möbel vom Sperrmüll bezieht. Tut mir leid, aber an dieser Stelle wird es einfach nur noch albern. Interessant ist auch zu erfahren das jeder Vermögende in diesem Land über Schwarzgeld verfügt. Wie er zu diesem kam wurde leider noch nie erläutert, mir ist es bisher jedenfalls noch nicht gelungen. Die Feststellung das es in der Schweiz Unternehmen gibt die bei der Steuervermeidung helfen hat etwas von einer Wallraff-Recherche – es tritt ein was logisch ist und jeder wusste. Nennen Sie mir doch bitte ein Land auf dieser Welt in dem die Sozialleistungen so hoch sind wie hier und der Lohnunterschied zwischen einfachen und anspruchsvollen Tätigkeiten so verschwindend ist.

Thomas Maurer


Die größte Ungerechtigkeit in Deutschland ist für mich, dass der soziale Stand so sehr über die Zukunft der Kinder entscheidet! Wie sollen Kinder, die in einem schwach ausgeprägtem sozialen Milieu aufwachsen, ohne fremde Hilfe jemals aus diesem System aussteigen können!? Ein weitere große Ungerechtigkeit ist der Umgang mit den Verursachern der Wirtschaftskrise. Man hat das Gefühl, dass diese weiter wie bisher schalten und walten dürfen - und sogar nun an der Erholung kräftig mit verdienen. Leid-Tragend ist der gemeine Arbeitnehmer, der durch Kurzarbeit und Steuern das Schlimmste zu einem sehr großen Teil mit aufgefangen hat. Mich wundert es, dass in Deutschland so wenige Menschen sagen "Es reicht! Jetzt werden die Verursacher mit ihrem Beitrag zur Kasse gebeten." Von der Politik kann man das ja bis dato nicht erwarten (halbherzige Versuche sind ja grandios gescheitert), aber von jedem einzelnen, der durch seinen Beitrag den "Super-Gau" verhindert hat!

K. Simon


sehr gute sendung,bitte weiter so sendung sollte 45 minuten betragen.

GÖRGEN


Sehr geehrte Herren und Damen, ich habe ihren Bericht in Report vom 28.6.2010 gesehen. Was mir an diesen Bericht fehlt ist die Frage nach dem WARUM? - Warum ist jemand alleinerziehend, - Warum sind das lt. ihrer Aussage 99% Frauen (wo sind denn die Väter geblieben die man ja zum herstellen der Alleinerziehung auch braucht) - Warum bezahlen lt. ihrer Aussage nach soviele Väter ihren Unterhalt nicht? Und wie stellen sie diese dar die ihren Unterhalt bezahlen. - Wieviele Frauen gibt es die sich ihren Ehegattenunterhalt vor Gericht durch Lügen ergaunern. - Wieviele Väter gibt es die ihre Kinder nicht sehen dürfen weil es die Mütter nicht wollen (PAS-Syndrom) -Warum bleiben die Kinder nicht bei ihren Vätern wenn die Frauen sich aus der ehelichen Gemeinschaft verabschieden wollen. -Warum gibt es Frauen die Ehegattenunterhalt gerichtlich zugesprochen bekommen obwohl sie in einer neuen eheähnlichen Gemeinschaft (Nachweis nach 2-3 Jahren) direkt nach der Trennung leben. . . . . . Berichten sie doch bitte auch mal über dieses Thema. Viele Grüße von einem Vater der gerne seine Kinder hätte.

Paul Josef Eberle


Die in Ihrer Sendung ausgewählten Mittelständler sind m.E. nicht geeignet das Thema, "verarmung der Mitelständler" auf zu zeigen. Wenn eine Familie mit 3 Kindern, einem Nettoeinkommen von 3.600,-€ + Kindergeld, also ca. 4.000,-€ im Monat, am Monatende nichts mehr übrig hat, dann frage ich mich was wir (meien Frau und ich) falsch gemacht haben. Wir haben mit weniger Netto zwei Kinder groß gebracht, beide haben studiert und nebenbei haben wir noch unser Eigenheim abbezahlt. Dies alles ohne zu jammern. Na ja, beim Urlaub ging es eben auf den Bauerhof. Ich denke die gezeigte Familie sollte sich nicht beklagen, sondern gründlich überlegen was auf der Ausgabenseite nicht stimmt. Bei der anderen gezeigten Familie trifft das selbe zu. Mit freundlichem Gruß

Willi Reber


Wer bezahlt eigentlich Krankassen, Angestelle und Gebäude?? Ich hoffe es ist nicht der Kassenpatient der seine Beiträge dafür bezahlt. Ich würde mich freuen wenn das Thema einmal richtig aufgeklärt wird oder darf darüber nicht gesprochen werden

Susanne Reppel



Hallo liebe Leser ! Irgend etwas machen wir Bürger wohl schon seit vielen Jahren verkehrt das wir immer wieder auf die Versprechen der Politiker vor jeder Wahl hereinfallen und uns im nachhinein sämtliche Schikanen etc.bis hin zur verordneten Armut und der gleichen mehr gefallen lassen müssen ! Wäre es nicht mal angebracht einen General-Streik über die Gewerkschaften zu initieren ? Selbst diese Möglichkeit scheint begrenzt zu sein,wer verliert schon gerne seinen Führerschein,wenn es nach Busemann geht ! Ist nicht der Auftrag im Grund-Gesetz und der Verfassung festgeschrieben und verankert das die gesetz gebende Politik zum Wohle des Volkes handeln muss um allen Schaden abzuwenden ? Liebe Grüße !

Werner Kulka


Wenn Ihre Sendung vom 28.06.10 als Satire gedacht war, dann gut, wenn es die reale Welt darstellen sollte, dann kann ist diese Sendung unter "Populismus" abzutun.

Rolf Krüger



Es ist auch ungerecht,das viele in diesem Land indirekte Unterstützung in Form von Subventionen erhalten, ohne einen Antrag stellen zu müssen.Aber zu viele erhalten direkte Unterstützung in Form von Hartz4 nur auf Antrag.Auch Beschäftigten in z.b.Kunst, Kultur oder ähnl.ist zuzumuten,einen Anterag auf Hartz4 zu stellen,wenn das Entgeld für geleistete Arbeit für den Lebensunterhalt nicht ausreicht.

Uwe Heinemann


sehr geehrtes report mainz team, ich habe Ihre beitäge in der heutigen sendung aufmerksam verfolgt. ich möchte meine mein meinung zu dem beitrag, entlastung der mittelschicht, mitteilen oder los werden. Sie stellen zwei familien mit einem Nettolohn von 2800 und 3600 euro vor, die am ende des monats nichts oder wenig übrig haben. dann kommt bei mir die frage auf was machen meine eltern anders? meine eltern haben monatlich 1900 bis 2000 euro netto zur verfügung, haben ein haus, ein auto( zur fahrt zur arbeit) und zwei kinder. sie sind schuldenfrei und haben einen guten dispo den sie wenn sie wollten ( was sie nicht tun) zur verfügung haben. kurz gesagt sie haben geld auf der bank. meine mutter ist seid über 30 jahre in der der firma beschäftigt ( netto 1200 euro) mein vater ca. 700 euro erwerbsminderungsrente ( schlaganfall). meine frage warum funktioniert es bei meinen eltern und nicht bei den familien in Ihrem beitrag? ich bin der meinung das der staat( regierung) an den pranger gestellt wird, um seine fehler und ungerechtigkeit zu erkennen. wir wundern uns über neuverschuldung und erhöhung der steuerbelastung aber retten Private banken und länder( griechenland) und der euro wird eher schwächer als stärker. was läuft da in den köpfen der regierung vor? ich denke jetzt mal ganz doof. kapitalismus heißt auch egoismus. warum wird das geld nicht in arbeitsplätze, kindergärten und mittelständische unternehmen investiert. DDR war damals oder sind wir heut in der gleichen situation?????

thomas



Es ist schockierend, mit welcher Selbstverständlichkeit man HartzIV-Empfänger diskriminiert und als faule, dumme Nichtstuer hinstellt. Und das wird zunehmend von intellektuellen Menschen und zu oft und wohl auch vorallem von jenen getan, durch deren Geschäftgebahren hiesige Arbeitsplätze und Steuern ins Ausland geschafft wurden. Eine solche pauschale Anfeindung hatten wir vor 80 Jahren in Deutschland schon mal. Es macht mir Angst, daß anscheinend in manchen Kreisen die Forderung nach zwangsmäßig angeordneter Arbeit wieder zu vernehmen ist. Es sollte ein Programm geben, was die Parallelgesellschaft der Trüffel- und Champagnerkonsumenten wieder in die normale deutsche Gesellschaft integriert. Und ihnen die Augen öffnet, was der immense Unterschied und der fehlende Ausgleich in Zukunft für diese Gesellschaft bedeutet...vielleicht auch damit ihnen bewußt wird, daß die jetzt schon schwelende Aggression nicht vor ihren Zäunen haltmachen wird... Denn während bei ihnen der alte Spruch "Erst das Fressen - dann die Moral." schon zu einer ellenlangen Aufzählung vor dem "dann" mutiert ist, kommt bei unsereinem zum Monatsende z.T. nichtmal das "Fressen" unter. Wie lange werden wir unter diesen Umständen noch die Moral wahren? Und hat mal jemand ausgerechnet, wieviele ordentlich bezahlte Arbeitsstellen man durch die bisher entdeckten, hinterzogenen Steuersummen hätte schaffen können?Von den mit Hilfe von staatlichen Subventionen ins Ausland geschafften Produktionsstätten mal ganz zu schweigen... Ich bin gern bereit sowas wie einen Austausch zwischen den Welten zu organisieren - z.B. als Herausforderung oder Outdoorevent für Manager oder gelangweilte Millionärsgattinen. Explizit den Herrn, der sich in dem Beitrag seinen Pool von einem HartzIV-Empfänger reinigen lassen möchte, lade ich gern ein, um sich ein Bild von meinem Leben zu machen. Er kann mich gern beim Besuch im Jobcenter begleiten und sich ein Bild von den "vielen Möglichkeiten" machen, die wir haben. Kann mal sehen, was es heißt mit dem Buget von 345€/Monat klarzukommen. Bei einem Gegenbesuch in seiner Welt lasse ich mir danach auch gern von ihm erklären, was ich seiner Meinung nach tun müßte, um aus meiner Situation herauszukommen. Gern können Sie ihm meine E-Mailadresse zukommen lassen - obwohl ich nicht glaube, daß es ihm um ein realistisches Bild unserer gemeinsamen,deutschen Gesellschaft geht, als vielmehr um ein Feindbild, über welches er sich mit seinen Golffreunden beim gemeinsamen Steuernhinterziehen echauffieren kann.

C. Wandke


Heute habe ich (55J.) Busfahrerin erfahren, dass ich nach 40Arbeitsjahren zum Sozialfall werden könnte. Es sind also nicht die, die keine Lust haben zu Arbeiten. Seit Weihnachten2009 bin ich mit Rückenproblemen arbeitsunfähig geschrieben und es sieht nicht so aus, als wenn ich jemals wieder Bus fahren könnte. Es gibt wohl in den unterschiedlichen Behörden verschiedene Gutachter. Der Gutachter der Rentenversicherung sagt, dass ich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt -also nicht als Busfahrer, was ich die letzten 32Jahre gemacht habe- noch 3Std. arbeiten könnte. Die Bundesanstalt für Arbeit stellt dann mit ihrem Gutachter fest, dass ich nicht mehr vermittelbar bin. Somit bekomme ich kein Arbeitslosengeld und falle gleich in Hartz4. Ich habe in meinen 40Arbeitsjahren 182 000,-€ (Arbeitgeber und Arbeitnehmer) in die Rentenkasse eingezahlt und werde jetzt zum Sozialfall.

H. Deist



Hallo Report, ich bedauere die Situation der Fam. Weigang so sehr, dass ich gerne an Ihre Stelle treten würde. Meine finanzielle Situation ist bei geschätzten 1000,-€ weniger im Monat ist besser. Ich habe weder eine Wohnung für 1000,-€ Miete ( Eigentum für unter700,- p. M. geht auch) noch zahle ich für ein Auto Raten ( sparen und bar bezahlen funktioniert auch ). Meine Kinder ( 2 ) haben keine Not gelitten, und über 500.- Nachzahlung vom Finanzamt habe ich mich wie ein König gefreut, und nicht beklagt. P.S. Ich möchte doch nicht an die Stelle der Fam. Weigang treten. Mir würde dann der Blick für die Realität fehlen. Und die Mittelschicht lässt übrigens sich nicht nur über das Einkommen definieren. Und schlechter gestellte Teile unsere Gesellschaft sollten nicht über die Brieftasche aussortiert werde. Mit freundlichen Grüßen Andreas Berkel Gelsenkirchen !!!

Andreas Berkel


Sehr geehrte Damen und Herren, nach dem Grundgesetz sind alle gleich.Keinerdarf wegen seiner Hautfarbe,seines Gebrechen,seiner Religion bevor oder benachteiligt werden.Wieso kann unser Staat Gesetze machen die zum Himmel schreien. Wenn einer mal in einer privaten Krankenversicherung war in keiner Gesetzlichen wieder hinein kommen kann, obwohl er vom Staat eine Grundsicherung erhält.Das würde ich als ein Schyzofrenes Denkver- mögen unserer Politiker halten. Ich bin überzeugt,das dieses Gesetz in Karlsruhe keinen Bestand haben würde. Da aber der Kleine in unserem Land keine lobby und kein Geld hat kann er auch nur von der Gerechtigkeit träumen die er wohl erst nach seinem Tode erfährt, denn dann sind wirklich alle gleich. ich würde mich freuen eine Antwort zu bekommen.

TIM blotzki


In der Zeit der Feudalherrschaft war es den Untertanen bei Strafe verboten, Land und Scholle zu verlassen; in der modernen sozialen Demokratie wird geächtet, wer sein Vermögen ins Ausland bringt. Worin sehen Sie den Unterschied?

Wolfgang Weber


Sehr geehrter Herr Frey, eine Aussage muss variiert werden. Unterhaltsvorschuss bekommen alleinerziehende Mütter nur bis zum vollendeten 12, Lebensjahr ihres Kindes. Danach gibt es keinen Cent mehr - wenn der Vater nicht zahlt. Meiner Meinung nach ist das der Hauptgrund, warum alleinerziehende Mütter so schlecht gestellt sind. Und wenn der Vater sich jeder Zahlung verweigert, kann diese Mutter nicht -aber auch gar nichts machen. Nicht der Staat zahlt mehr an die Mutter.

Ernst-Albert Ratajczak



Junge Mutter gibt an: Vater unbekannt. Der Staat übernimmt die Alimente! Die junge Frau lebt nun mittlerweile 8 Jahre mit dem auch Vater des zweiten Kindes zusammen, der ist vollerwerbstätig. Die ARGE darf nicht weiter kontrollieren ob eine Erwerbsgemeinschaft vorliegt und auch nicht die Vaterschaft klären lassen. Das junge Leute versuchen eine Existenz-Sicherheit aufzubauen kann ich verstehen; doch immer mehr junge Leute richten ihre Lebensumstände so ein wie es die Gesetze hergeben, oder wie ist das meiste raus zu holen. Der Staat als Ersatzvater mit über 850 Mio € ist ja keine Kleinigkeit, oder?

Heinrich Glitz


Natürlich gibt es da zu viel um sie mal eben in einer Mail zu beschreiben, Aber warum eigentlich, wird bei Hartz 4 Empängern bei Arbeitsaufnahme nicht ein Freibetrag pro Person erlassen, die von der arbeitenden Person abhängig ist und nicht arbeitsfähig ist gewährt, das würde die desolate finanzielle Lage vieler Alleinerziehender extrem erleichtern, und vor allem die Arbeitsaufnahme würde sich lohnen!!! Derzeit ist es so, dass nur für die arbeitende Person ein Freibetrag von 100€ nicht angerechnet wird, kein Problem bei einer alleinstehenden Person oder einem Paar, 2 Leute arbeiten in Minijobs ergo 200€über hartz 4. Bei Alleinerziehenden, nehmen wir mal an 2 Kinder: Arbeitende bekommt 100 €nicht angerechnet, also pro Person 33€. Dabei ist es schwieriger zu arbeiten, eine Arbeit zu finden, je mehr Kinder man hat. Grotesk wird es, wenn man mehr als 3 Kinder hat, dann sind es bei 4 Kindern nur noch 20€pro Nase, schließlich müssen Kitakosten, Fahrkosten von diesen 100 € bezahlt werden, da zahlt der/die Alleinerziehende im Endeffekt noch dafür dass sie arbeitet!

Sonja Schmeil


Der Staat zahlt ca. 442 Millionen Euro für Kirchengehälter. Teilweise in der Höhe von Abgeordnetengehältern. Die Kirche braucht dem Finanzamt keine Ein,- und Ausgaben belegen. Die Kirche hat Aktienpakete, Weingüter, Bierbrauerein, und diverse Firmen. Die Kirche ist somit auch als Firma zu behandeln. Auch ist sie in der Bankenbranche vertreten. Kennt die Kirche denn Steuern ? Außer die Kirchensteuer als gute Geldquelle? Grund und Boden muß versteuert werden, aber nicht bei der Kirche. Wenn ich Gewinne mache, muß ich diese versteuern. Warum Traut sich Frau Merkel nicht an die so arme Kirche ran ? Nein lieber die Mittelschicht und die Harz 4 mit Familie. Die sollen den armen Staat retten. Super Politik Frau Merkel und Herr Westerwelle.... Lieber dem armen Herrn Dirk Jens Nonnenmacher noch ein paar Millionen schenken fürs nichtstun bei der HSHnordbank. Natürlich von den Harz 4 Menschen. Dies soll soziale Gerechtigkeit sen ? Ich freue mich schon auf die nächste Wahl in Deutschland.

Krabbe


Nicht wenige Bürger mit Wohnsitz in der Schweiz erledigen im deutschen Grenzgebiet mehr als nur den Wochenendeinkauf. Für die nachweislich in die Schweiz verbrachte Ware erhalten sie nämlich die deutsche Mehrwertsteuer zurück (nach oben gedeckelt pro Kopf). Haben wir in Deutschland Lebende gleiche Steuerprivilegien in der Schweiz? Wird uns wenigstens ausgleichend die schweizer Autobahnvignette irgend wann geschenkt? Sind hier beim deutschen Fiskus Änderungen angedacht oder sind wir so reich, dass der Steuerausländer weiterhin beschenkt wird? Wenn alles bleibt: Politiker, kommt bitte nicht mit dem universellen "Todschlagargument", dass unsere schweizer Nachbarn mit den steuerfreien Käufen Arbeitsplätze in Deutschland schaffen oder erhalten würden.

Karl Rösch



Ein anderes Beispiel: Ist es gerecht, dass man/frau trotz handwerklicher und akademischer Ausbildung mit Mitte 30 nach über 100 Bewerbungen nicht mal zu einem einzigen Vorstellungsgespräch geladen wird? Und sich dann von irgendwelchen Geistesarmen anhören darf, dass man sich gefälligst nicht in der sozialen Hängematte ausruhen soll? Ist es gerecht, dass man mit Finanzkapital mehr Geld "verdienen" kann als mit seiner eigenen Hände/Geistes Arbeit? Ist es gerecht, dass wir hier in Deutschland Dinge konsumieren, die nur deshalb so billig sind, weil sie von Kinderhand und unter ausbeuterischen Bedingungen gefertigt sind? (Wie wäre es mit FairTrade Schokolade, da klebt auch kein Blut dran!) Ist es gerecht, dass wir für unser billiges Steak millionen von Tieren jedes Jahr eine Qual aufbürden, die wir selbst unserem ärgsten Feind nicht wünschten? Ist es gerecht, dass für unser billiges Benzin Milliarden von Tieren elendiglich verrecken müssen? (Die aktuelle Katastrophe im Golf ist nur eine - besonders grosse und daher aufsehen erregende - von vielen, jeden Tag!) Es gibt viele Dinge, die ungerecht sind und solange wir alle brav mitspielen und nicht bereit sind die Spielregeln umzuschreiben, solange wird es viele Ungerechtigkeiten in der ganzen Welt geben! Jeder kann etwas tun! Jeder kann selber anders leben - fasst Euch an die eigene Nase, wenn es um Gerechtigkeit geht - auch im Kleinen! Und dann steht auf und tut etwas für mehr Gerechtigkeit! Engagiert Euch in entsprechenden Organisationen, fordert die Superreichen auf, einen Beitrag zu leisten - schreibt doch mal den Aldi-Brüdern ne nette Mail! Boykottiert Unternehmen, die ihre Mitarbeiter ausbeuten! Fordert anständige Löhne, versucht aber auch immer selber so fair wie möglich zu bezahlen! Seid besser als die Geistesarmen!

Nadine Schomburg



Sehr geehrte Damen und Herren, die Unehrlichkeit der Regierung wird daran deutlich, dass für eine Steuersenkung in der Diskussion vor Monaten erst eine Steuerschätzung abgewartet werden sollte, dass aber für das zum Fenster hinausgeworfene Geld zur Eurostützung hektisch gehandelt wurde. - Alles klar?

Borrmann, Walter



Es gibt unzählige Beispiele dafür, daß bereits seit Jahrzehnten eine Umverteilung stattfindet, welche die reichen Kapitalbesitzer begünstigt und die Armen benachteiligt. Sie ist gekennzeichnet durch zumeist sehr dicke Steuergeschenke an die Klientel der Unionsparteien und der FDP bei gleichzeitigen Streichungen und finanziellen Einbußen sowohl bei Erwerbslosen, als auch bei (noch) Erwerbstätigen. Diese Umverteilung hat in den letzten Jahren an Gnadenlosigkeit immer weiter zugenommen und reißt die Schere zwischen armen und reichen Menschen in letzter Zeit extrem weit auseinander! Der Gipfel der Ungerechtigkeiten (und Unverschämtheiten) stellt zweifellos das neue "Sparpaket" dar, denn seine Auswirkungen werden diese Republik nachhaltig verändern! "Arm contra Reich"?? Nein - umgekehrt wird ein Schuh daraus. Es müßte heißen "Reich contra Arm!"

Wieland von Hodenberg



Leider habe ich in Ihrem Beitrag ausser den bekannten Schlagworten eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema Reichtum, Armut und Einkommensverteilung vermisst. Wo blieben die Fakten, wie ausgesprochen wenige Mitglieder der gut ausgebildeten, deutschstämmigen Mittelschicht jemals gezwungen sind, Hartz IV zu beantragen? Als Mitglied der mittleren Mittelschicht ist mir sehr wohl bewusst, dass alleine die Kosten für die Bildung meiner 3 Kinder bei weitem nicht von meinen Steuern gedeckt sind, geschweige denn die Kosten für die sonstigen nötigen staatlichen Ausgaben. Mit diesem Wissen zahle ich meine wenigen Steuern gerne. Urlaube sind auch bei uns nur drin, wenn wir günstig zelten gehen, dies macht uns aber trotzdem Spaß. Mit unserem Einkommen von netto ca. 2.800,- zzgl. Kindergeld für 2 Erwachsene, 2 Kinder und der teilweisen Unterhaltspflicht für einen Studierenden kommen wir auch mit den üblichen Ausgaben der Mittelschicht wie Musikunterricht etc. zurecht und vergessen dabei auch nicht, an die wirklich Armen ausserhalb Deutschlands zu denken. Überrascht bin ich von den vielfältigen Ansprüchen und sogenannten Selbstverständlichkeiten der Befragten der Mittelschicht, die Sie in Ihrer Sendung zu Wort haben kommen lassen. Was ist z.B. falsch daran, Möbel gebraucht zu kaufen oder beim Einkauf auf die Preise zu achten? - Unsere Familie freut sich jedenfalls immer über ein Schnäppchen. Dass ein Leben auf dem Niveau von Hartz IV eher schwierig ist, wissen wir als Selbständige mit einem kleinen und wenig ertragsstarken Unternehmen mit vielen Durststrecken sehr gut, wobei wir uns für unser Einkommen selbst verantwortlich fühlen und noch nie auch nur einen Euro Unterstützung beantragt haben. Mein Fazit: Ich empfinde das Leben in Deutschland als recht gerecht, verglichen mit den meisten europäischen Ländern und natürlich mit fast allen aussereuropäischen Ländern. An Stellschrauben können wir immer drehen. Wer mit den Zuständen unzufrieden ist, sollte sich politisch und bürgerschaftlich engagieren.

Michael Triebswetter



meine bekannte ist alleinerziehend und arbeitet seit fast einem jahr in einem 1-euro-job im kiga - seit anfang hat sie bei zwei ämtern versucht, daß ihr die mittagsbetreung ihres sohnes -16 euro im monat - vom amt beglichen wird. sie fährt zur arbeit mit dem auto ihres bruders, denn ein auto kann sie sich nicht leisten und muß jeden tag gesamt 6 km fahren. da ab september ihre tochter auch in die schule kommt, muß sie dann zwei mal 16 euro zahlen. die zahlung wurde ihr abgesagt. daraufhin hat sie beim arbeitsamt angerufen und dem für sie zuständigen mitarbeiter mitgeteilt, ob man da nicht was machen kann, weil sie ja dann schon fast draufzahlt! antwort: wenn sie eine richtige arbeit hätte, dann würde das schulgeld übernommen werden -aber das ist ja nur eine arbeitseingliederung und wenn sie das alles nicht unter einen hut bekommt, dann muß sie halt zum arbeiten aufhören!

ute zellner



Die Sendung gestern war abermals ein Beitrag zur Täuschung der Bevölkerung: Bürger oder Familien als Mittelschicht zu bezeichnen, obwohl sie nicht über eine mittlere Kaufkraft verfügen, sondern wie 95% der Bevölkerung faktisch verarmt sind, ist Schönfärberei. Klären Sie die Menschen doch einmal über die Fakten auf und berichten Sie, wie viel Geld in Deutschland vorhanden ist und wie viel davon jeder eigentlich haben müsste - jedenfalls, wenn er zur "Mittelschicht" gehören wollte!

Dr. Harald Wozniewski



Sehr geehrte Damen und Herren, zweifellos ist die Situation von Alleinerziehenden, die ja eine sehr wichtige Aufgabe für unsere Gesellschaft übernehmen, beschämend für einen Sozialstaat wie Deutschland es sein möchte. Für Zockerbanken ist Geld da, nicht aber für Menschen die unsere Zukunft sichern. Ähnlich beschämend ist es auch, dass geschiedene Väter zwar alle "finanziellen" Pflichten haben, steuerlich aber wie ein Single zur Kasse gebeten werden. Bei dieser Sachlage braucht uns die niedrige Geburtenrate eigentlich nicht zu wundern. Mit freundlichem Gruß Konrad Burner

Konrad Burner


Sehr geehrter Herr Frey, Sie versprachen abschließend zur Sendung "Weiblich - geschieden - arm", das Thema auch in Zukunft kritisch zu begleiten. Gut, aber ich frage mich, nach dem Konsum des Beitrags von Frau Anthes und Ihrem Autorengespräch, in welche Richtung Ihre Kritik wohl gehen wird, bei so dermaßen einseitiger Berichterstattung? Väter, die als Unterhaltsdrückeberger in Saus und Braus leben und die Mutter ihrer Kinder ohne jedes Verantwortungsgefühl sitzen lassen, als Mehrheit und somit zutreffend anzuprangern? Mit einem Aufruf an die gesamte Gesellschaft, bitte Väter, neben Gewalt- und Sexualstraftatsunterstellungen auch noch mit Geiz-Unterstellung zu besseren Menschen zu machen wird langfristig nur scheitern können. Wie wäre es, den Betrachtungswinkel einmal zu wechseln? Frau Schwab sagte selbst, dass es zu Ehezeiten einfacher war. Zutreffend! Sie hatte die Zeit allein für Haushalt und Kinder. Und? Wie kam es zur Trennung? Was sagt der Vater dazu? Wie steht es um seine Einkünfte? Was hätte er an Betreuung übernehmen können/wollen? Was hat wer ihm davon gelassen? Hatte er eine Wahl und wenn, welche? Wie lesen sich die an ihn gerichteten anwaltlichen Anschreiben (Vorwurfsrhetorik, wie in Ihrem Bericht?)? Herr Frey, Ihre Berichterstattung folgt lediglich einer weiteren, Gesellschaft spaltenden, platten Demagogie. Haben Sie das nötig? Schauen Sie sich bitte auch auf der anderen Seite um, beim Väteraufbruch für Kinder e.V. (vafk.de), bei MannDat e.V. (manndat.de), AGENS zur Verwirklichung der Geschlechterdemokratie (mannifest.eu) oder auf diversen Internetseiten, wie pappa.com, trennungsfaq.de, vatersein.de oder wgvdl.com Mit freundlichem Gruß Ralph Steinfeldt

Ralph Steinfeldt


Ungerecht ist für mich, dass man trotz jahrelanger arbeit nach einem Jahr arbeitslosigkeit genauso Hartz 4 bekommt, wie jemand, der noch nie gearbeitet hat. Das ist ungerecht. Genauso ungerecht ist es, dass sich Väter der Unterhaltspflicht entziehen.

Dietz



In ihrem Beitrag haben Sie gesagt, der Staat kommt für Kinder auf, deren Väter oder Mütter keinen Unterhalt bezahlen. Dies ist jedoch nur bis zum vollendeten 11 Lebensjahr der Fall. Kosten Kinder danach kein Geld mehr? Warum zwingt man nicht Unterhaltszahler zur Zahlung? Warum verarmen Alleinerziehende? Doch nur, da die geschiedenen nie oder nur sehr wenig zahlen. Das kann nicht gerecht sein.

Dietz



Sehr gern sehe ich Ihre Sendungen. Zu gestern die Bitte, warum haben Sie nicht aufgelistet wieviel Geld die alleinerziehende Mutter mit 4 Toechtern als Hartz IV Empfaenger vom Steuerzahler bekommt, plus Wohngeld plus NK, Kindergeld und Sonstiges. Mfg

Scholl



Vielen Dank für diesen ausgesprochen informativen Beitrag. Wir lernen also, eine Mittelstands-Familie mit 3.000 EUR netto Leitungswasser trinken und die Möbel vom Sperrmüll holen muss und ein Unternehmer der Jahrzehnte Steuern gezahlt hat ohne jemals in den Genuss einer Sozialversicherung gekommen zu sein nachdem er seine Firma verkauft hat seinen Lebensabend in Spanien verbringt. Wahrscheinlich sollte uns der Beitrag den Hinweis geben, dass würde der Unternehmer statt in Spanien in z. Bsp. Bottrop leben die Mittelstands-Familie wieder Limonade kaufen könnte. Journalistisch sehr anspruchsvoll. Vielleicht sollte Sie beim Besuch derer, die Sie für Besserverdiener (wer wirklich Geld hat trifft sich nicht auf einer kalten und windigen Insel in der Nordsee) halten, auch erwähnen das bei einer Steuerbelastung der Besserverdiener der Staat beim Kauf einer Champagner Flasche für 1.800 EUR auch nicht ganz leer ausgeht denn 1.800 EUR zur Verfügung zu haben setzt ja voraus das ca. 3.600 EUR zu versteuerndes Einkommen da waren. Über MwSt. usw. brauchen wir gar nicht erst reden. In einem Land indem zwar jeder Bandarbeiter bei Porsche mindestens 5.000 EUR verdienen muss aber eigentlich keiner sich ein solches Auto leisten soll kann doch etwas nicht stimmen. Die Aussage „Die Arbeitslosen bluten für die Verbrechen der Banken“ ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Womit soll das denn bitte sein? Ich lebe seit 2 Jahren in Luxemburg (keine Angst, ich zahle auch in Deutschland noch mehr als genug Steuern) und bin froh darüber diesen realitätsfremden Unfug nur noch mit einem gewissen Abstand betrachten zu müssen. In keinem Land der Welt wird einfache Arbeit so gut bezahlt wie in Deutschland. In keinem anderen Land ist der Lohnunterschied zwischen qualifizierter und unqualifizierter Arbeit so gering. Es täte Ihnen gut sich an Fakten zu orientieren und nicht nur für den schnellen Beifall zu arbeiten. Abschließend noch ein Hinweis zu Ihrer lustigen Darstellung zum Thema Schweiz. 1. Frage, wie beschaffe ich mir denn Schwarzgeld? Das ist mir noch nicht gelungen aber das müssen Sie sich ja auch nicht fragen, ist halt einfach da (das haben die Reichen eben). 2. Warum sollte ich einem Steuerverfahren entgehen nur weil ich das Geld in der Schweiz in eine AG, Versicherung oder ähnliches gebe? Das konnten Sie bisher auch – und, hat es etwas genutzt? Viele Grüße aus einem freien Land!

Thomas



Sehr geehrtes Report-Team , Ihre Sendung war an einigen Stellen für mich mehr als befremdlich.Grundsätzlich zahlen die "Reichen" cr. 70% bis 80% der gesamten Steuereinnahmen bei uns ! Sie finanzieren die Wohltaten, die verteilt werden, es stimmt, größtenteils sehr ungerecht. Wenn ich ein höheres Vermögen habe , bekomme ich z.B. höhere Zinsen , kann von den Zinsen leben und das Kapital wächst (von allein.) und ich werde natürlich immer reicher. Ihr Beispiel gestern mit der Fam. mit den 3 Kindern, zeigt doch , wie unsachlich manches dargestellt wurde. Bei einem Einkommen von 2600,00€ plus Kindergeld,hohen Kinderfreibeträge , kostenlose GKV für die Kinder , gehört diese Fam. etwa zu den Armen? Wie ich es verstanden habe, ist der Vater im Öffentlichen Dienst ? Dann braucht er auch kein Arbeitszimmer und es ist ganz richtig,wenn er dieses nicht von der Steuer absetzen kann !Die Klage des Vaters über höhere Abgaben , Versicherungsbeiträgen,usw.- diese Dinge treffen doch alle,und doch ganz hart z.B. viele Rentner mit 700,00€ und noch weniger Rente. Ich gehöre nicht zu den Reichen,im Gegenteil- aber wie soll ein Staat an den Reichen sparen,die diesen Staat doch finanzieren und die diesem Staat ja keine Kosten verursachen ? Aus dem Gefühl für Gerechtigkeit bin ich auch dafür , die Reichen stärker zu belasten,denn ein paar Prozente tun ihnen ganz bestimmt nicht weh(und viele von ihnen wollen das ja auch gerne tun.)Aber sparen kann ein Land nur da, wo er zuviel ausgibt- und die Reichen kosten diesem Land eben nichts,sondern das Land wird von ihnen finanziert und die Politik will diese Menschen im Land halten,denn sie könnten ja auch auswandern und ihre Steuern in anderen Ländern zahlen - und dann ? Und hat der BGH nicht erst im letzten Jahr entschieden, dass den Bürgern nicht mehr als 50% ihres Verdienstes wieder weggenommen werden darf für Steuern und Abgaben ? Ich denke, die Ansprüche vieler Menschen an den Staat sind zu hoch, denn zuallererst ist doch jeder für sich selbst verantwortlich .Ich kenne Leute , die beklagen sich , weil der "Staat"- es ist immerhin der Steuerzahler- ihnen nicht die Miete zahlt , ihnen kein Kleidergeld gibt , sie nicht kostenlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren läßt , die TV-Gebühren zahlt , usw.Ich könnte noch mindestens 10 weitere Punkte aufzählen,lasse es aber lieber. Der Club of Rome hat schon in den 70 Jahren gesagt: Wenn wir in Europa einen einheitlichen Lebensstandard haben wollen , können wir nicht hundert Jahre warten, bis die ärmeren Länder sich dem Standard der reichen Länder angepaßt haben , sondern es kann nur so gehen , dass die reichen Länder ihren Standard nach unten an die ärmeren Länder anpassen.Leider erleben wir dieses in einem beängstigendem Ausmaß- und zwar immer schneller. Nochmals:Ich bin auch nicht reich,komme gerade so "über die Runden", ich hätte mir auch ein sehr viel gerechteres "Sparpaket" gewünscht , aber es würde trotzdem keines unserer Probleme lösen , wenn die "Reichen " mehr Steuern bezahlen müßten, denn die Politiker würden das Geld bestimmt nicht sparen und damit Schulden abtragen , sondern alles wieder sinnlos ausgeben . Eines haben sie alle gemeinsam:Sie können nicht mit unserem Geld umgehen.Wie heißt es ?Der Staat sind wir - und immer weniger Menschen finanzieren ihn . Es geht ungerecht zu - aber es hilft nicht , wenn Sie den Menschen nur halbe Wahrheiten sagen,denn Sie sehen doch an den Reaktionen , wie undifferenziert die Menschen z.T. reagieren. Mit freundlichen Grüßen Renate Barghop

Renate Barghop


Warum erinnert sich niemand mehr an einen Begriff, der im Parlament, zur Zeit der Regierung Kohl noch für große Aufregung sorgte: "sozialvertägliches Ableben". In den Zeit von Herrn Schröder und Schwarz-Rot nannte man es dann "Reform". Jetzt haben wir wieder Schwarz-Gelb. Was erwarten wir also?

Rolf Damm


zur Sendung vom 28.6. Für ist ungerecht, dass Herr Köhler, obwohl er die Brocken hingeworfen hat, seinen Ehrensold von 200 000@ und die anderen Vergünstigungen bis an sein Lebensende und darüber hinaus ,auch die Ehefrau bekommt. Für mich ist ungerecht, dass Herr Rüttgers weiterhin fünf Jahrelang seien Dienstwagen plus Fahrer, plus Büro und Personal bekommt. Für mich ist ungerecht, dass ein Landtagspräsident (Stuttgart) seinen Mercedes 500 gegen einen großen Porsche eintauschen will. Griechenland lässt grüßen und Sparpaket ist nur für die Armen da, oder wie sehe ich das ? Über sparen wird dauernd und regelmäßig geredet, nur wer befolgt dann diese Regeln?

Erwin Nasarzewski


Wieder wurde einmal deutlich, dass hinter den Kulissen über die Köpfe der Armen Politik betrieben wird. Wann ist eine Mittelschicht noch mittelschichtig? Kann es sein das der Schein das Sein übertrifft um somit den Lobbyisten freie Bahn für weitere "Schweinereien" zu ebnen? Aber solange das Volk sich still verhält und sich gerne abzocken lässt, sich von einschlägigen kommerziellen Sendern einlullen lässt, kann die Politik schalten und walten. Fragen Sie doch mal den Lobbyisten in wie weit sie bereit wären sozialverträgliche Arbeitsplätze zu schaffen. Fragen wir die renommierten Politiker, ob sie auf dieser Welle weiter reiten wollen und ob sie das Grundgesetz vom Grunde nach kennt. Hier ist vieles FAUL. Aber wie besang Reinhard Mey die Gesellschaft? Das Narrenschiff - nimmt Kurs auf`s Riff. Freundliche Grüße Anne Jeziorski

Anne Jeziorski


In Ihrer gestrigen Sendung hielten Sie es für ungerecht, dass für den Kindesunterhalt der Staat teilweise aufkommen muss. Ich halte das Famieleinrecht der BRD für die größte Ungerechtigkeit. Zuerst werden die Väter von den Müttern zur Unterhaltsmaximierung "entsorgt" und dann, wenn die Väter nicht mehr Zahlen können weil die Unterhaltansprüche sie zu ALG II Emfängern gemacht hat und der Schmerz über den Verlust des eigenen Kindes(er) in eine Depression geendet hat, bekommt die Mutter eine Mutter-Kind Kur weil der Alltag so schwer zu bewältigen ist. Alle Väter die sich kümmern wollen werden außen vor gelassen und verkümmern zu unstabilen"Harzern " die außer für Ihr Kind zu zahlen kein Anrecht auf Sorge für Ihr Kind haben. Nur zur Richtigstellung, Kinder kosten Geld, wenn ein Vater sich nicht kümmern will(oder kann) muss er zahlen. Wenn Väter sich kümmern wollen und es auch können, dann braucht kein Steuergeld für unwillige Mütter vergeudet werden. Mit freundlichen Grüßen entsorgter Vater

Andreas Schnur



Sehr geehrte Mitarbeiter, wo zu ist eigentlich eine Regierung da, wenn sie nicht Gerechtigkeit schaffen kann? Recht und Gesetzt scheinen in diesem Lande nichts mit Gerechtigkeit zu tun zu haben. Wenn die Kluft zwischen arm und Reich immer breiter wird, wird das auf Dauer nicht gut gehen. War das nicht in allen großen Kulturen so? Sie starben an zu großen Unterschieden. Schade um Deutschland. Ich bin doch froh, dass ich nicht mehr in der DDR leben muss.

Christtraut Handke



Guten Tag. Für Ihren Bericht wurden wieder einmal alleinerziehende Mütter mit 4 bis unendlich viel Kindern ausgewählt. Ich bin sicher: Niemand in Deutschland, egal welcher Schicht angehörend, wäre dagegen, dieser Personengruppe ein so hohes Hartz IV Salär auszuzahlen, daß sie überhaupt nicht mehr arbeiten müssten. Familien mit 3 und mehr Kindern unterstützen die Volkswirtschaft damit schon genug und finanzieren gerade denen, die unseren Sozialstaat aushöhlen, den "arbeitslosen" Lebensunterhalt von morgen. Sie prangern einen Missstand an, den niemand wirklich infrage stellt! Mit in den A... peksen meinte der Herr mit Sicherheit all die Aberhunderttausenden Faulenzer und Faulenzerinnen, die sehr wohl Zeit zum Arbeiten haben. Alleinstehende ohne Kinder. Familienväter, deren Frauen sich als Fulltime-Hausfrauen mit 12-14-Stunden-Tag abrackern und die Männer zu Hause herumliegen haben. Junge Leute um die 20, die noch nie gearbeitet haben, nicht, weil keine Arbeit da ist, sonder weil der Staat sie von Anfang an verdorben hat, weil er schon ihren Eltern ein Leben ohne Arbeit ermöglicht hat. Für mich ist klar: In keinem Staat der Welt ist es so leicht, ohne Arbeit durchs Leben zu kommen. Ihr Regierenden: Kürzt Hartz IV auf ein Minimum an Geldleistung und ein Maximum an Sachleistungen für Menschen, die Zeit zum Arbeiten haben. Zahlt die Fahrkarten und zitiert sie täglich um 8 zu zentralen Punkten, an denen Tagesjobsjobs vergeben werden. Würde der Arbeitslose von diesem Verdienst 50 % in die eigene Tasche erhalten, der Rest an Arbeitsamt, so käme zur sozialen Pflicht akls Motivation noch der einzig wahre Grund zum Arbeiten dazu: GELD VERDIENEN. Sind keine Arbeitssangebote da, dann lasst uns die Städte und das Land säubern. Viele der so zum täglichen Aufstehen genötigten werden sich sagen: Wenn ich sowieso aufstehen muss, dann kann ich auch eine Arbeit annehmen. Es ist sehr wohl Arbeit da. Nur eben nicht ala carte. Ich garantiere allerdings jedem, der einen nicht gut bezahlten Job, was auch immer, annimmt und über Monate, vioelleicht viele Monate durchhält, der rennt mit einer seiner nächsten Bewerbungen offene Türen bei Stellen ausschreibenden Firmen ein. Die beste Empfehlung für einen Bewerber ist Arbeit, egal was. Er zeigt, dass er will und kann. Wir haben viele einfache Arbeitsplätze im Staat verloren, weil die Produktion mangels Arbeitskräften nicht mehr hier stattfinden kann. Alleinerziehende sollten über eine andere Kasse, die sie als Helden in der Gesellschaft darstellt, versorgt werden. Desgleichen sollten wir das Kindergelgd verdreifachen. Und zwar für jeden, einkommensunabhängig. Nicht zuletzt, um auch Mittelschicht und Oberschicht zu mehr Kindern zu ermutigen. Finanziert von den vielen Faulenzern, die entweder zur Arbeit gezwungen werden, oder mangels Arbeitsbereitschaft keine Leistungen mehr erhalten. Zur Info: Ich bin alleinerziehender Vater mit 3 Kindern! darum erlaube ich mir, mitreden zu können.

Wilfried Hillen


Ich frage mich, wieviel man sich noch gefallen lassen muss? Fakt ist: Gerechtigkeit gibt es nicht mehr. Die Demokratie und der Kapitalismus passen nicht mehr. Fakt ist: Es hat keiner mehr eine Verantwortung auch gegenüber sich selber und dem Staat. Auch derjenige der "im kleinen" die Steuer betrügt ist nicht besser als der "große" Betrüger. Betrug bleibt Betrug. Diebstahl bleibt Diebstahl. Solange jeder nur auf sich schaut wird sich auch niemals etwas ändern, immer nur darüber reden, aber keine Taten. Leider ist eben nicht jeder vor dem Gesetz gleich. Die Theorie und die Praxis sind wie Tag und Nacht. Wie von Altbundeskanzler Helmut Schmidt völlig richtig gesagt, mangelt es an der Verantwortung aller. Wir leben in einem der reichsten Industrieländer, Sozialabsicherung auf hohem Niveau usw., ja uns geht es besser wie 75% aller anderen Länder dieser Erde. aber: es geht bei uns genauso wie bei allen anderen Industrienationen: arm-ärmer, reich-reicher, raffgierig. Verschwendung auf Kosten der Armen, Banken bekommen Milliarden-Bürgschaften, der kleine Unternehmer bekommt den Gerichtsvollzieher ins Haus. Sozial bedeutet, wer mehr hat als er braucht gibt dem etwas ab der weniger hat. Nach 20 Jahren Arbeit ist man nach 12 Monaten ohne Arbeit am Ende. Als Belohnung ist man noch selber Schuld und bekommt gesagt, man sei ein Sozialschmarotzer, was aber eigentlich genau diejenigen sind, die Steuerflucht begehen und keine Verantwortung übernehmen. Zum Glück gibt es noch solche Menschen wie den Unternehmer von Trigema. Fragen Sie jemanden den die Sparmaßnahmen nicht so treffen, wird er sagen, natürlich sparen. Fragen Sie warum man über 600 Abgeordnete benötigt, wenn es doch so ist, nicht Quantität sondern Qualität zählt? Mit freundlichen Grüßen

Stefan Elbel



Und noch etwas möchte ich loswerden: Gut das es noch solchen guten Journalismus wie bei ARD/ZDF gibt und nicht die für dumm verkaufenden und auf Sensationsgier und Quotenfang ausgelegten Reportagen mancher Privatfernsehsender. Das schlimme ist, viele glauben auch noch diesen Unsinn, der oft dort gezeigt wird. Man muss es nur oft genug zeigen, dann muss es ja stimmen. Einfach genau die wenigen zeigen (die gibt es natürlich) die viel Hartz4-Geld bekommen oder die wirklich nicht arbeiten wollen. Dann noch jemanden zeigen der Arbeit hat und natürlich dann sagt, er macht jetzt auch auf Hartz4, da lebt es sich ja gut. Der Faktor Neid spielt auch hier eine Rolle. An den wenigen die ohne wirklich zu arbeiten das Geld vom Staat bekommen, geht unser Staat nicht pleite, eher an den Milliarden an Bürgschaften und Krediten und Verschwendungen für unsinnige Sachen usw. Natürlich ist es immer leichter auf denjenigen draufzutreten der unter einem liegt, als auf den der über einen steht.

Stefan Elbel



Immer nur zu wiederholen wie wenig Geld Hartz IV - Bezieher und Alleinerziehende bekommen, langweilt inzwischen. Sehr vielen Familien mit einem Verdiener geht es ähnlich. Interessant wäre es, einmal zu berichten, wie diese Leute ihr Geld ausgeben und wofür. Warum tragen größere Jugendliche nicht im Rahmen ihrer Möglichkeiten zum Familienunterhalt bei ? Das Gesetz dazu wurde gerade überarbeitet. Ich erinnere gerne an meine Schulzeit in den 50er und 60er Jahre. Da wurde einer Familie ohne Vater keine Tasche mit Obst oder Gemüse vom Bauern geschenkt. Das mußte hart erarbeitet werden. Man hat sich jedenfalls nicht als Bettler oder Schmarotzer gefühlt, sondern war stolz auf das selbst erarbeitete und das tat dem Selbstwertgefühl gut. Wo sollen das denn heute diese Leute herbekommen ? Das sind Gesichtspunkte die genauer betrachtet werden sollten. Die finanzielle Misere ist hinlänglich bekannt. Tschüß.

Rudolf Jung


Es ist ungerecht,das ein Bundespräsident seinen Job kündigen kann, ohne das ihm daraus Nachteile entstehen.Jeder normale Arbeitnehmer wird dafür von der Arbeitsagentur bestraft. Es ist ungerecht, das er jetzt vom Staat mit 200000 Euro jährlich versorgt wird.Viele Arbeitnehmer müssen unverschuldet schon nach 1 Jahr um Hartz4 betteln,obwohl sie Jahrzehnte in die Sozialkassen eingezahlt haben. Es ist ungerecht nach 30 oder mehr Arbeitsjahren bei Hartz4 genauso behandelt zu werden wie all jene, die noch nie oder wenig gearbeitet haben. Es ist ungerecht,das es immer noch Fördermittel für Betriebe gibt, die damit modernisieren und Arbeitsplätze vernichten. Es ist ungerecht, das für Hartz4 nur die SPD bei Wahlen bestraft wurde.Auch die Grünen sind mitschuldig.

Uwe Heinemann



Sehr geehrte Damen und Herren, Wenn man den Bock zum Gärtner macht braucht man sich nicht zu wundern.Wir im Osten wurden vor der Wende verarscht,daran hat sich nichts geändert! Im Osten wurde die "soziale Marktwirschaft" gar nicht erst eingeführt,im Westen wird sie immer weiter entsorgt.Wenn man Glück (oder Beziehungen) darf man auf die Sonnenseite.Ist man Beamter sowieso.Bei bestimmten Arbeitgebern :öffentlicher Rundfunk/Fernsehen werden nötig Gelder für Mitarbeiterentlohnung einfach über GEZ -Anpassung eingetrieben.Das ließe sich noch so führen... Viele Jahre waren die Menschen der Meinung,wer fleißig ist,dem kann Arbeitslosigkeit nichts anhaben. Leider müssen sie jetzt erfahren:irren ist menschlich.Die Agenda 2010 wurde von CDU/CSU SPD und den Grünen erfunden,bzw mitgetragen! Wählt sie weiter diese Marionetten der Wirtschafts- und Finanzlobby. Der Mindestlohn wäre ein gerechter Anfang,an wem der scheitert ist bekannt.Die Unterscheidung in Ost und West muß endlich aufhören!!!

Gerhard Albrecht



Sehr geehrte Redaktion von Report Mainz, mich ärgert besonders, dass in der öffentlichen Diskussion und auch bei ihrem Beitrag vom 28.06.2010 die Alleinerziehenden immer als Opfer des Sozialstaates dastehen, aus meiner eigenen -Erfahrung kann ich sagen das viele Alleinerziehende das Schicksal selbst und bewußt gewählt haben. Ich bin der Meinung das dieser Personenkreis endlich für seine Entscheidungen selbstverantwortlich einsteht und nicht immer als das Opfer des Sozialstaates, böser Ehemänner und Väter behandelt wird. Warum wird in den Berichten über die finanzielle Situation nicht über den zu zahlenden Unterhalt der Ex-Ehepartner nach gefragt? Wie immer gibt es sicher Alleinerziehende die unverschuldet zu diesem Scghicksal gezwungen werden, aber dieser Teil stellt für mich eindeutig die Minderheit dar. Hat man sich nicht den ehemaligen Partner selbst herausgesucht, sind viele Kinder ein Schicksal oder bewusst gewollt? Keiner spricht in der Öffentlcihkeit über die Personen die die sogenannten "Armen Alleinerziehenden" alimentieren, die regelmäßig Unterhalt und die Betreuung der Kinder ernst nehmen. Keiner spricht von den Vätern die trotz Steuerklasse 1 noch ihre ehemalige Familie unterstützen. Ich betonte ausdrücklich es geht mir nicht um die Kinder von Alleinerziehenden, sondern um die überwiegende Zahl von Müttern und selten Vätern die diesen Weg ohne Ehegatten frei wählen .

Helmut Röther



Es ist unverschämt Hartz 4 Empfänger alle als Staatsschmarotzer hinzustellen.Bin durch Firmenpleite nach 32 Jahren arbeitslos geworden und feiere heute die 100.Absage auf meine Bewerbungen. Wenn man mal 48 Jahre alt ist ist der Arbeitsmarkt tod. Nur unseriöse Angebote,Dumpinglöhne,schlecht bezahlte Zeitarbeit.So falle auch ich dieses Monat in AL II.Trotz all meiner Bemühungen ! Und das tolle ist das ich kein Hartz 4 Geld erhalte,da mein Mann noch seinen Job hat (bis Jahresende,dann läuft der nach 3 Jahren immer noch befristete Vertrag auch aus). So fällt man dann ganz schnell vom guten Mittelstand ins totale Abseits.12 Monate vorher hat man noch 2000 Euro netto,12 Monate später dann gar nix mehr ! Jetzt geht es darum ,ob wir außer unserer Existenz nun auch noch unsere Eigentumswohnung verlieren. Dann ist alles weg ,wofür wir ein Leben lang gearbeitet haben. Da sind wir allerdings nicht die einzigen. Das betrifft auch noch ca 4000 ehemalige Kollegen,die ebenfalls keinen Job bekommen haben und nun aus dem tollen Mittelstand wohl in Armut fallen.Ist unsere Regierung nicht fähig Arbeitsplätze zu schaffen,wo man davon leben kann ?Altersarmut vorprogrammiert ?Bereue sehr 32 Jahre den Deppen unseres Staates gemacht zu haben!Hoch die soziale Ungerechtigkeit, scheint auf der Fahne unserer Regierung zu stehen.Die müssen meiner Meinung nach alle mal weg,geht ja nur um Pöstchengemauschel und wie sie sich Ihre Taschen am besten vollmachen und beim Steuerzahler wieder holen.Wird Zeit,das sich das deutsche Lamm mal endlich wehrt und unserer Stimme des Volkes mal deutlich sagt,was das Volk wirklich will ,und damit meine ich nicht was die Reichen wollen.Den Banken schiebt man Milliarden in den Arsch,nun machen alle so weiter,wie bisher auch und das sogar teilweise mit der selben Besetzung!Gehts noch ??? Meinen die denn alle Bürger sind doof ? So kommt es einem vor !

Gitti



Die Mittelschicht wird seit Jahren geplündert. Ges. KV, RV, Lohnsteuer usw. Das ist ja auch so schön bequem. Man muss sich nicht mit Lobbyisten rumärgern. Man kann es einfach beschließen. Und dann wird einfach abgebucht.

Thomas Reinert



Hallo REPORTer, über Ihre Sendung habe ich mich gefreut, hat sie doch deutlich gemacht, dass diese Regierung uns alle arm macht - damit ein paar Leute von Sachen reden können von denen sie keinen blassen Schimmer haben. Es ärgert mich schon lange, dass Männer zeugend durch unser Land ziehen können - ohne auch nur eine müde Mark (Cent) zahlen zu müssen. Da hat ein Mann zwei Kinder in Hamburg, eine Frau ist mit einem dritten Kind von ihm im Frauenhaus und die neue Freundin ist auch schon schwanger - ihm kanns wurscht sein, zahlt doch die Allgemeinheit für diese Kinder. Sein Hartz IV wird ihm komplett ausgezahlt und da er sonst nix zu tun hat verdient er sich immer mal was "nebenbei". SEIN Einkommen, SEINE Konten werden ja nicht so regelmässig überprüft, wie das der Frauen. Das allein ist schon vollkommen abartig - ist doch die Frau der Gläubiger und er ist der Schuldner ! Müsste jeder Mann für jedes von ihm gezeugte Kind 50 Euro monatlich beisteuern, würde das die Sozialkassen auch nicht sanieren - aber bei manchen Männern die Neigung zu Kondomen erhöhen ! Ich würde mir auch wünschen, dass man die Erziehung von Kindern endlich als Arbeit begreift. Aussagen wie "die hat doch nur ein (zwei) Kinder - die kann doch arbeiten gehen" treiben meinen Blutdruck hoch. Die Frauen die unsere Kinder für uns alle aufziehen ARBEITEN ! Und wo ich einmal dabei bin, hier noch eine Bitte: Differenzieren (auch) Sie bitte zwischen den Worten "verdienen" und "bekommen". Unsere Banker lassen Sich nach wie vor Boni auszahlen aber die haben sie nicht verdient - auch wenn sie sie bekommen - wenn bekämen was sie verdienen, sässen sie im Knast (und ich wäre auf Mallorca) ! Ich freue mich auf die nächste Sendung !

Brigitte Ulbrich


Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihren heutigen Bericht. Auch ich kann's, wie der Protagonist im Bericht nicht mehr hören, wenn vom sozialen System die Rede ist. Auch wir gehören zur sog. Mittelschicht und kommen kaum noch zurecht. Wir haben 3 Kinder. Unsere Älteste studiert, die 2. Fängt nächstes Jahr ihr Studium an. Und der Jüngste muß darunter leiden. Denn inzwischen müssen sowohl mein Mann als auch ich Vollzeit arbeiten, damit wir das alles finanzieren können. Unser Jüngster ist erst 13 Jahre alt und den ganzen Tag allein - Betreuungsmoglichkeit Fehlanzeige -. So hatten wir uns das nicht vorgestellt, aber für uns wird es immer enger und das, bei einem Familieneinkommen von Euro 4000 mtl. Uns wird immer mehr aufgebürdet - gerecht ist das nicht.

Gätjens Margrete



Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe soeben Ihren Beitrag über die "verheiratete Mittelschicht" gesehen. Nicht komplett, muss ich zugeben! Doch etwas ärgert mich an Ihrem Beitrag sehr. Auch Sie - ein investigatives Magazin - bleibt gerne beim "althergebrachten". Der Familie! Berichten Sie von Alleinerziehenden, geht es in der Regel um Frauen/Männer, mit Kindern, die im unteren Lohn- und Gehaltsbereich leben müssen. Wo gehöre ich dann hin? Frage ich mich. Als Beispiel: Ich bin fest angestellt im öffentlichem Dienst, mit 38,5 Stunden, die Woche, verdiene ca. 2100,- € inklusive Kindergeld für zwei Kinder. Und erhalte keinen Unterhalt, weder für mich, noch für meine Kinder. Bin ich arm? Gehöre ich zur Mittelschicht? Wohin? Untere? Obere? Nach Abzug all meiner Kosten bleiben meinen Kindern und mir ca 700,-€ zum Leben. Reicht das? Nein, in der Regel nicht. Jedenfalls nicht um "gut" zu leben. Immerhin geht es in Ihren Beiträgen um Familien, in denen die Frau meist nur halbtags arbeitet. Ich war und bin immer Vollzeit dabei. Für mich bedeutet es aber Mittlererweile: Will ich gut leben, brauche ich noch einen Nebenjob. Dann ist auch einmal ein Urlaub drin, der Führerschein für meine Tochter? Vielleicht! Einmal essen gehen? Eventuell! Kino? Mal sehen! Mit einem Nebenjob, bin ich noch seltener zu Haus. Zynisch gedacht, müsste ich bald meinen Personalausweis vorzeigen, damit meine Kinder mich noch erkennen! In Ihrem Beitrag erwähnte ein Familienvater eine Rückzahlung vom Finanzamt von ca 1000,-€, die er wohl "nur" in diesem Jahr bekommen sollte. Ich bekomme in der Regel 100,- bis 180,-€! In welchem Verhältnis steht denn das bitte? Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie einfach mal ein wenig weiterdenken, und auch mal einen Beitrag über "uns" machen würden.

Antje Kretschmann



Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihren heutigen Bericht. Auch ich kann's, wie der Protagonist im Bericht nicht mehr hören, wenn vom sozialen System die Rede ist. Auch wir gehören zur sog. Mittelschicht und kommen kaum noch zurecht. Wir haben 3 Kinder. Unsere Älteste studiert, die 2. Fängt nächstes Jahr ihr Studium an. Und der Jüngste muß darunter leiden. Denn inzwischen müssen sowohl mein Mann als auch ich Vollzeit arbeiten, damit wir das alles finanzieren können. Unser Jüngster ist erst 13 Jahre alt und den ganzen Tag allein - Betreuungsmoglichkeit Fehlanzeige -. So hatten wir uns das nicht vorgestellt, aber für uns wird es immer enger und das, bei einem Familieneinkommen von Euro 4000 mtl. Uns wird immer mehr aufgebürdet - gerecht ist das nicht.

Gätjens Margrete



Ich finde es unverschämt, wie uns von der gelb-schwarzen Regierung schamlos Gerechtigtkeit untergejubelt wird, obwohl es so offensichtlich ist, das dies in keiner Weise stimmt. Für wie dumm halten uns diese Politiker, vor allem Frau Merkel, die einen Eid geschwioren hat, für das ganze Volk da zu sein und nicht nur für die Reichen. Allerdings sind wir es wahrscheinlich wirklich: dumm! Denn wenn man sieht, wieviel Menschen auf die Fanmeile anzutreffen sind. Wäre diese Menge bereit auch vor das Regierungsgebäude in Berlin zu ziehen, und es sind ja junge Menschen, die um ihre Zukunft bangen müssen, könnten sie vielleicht diese dickfelligen Politiker aufscheuchen. Viele der armen Rentner, sind zu müde, krank und desillusioniert, resigniert, um auf die Barrikaden zu gehen. Es wundert mich, dass ein Westerwelle, Merkel und Anhänger noch mit gutem Gewissen in den Spiegel schauen können.

Edeltraud CHRISTOF



vom RentnerJürgen Ein Fröhliches Hallo an die Sparmänner und Sparfrauen unserer Regierung in Deutschland Sehr geehrte Damen und Herrn die Überlegung das Elterngeld abzuschaffen für diejenigen die sowieso schon von Gesetz her dazu verdonnert sind sich wie Sklaven und Nichtsnutze zu fühlen ist keine kluge Entscheidung, der Sinn des Elterngeld ist bis langen als eine Prämie für die Deutschen gedacht die trotz wirtschaftlichen mieseren und sonstige Fehlentscheidungen des Gesetzgebers in Bezug auf Familienpolitik hier in Deutschland immer noch Euch Wirtschaftmarionetten Kinder geschenkt haben. Aber damit wird dann wohl ab sofort Schluss sein denn da wo sowieso nichts ist auch noch was wegnehmen führt dazu das keine Kinder mehr kommen und somit das Volksvermögen nach der „e Funktion“ immer kleiner wird bis der komplette Finanzielle Zusammenbruch eine Tatsache darstellt. Wachsamem Grüße vom RentnerJürgen

Jürgen Kuczwalska



Woher ist denn der Reichtum der oberen Klasse? Weil diese Leute das arbeitende Volk immer mehr ausbeuten. Schon jahrelang kann man eine immer stärkere Umverteilung von unten nach oben beobachten. Geändert wird trotz dieses Wissens nichts. Im Gegenteil, die Raffgier der "oberen" wird immer stärker! Ganz deutlich auch wenn es z.B. um Diäten und Gehälter von unseren "gewählten Vertretern" geht. Da ist immer Geld vorhanden, ohne große Diskussion werden da Erhöhungen vorgenommen. Anders, wenn z.B. der öffentliche Dienst wieder eine Erhöhung fordert. Da ist nix da, es wird sofort mit Stellenabbau gedroht. So sieht leider der Alttag in Deutschland aus, da kann man nur sagen "Armes Deutschland".

R. Krause


Es gibt für mich einige Ungerechtigkeiten-schlimm ist,wenn man ein Leben lang gearbeitet hat und dann die Teilhabe am Leben durch Hartz IV verliert-es gibt gerade im kulturellen Bereich wenig Möglichkeiten,sich noch zugehörig zu fühlen-Theater-Konzert-und Buchpreise,Noch schlimmer finde ich-Junge Leute werden ausgegliedert und überflüssig.Die Bildung ist nicht für alle greifbar-und wenn noch eine gute Schulbildung da ist,wird die Jobsuche oft zur Katastrophe.Auf der gleichen Linie liegt das Unvermögen des Staates jeden Menschen zu fördern und Alleinerziehende in hedtige Krisen zu stürzen. Hoffen wir-es möge sich mit einem neuen Bundespräsidenten eine Aufbruchstimmung im Land etablieren-und es möge mehr Solidarität geben.Mit freundlichen Grüßen Mechthild Schweitzer

Mechthild Schweitzer



Folgende Gedanken habe ich an das Bundesministerium der Finanzen am 11.06.10 gemailt, bis jetzt keine Antwort: An das Bundesministerium der Finanzen Z.H. Hr. *Bundesminister Wolfgang Schäuble und Mitarbeiter *Wilhelmstraße 97 10117 Berlin Betr.: Sparvorschläge Sehr geehrter Herr *Bundesminister, sehr geehrte Damen und Herren, ein Zitat von Herrn Kollege Seehofer veranlast mich, Ihnen meine Vorschläge zu unterbreiten, die ich schon länger habe. Herr Seehofer sagte über Herrn Lammert, dass er doch aus Spargründen auf eines seiner beiden Gehälter verzichten könne. Ich denke: Warum nur Herr Lammert? Könnte man nicht immens viel einsparen, wenn jeder aktive Polotiker nur einen Sold erhält? Wenn man einem Hartz4-Kunden erzählt, wieviel ein Abgeordeter bekommt (inkl. steuerfreier Aufwandsentschädigungspauchale) denkt der sich: das müsste zum Leben eigentlich reichen. Selbstverständlich sollen die Damen und Herren reichlich besoldet werden, damit sie frei sind und ihre ganze Arbeitskraft dem Staat und ihrer Aufgabe widmen. So sollte, genau wie bei einem Hartz4-Empfänger die Leistung gekürzt wird, wenn er sich nebenbei etwas dazu verdient, auch die Damen und Herren Politiker ihre Nebeneinkünfte darlegen und ihre Besoldung entsprechen gekürzt werden. Sowieso verboten werden sollte, das Politiker in den Vorständen und Aufsichtsräten von grossen Firmen sitzen zwecks Neutralität und gegen Lobbyismus. Um das momentan etwas beschädigte Immage der gewählten Volksvertreter wieder etwas zu verbessern, könnten diese ja auch mal mit gutem Beispiel vorangehen und von sich aus sagen, wir verzichten auf einen (kleinen) Teil unserer Bezüge, statt bei den sozial schwächsten noch mehr abzuknapsen. Es würde bestimmt keiner verhungern. Vielleicht sollten Sie alle einen Selbstversuch starten und einen (oder mehrere) Monat(e) mit dem Betrag eines Hartz4-Satzes leben. ( Und das eingesparte Geld zum Schuldenabbau einsetzen.) Hier noch ein paar Sätze zu meiner Person: Ich bin 51 Jahre alt, verheiratet, 4 Kinder zwischen zehn und achtzehn Jahre alt und alle in der Schule, LKW Fahrer von Beruf, € 1800,- brutto (1430 netto), meine Frau ist nicht erwebstätig (50% beh.), Kinderzuschlag beantragt (2007), abgewiesen wegen nicht erreichen der Mindestverdienstgrenze (!), danach Hartz4 beantragt, abgewiesen weil unserHaus ein paar qm zu gross ist (Kosten waren für die Behörgen egal), gefördert werden wir von der Kreisverwaltung mit € 310,- Lastenausgleich. Für mich sehr fragwürgige Gesetze sind in letzter Zeit entstanden: Die Abwrackprämie (für mich als Verbraucher absolut uninteressant, weil ich mir auch mit der Prämie kein neues Auto leisten konnte), Das Steuergeschenk für Hoteliers, Die Kindergelderhöhung ( da hat kein Hartz4-Empfänger etwas davon ) Gegenvorschlag von mir: Kindergeld Einkommensabhängig auszahlen ( z.B. ab € 100.000 Jahreseinkommen ), Krankenkassenbeiträge absetzbar ( für mich sinnlos, da ich kaum Steuern zahle). Herr Westerwelle hat mal gesagt, Arbeit muss sich wieder lohnen. Das find ich auch, sollte dann sich die Politk nicht bemühen, dass die Arbeitnehmer reichlich Lohnsteuer abführen? Außerdem füllt ein guter Verdienst auch die maroden Sozialkassen. Wie kann es sein, dass ein Arbeitgeber sagt, ich zahle so wenig, den Rest könnt ihr bei den Behörden holen? Ein letzten Gedanke zum Thema Finanztransaktionsabgabe: Beim Immobilenhandel hat der Gesetzgeber die Grunderwerbssteuer eingeführt, damit die Immobilien nicht rasant, spekulativ und gewinnbringend weitervertickt werden. Wieso ist es so schwer, eine Abgabe einzurichten, wenn heutzutage Billinenwerte in Bruchteilen von Sekunden um den ganzen Globus geschoben werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das den Händlern sehr weh tun würde. Ich kann mir vorstellen, dass ich mit diesen Gedankengängen nicht alleine bin. *Für Rückfragen (erwünscht) stehe ich jederzeit zur Verfügung. Für Ihr Interesse bedanke ich mich ausdrücklich! Mit freundlichen Grüßen Armin Czernek, Bürger dieses Landes

Armin Czernek


Warum werden die Diäterhöhungen nicht mehr angeprangert? Rentner keine. Wenn der Inhalt vom Bericht des Bundesrechnungs- hofes umgesetzt würde, könnte der Haushalt gut sarniert werden.

M. Pöter


Hallo liebes Report Team Es heißt immer arme Kinder, die Kinder sind nicht arm sondern die Eltern. 2. Ihr zeigt eine deutsche Hausfrau mit 4 Kindern, die werden nicht gemeint bei Hartz 4, sondern es ist Kreuzberg als Beispiel die den Staat aussaugen usw. die sind gemeint, von den arbeitenden Bürgern.

Udo Rockel


Gerechtigkeit? -Was ist das? Ich arbeite seit meinem 17. Lebensjahr. Leider bin ich in meinem Beruf als Krankenschwester erkrankt und kann diesen aus verschiedenen Gründen nicht mehr ausüben. Um nicht arbeitslos zu sein wechselte ich in den kirchlichen Bereich. Dort habe ich nur eine 50% Stelle, aber mehr kann ich mit meiner Behinderung und meinen chronischen Krankheiten nicht mehr leisten. Von 800 € kann man kaum leben, wenn die Fixkosten abgezogen sind. Es reicht trotz sparen nicht. Und mir graut es vor der Zukunft, wenn ich im Gesundheitssysthem noch mehr zuzahlen soll. Es ist eine Schande für unser Land, dass es Armut bei uns überhaupt gibt. Es wäre nicht nötig, wenn die Gelder von unseren Politikern sinnvoll verteilt würden. Doch da ist die Basis weit entfernt. Die Mittelschicht am Abgrund. Armes Deutschland. Danke.

Sabine Hauswirth


Guten Abend, was ich auch unglaublich finde ist, dass reiche Unternehmen wie z.b. McDonald`s so wenig Lohn zahlen das die Mitarbeiter zusätzlich Harz IV beziehen müssen obwohl sie einen 160 Stunden Monat haben. Das ist doch unglaublich. Im Klartext werden solch reiche Unternehmen indirekt subventioniert. Da muss man doch etwas gegen tun können. mich ärgert das unglaublich. Mit freundlichen Grüßen

Andreas Weber

Hallo, Reich wird man nur, wen man andere für wenig Geld arbeiten läst. Würden die Unternehmen den Arbeitern angemessen bezahlen, siehe Jakobs, Siemens, Krupp und andere, könnten auch die Kaffeepflücker ihre Kinder zur Schule schicken. Markwirtschaft heißt Wer haut Wen am besten übers Ohr. Die Arbeitskraft wird genutzt und die Gesellschaft zahlt für die Kranken und die Pfleger derer. Reich ist man nur durch Betrug anderer geworden.

Anspach. Friedrich


Sehr geehrte Damen und Herren, die größte Ungerechtigkeit in Deutschland ist das System der gesetzlichen Rentenversicherung, das Rentenleistungen nur nach dem Bruttolohnprinzip vorsieht. Der Mensch lebt aber vom Nettoeinkommen. Die Qualität einer Sozialversicherung wird auch bestimmt vom Grundsatz des Lohnersatzes. Bei unserer gesetzlichen Rentenversicherung erhält der Gutverdiener bei gleich langer Versicherungszeit einen höheren Anteil seines früheren Nettolohnes als Rente als ein Geringverdiener. Das System des Lohnersatzes wird trotz eines Bundeszuschusses von ca. 80 Mrd. zu Lasten nicht nur weiter Kreise der Rentnerinnen und Rentner sondern auch zu Lasten der Kommunen, die zunehmend Grundsicherungsleistungen erbringen müssen, auf den Kopf gestellt.

Franz Gebhart


...ist auch, dass sich Reiche und Superreiche IMMER aus der Verantwortung stehlen können. Ich verweise mal an das Grundgesetz Art. 14 Abs. 2 ( Eigentum verpflichtet ... ). Ich möchte mit einem kurzen Vergleich die laufende Diskussion um Reichtum und Armut auffrischen: Deutschland weist ein Gesamtprivatvermögen von 6,4 Billionen Euro auf ( Quellen: DIW und Hans-Böckler Stiftung) - der Staat eine Gesamtverschuldung von 1,28 Billionen Euro. Würde jeder einmalig ein fünftel seines Vermögens abgeben, dann wäre der Staat saniert....

Frank-Paul Menningen


Sehr geehrte Report Mainz Redaktion, das man als geschiedene Frau in Deutschland nicht zu Wohlstand kommt ist von unseren Politiker nach dem neuen Scheidungsgesetz so gewollt. Selbst wenn man 20 Jahre verheiratet war und man in seinem Beruf ausgesetzt hat, kann man nicht mehr Fuß fassen und muss im Niedriglohnsektor arbeiten, wo man zwischen 650 und 800 € Netto (in Vollzeit und als ungelernte Kraft) verdient. Man wird gezwungen solche Jobs anzunehmen, zuerst vom Scheidungsgericht und dann von der Arge, egal ob man davon leben kann oder nicht. Die Alterasarmut ist somit vorprogrammiert, aber hauptsache der Ex-Ehemann kann wieder eine neue Familie gründen und es sich gutgehen lassen. Die Ex-Ehefrau und auch die Kinder zählen ja nicht mehr.

Christiane Paul


Ist das eine Widerspruch ? Raubtier - Kapitalismus ohne Regeln ? Ausbeutung bis zum letzten Hemd. Eine Industriegesellschaft - die menschenverachtend weltweit Sklaven erzeugt ! Bravo HartzIV ! Bravo für G8 und G20 Gipfel ! Mit Kunstbegriffen, Falschwörtern, Verlogenheiten werden Völker und Nationen für Dumm verkauft. Was soll da die Frage nach Gerechtigkeit. Erich Fromm 1976 / HABEN und SEIN hat das alles schon Vorausgedacht und gesehen. Leider behält er Recht. Wenn die Menschen jemals frei werden -, das heißt dem Zwang entrinnen sollen, die Industrie durch pathologisch übersteigerten Konsum auf Touren zu halten, dann ist eine radikale Änderung des Wirtschaftssystems vonnöten: dann müssen wir der gegenwärtigen Situation ein Ende machen, in der eine gesunde Wirtschaft (?) --, nur um den Preis kranker Menschen (körperlich/geistig) möglich ist. (G.Wallraf) Unsere Aufgabe ist es, eine gesunde Wirtschaft für gesunde Menschen zu schaffen !!! Erich Fromm 1976 / HABEN und SEIN

Haberstroh


Die grösste Ungerechtigkeit ist dass in unserem Lande alles in Prozent berechnet wird. Prozentuale Lohnerhöhungen sind immer eine Umverteilung von unten nach oben. Und das schon seit 60 Jahren. Inflationsraten in Prozent auszudrücken ist ebenfalls ein Skandal. Die Preise steigen nämlich in Euro und Cent und und haben bezogen auf die Einkommen bei jedem eine andere Prozentrate. Bei kleinen Einkommen im 2 stelligen Prozentbereich und bei den grossen Einkommen kaum messbar. Als vor x Jahren die Preise von Milchprodukten in die Höhe gingen sagte ein bekannter SPD Politiker dass man das vernachlässigen kann weil die Menschen nur 10 % ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben. Im Klartext: Herr Ackermann 1 Million und die Kleinrentnerin 50 Euro. Ein Skandal ist dass man solchen Schwachsinn kommentarlos in den öffentlichen Medien verbreiten kann. Leider werden (dürfen) die Ursachen von "Reiche" werden immer reicher und "Arme" immer ärmer in keinen Medien zur Sprache gebracht. Ebenfalls nicht die Ursachen von sogenannten Wirtschafts- und Finanzkrisen. Vermutlich weil unsere Gesetzesmacher, Tarifpartner, Journalisten usw. mit diesem System gut leben und sich niemand den Ast absägt auf dem er sitzt.

Helmut Kaufmann


Bitte bedenken Sie, dass vor jedem "Geld" eine Leistung steht, die es repräsentiert. Der Leistungserbringer verliert doch einfach die Lust, noch etwas zu leisten, wenn ihm zuviel weggenommen wird. Schon heute trägt eine Minderheit die Hauptsteuerlast. Nur Arbeitgeber organisieren Wertschöpfungsprozesse, niemand sonst. Alle öffentlich rechtlichen Einrichtungen - auch die öffentlich rechtlichen Medien - wollen davon "abbeißen" wie alle anderen auch. Es ist aber nur eine Leistung/Wertschöpfung die zu Geld wird. Ungerecht ist es, Schmarotzer der gesellschaft zu alimentieren und einen Geldtransfer/leistungstransfer an von Nichts-Tuer oder Du nur Schwätzer vorzunehmen, die inzwischen demographisch schon eine starke politische Gruppe sind und natürlich keine Absicht haben, ihren Status zu ändern.

Dr.Winrich Hoseit


ein Paar Finanzjongleure können eine Wirtschaftskirse in der Welt ,durch unersättliche Gier ,auslösen. Politiker versuchen am anfang der Krise die schuldigen zur Rechenschaft zuziehen. Was dann 1jahr später hinfällig ist und durch fadenseidige entschuldigungen abgewiegelt wird. Ganze Länder stehen vor dem Bankrott ,Griechenland ist erst der anfang,Milliarden Steuergelder werden zur sicherung dieser Länder verliehen bzw. verschenkt. die ärmsten der armen sollen dann sparen ,was die unersättlichen machthungerigen deckeln. steuersünder können sich freikaufen ,die volksvertreter erhöhen ihre diäten, sind wahrscheinlich zu dünn,leiharbeiter werden zu niedrig Löhner bzw . gewinnsklaven der Nationen. Wann werden unsere Volksvertreter endlich das Volk vertreten und nicht verkaufen,die gesetzte so verändern es wirklich gerecht wird.aber wahrscheinlich sind sie an dem ganzen beteiligt und so wird sich nichts ändern .das beste beispiel ist die ölkrise in den USA wo ölmultis die meere ungestraft zerstören können und politk ohnmächtig zuschaut.

Göttlicher Gerhard


hartz 4 ist meiner Meinung nach generell ungerecht und verstösst gegen die Menschenwürde in der derzeitigen Form In Deutschland sterben zur Zeit 1000ende von kleinen Firmen - warum hilft die Bundeskanzlerin nicht denen - sondern nur den Banken? u. den Hotels? kleine firmen brauchen kurzfristige Risikokredite und preiswerte Marketingmaßnahmen woher? Die Bundeskanzlerin muss den Binnenmarkt ankurbeln. Warnzeichen Deutschland: In der IHK Börse next change verkaufen vermehrt ausländische Mitbürger Ihre Firmen verlassen uns ausländische Mitbürger mit Geld? mfg M Czajner PS die Bundeskanzlerin hat die Pflicht Arbeitsplätze zu schaffen - egal wie und um jeden Preis Arbeitslose über 45 werden aussortiert - dies ist nicht hinnehmbar

Czajner



Sehr geehrte Redaktion, ich glaube, dass eine große Ungerechtigkeit noch über uns hereinbrechen wird. Es gibt etliche Politiker, die schlecht bezahlte Arbeit und 400€-Jobs als unverzichtbar ansehen. Ist diesen Politikern auch klar, dass die Menschen nur geringste Ansprüche aus der Rentenkasse haben werden und damit automatisch beim Sozialamt landen werden? Das von mir angesprochene Thema wird wahrscheinlich ein Thema für sehr viele Menschen werdeeehrte Redaktion, ich glaube, dass eine große Ungerechtigkeit noch über uns hereinbrechen wird. Es gibt etliche Politiker, die schlecht bezahlte Arbeit und 400€-Jobs als unverzichtbar ansehen. Ist diesen Politikern auch klar, dass die Menschen nur geringste Ansprüche aus der Rentenkasse haben werden und damit automatisch beim Sozialamt landen werden? Das von mir angesprochene Thema wird wahrscheinlich ein Thema für sehr viele Menschen werden, wenn Sie das Rentenalter erreichen werden. Wer soll deren Mieten und Existenzminimum bezahlen? Woher soll die Finanzierung kommen? (Altersarmut und Pflege?)

Michael Winkelmann


- die Beitragsbemessungsgrenze - Abschreibungmöglichkeiten für Selbstständige - fixe Sätze bei in Jurisprudenz unabhängig vom Einkommmen/finanzielle Potenz (außer Strafrecht:Tagessatz)

Christian Pfeiffer


Trotz folgender Qualifikationen: Gärtnerlehre, Ausbildung zum Sanitäter bei der Bundeswehr (2 Jahre), Erzieherausbildung mit fachgebundener Fachhochschulreife, Grundstudium Sozialarbeit mit fachgebundener Hochschulreife, Studium der Psychologie mit Nebenfach Kriminologie - Abschluss: Dipl. Psychologe. Über die Bundesagentur für Arbeit folgende weitere Qualifikationen: Ausbildung zum systemischen Familientherapeuten (2 Jahre / Ausbildungskosten 24 000 DM), Ausbildung zum Manger für Non - Profit - Organisationen ( 1 Jahr - Ausbildungskosten 14 000 DM). Diverse Computerschulungen, unzählbare Bewerbungstrainings kommen noch hinzu. Dennoch seit 1992 ohne jegliche Perspektive. Ungerecht empfinde ich hier, dass man uns erst für teures Geld qualifiziert, um uns dann gnadenlos in die Verelendung von Hartz IV mit anschließender Altersarmut abzuschieben. Systematisch um damit jegliche Kürzungs - Orgie zu rechtfertigen dürfen wir uns immer wieder von Politikern und Medien auch noch als Sozialschmarotzer, Drückeberger und Faulenzer beschimpfen lassen. Es stellt sich für mich ebenso die Frage, warum man mich mit meinen Qualifikationen nicht für gesellschaftlich wichtige Aufgaben einsetzt und statt dessen mich wie ein Stück Dreck behandelt. So schafft man sich garantiert Systemfeinde und keine Mitglieder einer demokratischen Gesellschaft. Deshalb beteilige ich mich auch an keiner Wahl mehr. Ich fühle mich einfach nicht mehr als Mitglied dieser Bundesrepublik Ich kann den Spruch nicht mehr hören: "Leistung soll sich lohnen in dieser Gesellschaft." Im übrigen wurde mein Fall dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, dem ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder, als auch der Staatskanzlei von Rheinland - Pfalz in Mainz vorgelegt (Kurt Beck: Rasieren Sie sich und waschen Sie sich die Haare). Es war immer das gleiche Spiel: Meine Anfrage wurde an das zuständige Arbeitsamt in Hamburg weiter geleitet und anschließend saß ich dann immer wieder vor einem hilflosen Arbeitsvermittler. Das alles kann auf meiner eigenen Homepage: Hölderlin.blog.de nachgelesen werden. Das muss ich alles nicht mehr haben.

Michael Lange


Ist es OK, wenn Lobby-Arbeit in den Bundesgremien gemacht wird und die betreffenden Politiker nach dem Ausscheiden aus ihren Ämtern in den bevorteilten Industrien als Vorstand agieren .. sozusagen den Staat als Sprungbrett für eine Alterskarriere mit Vergoldungszulagen nutzen? Ist es OK, wenn die Familienkasse Ingolstadt (u.a. zuständig für's Kindergeld), die gleichzeitig auch für die Landkreise Erding und Freising zuständig ist (ein großes Gebiet!) mittlerweile den Mittwoch nicht mehr geöffnet hat? .. und an den anderen Tagen nur für insgesamt 25 Std/Wo.? .. wie soll das ein Alleinerziehender mit Kindergarten- oder Schulkind z.B. von St. Wolfgang (Kreis Erding) rechtzeitig nach Ingolstadt und zurück schaffen? ... viele Alleinerziehende sind Hartz IV Empfänger, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind .. in oben genannten Fall eine halbe Weltreise falls überhaupt möglich! Ist es OK, wenn mittels Brennelementeabgabegebühren, eine Festschreibung der Weiterführung von Atomkraftwerken für die ferne Zukunft und für nachfolgende Regierungen geplant wird? ... die Mehrheit der Deutschen lehnt eine Fortführung der Atomkraftwerke lt. Umfragen ab. Ist es OK, wenn unsere Staatsgelder oder besser gesagt Bürgergelder für NICHT-Bürgerzwecke verwendet werden? .. zweckentfremdet sozusagen .. sollten darüber nicht die Staatsbürger selber abstimmen dürfen? Da keiner auf die Straße geht, nehme ich an, dass das alles OK ist.

B. Buheitel


Billiglöhner, Lohndumping, Zeitarbeit, Renteneintrittsalter erhöht, Hartz IV, die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Was mich am meisten empört ist die Tatsache, dass Kriminelle (z.B. Peter Hartz) und Anwaltskanzleien bei Gesetzen mitwirken und formulieren. Die, die am meisten Geld in der BRD haben, haben auch am meisten Dreck am Stecken, das sind Tatsachen und sie kommen ungestraft davon. Ab und an wird mal einer (vielleicht ist er ja in Ungnade gefallen z.B. Zumwinkel) medienwirksam vor Gericht gestellt. Aber ein kleiner Deal mit Staatsanwaltschaft, Gericht und Anwälten und die Sache ist halb so schlimm. Des Weiteren empört mich die Tatsache, dass unsere Politiker sich dumm stellen und die Krise nicht haben kommen sehen. Es ist überliefert, dass Herr Ackermann bereits 2003 und 2005 bei Schröder vorstellig war. Den Herren und Damen Entscheidungsträger war durchaus bekannt, was da auf uns zurollt. Weshalb hat man den Finanzjongleuren in Deutschland den roten Teppich ausgerollt unter rot-grün? Vielleicht deshalb, damit man die Bevölkerung verarmen und verdummen kann? Ich unterstelle Absicht und das ist unverschämt und menschenverachtend. Banken werden mit Milliardenbeträgen gestützt, weil systemrelevant erklärt (von wem eigentlich, hat hier Herr Ackermann seine Finger im Spiel?). Was für ein menschenverachtender Vorgang. Denn die Menschen sind systemrelevant. Dort wo einer reich wird, wird ein anderer arm. Das ist ebenso eine Tatsache. Das ist leider weltweit so und nichts wirklich Neues. Es ist jetzt die richtige Zeit, diesen Zustand zu beenden. Ich wünsche uns, der gesamten Menschheit, dass dieses System endlich zum Erliegen kommt. Endgültig. Schluss mit Casino, Schluss mit menschenverachtenden Lebens- und Arbeitsbedingungen. Armut ist - egal wo auf dieser Welt - nicht länger zu dulden im Jahr 2010 nach Christus. Nicht in einer Welt, die über Technologien (nicht Gentechnik!) verfügt, die durchaus in der Lage sind, die Menschen zu ernähren. Das kann und darf es einfach nicht mehr sein. Das bedeutet aber nicht, dass wir den Kommunismus haben müssen. Ich bin überzeugt, dass es andere Wirtschaftssysteme gibt, die menschen-, natur- und ressourcenfreundlich sind. Wir müssen nur zuhören, die Stimmen sind bereits vernehmbar.

Sybille Kleinicke


Stuttgart 21 ist ein überflüssiges und extrem kostspieliges Projekt, das derzeit gegen den Willen der Mehrheit der Bürger, gegen den internationalen Protest von hunderten Architekten und Denkmalschützern und mit falschen Angaben zu Kosten, Nachhaltigkeit, Sicherheit, Nutzwert etc. von Politikern und Bahn realisiert wird. Es ist bekannt, dass bestimmte Politiker enge Verbindungen zur Immobilienwirtschaft haben und nur dadurch - aus diesen im Sinne der Gerechtigkeit und eines fairen Umgangs mit den Bürgeren sozusagen niederen Beweggründen - ist für mich begreifbar, dass S21 überhaupt weiterverfolgt wird, während gleichzeitig Gelder für soziale, kulturelle und volkswirtschaftlich sinnvolle Projekte gekürzt werden. Ungerechte Klientel- und Prestige-Politik.

S. Schönwetter


Spar – Weltmeisterschaft zu Lasten der Bürger! Kurz vor der Fußball - Weltmeisterschaft wurde von den Regierungsparteien ein Sparpaket beschlossen, das die Meisten erst nach dem Ausscheiden oder dem Sieg der deutschen Mannschaft richtig realisieren werden. Mit großen Worten wurde ein angeblich „gerechtes“ Sparprogramm vorgelegt, das genauso angeblich alle Bereiche beinhaltet, in dem gespart werden soll bzw. kann. Was aber jedem klar sein sollte, ist das am Schluss nur die Bürgerinnen und Bürger die ganze Zeche zahlen werden. Die Punkte, die die Regierung vorgelegt hatten, sind nur grob umrissen und lassen sehr viel Platz für Spekulationen, die nicht nur das sein könnten. Die geplanten Einsparungen, wie sie aussehen sollen. Subventionsabbau ökologische Neujustierung Hier werden ein Abbau von Mitnahmeeffekten bei Energiesteuervergünstigungen und eine Ökologische Luftverkehrsabgabe vorgeschlagen. Dies kann zur Folge haben, dass die Preise steigen, da gerade die Energieversorger diese bisherigen Vergünstigungen wieder auf andere Art wieder einbringen wollen. Entweder werden die Netzgebühren oder die Stromabgaben steigen, die Abnehmer werden die Preise auf den Endverbraucher umlegen und alle Bürger werden das bezahlen müssen. Bei der Luftverkehrsabgabe werden dann die Preise auch steigen, das diese dann auch auf die Kunden umgelegt werden. Einzige Klientel, denen es egal sein kann, sind Bundespolitiker, Beamte und andere Staatsangestellte, da diese Kosten dafür vom Steuerzahler bezahlt werden. Gleiches wird auch geschehen bei den Beteiligungen der Banken, der Unternehmen und der Kernenergieversorgern. Kein Unternehmen wird freiwillig auf Gewinne verzichten und die Verluste beim Endverbraucher wieder hereinholen. Die Betreiber von Kernkraftwerken, werden ihre Preise wie oben beschrieben erhöhen, die deutsche Bahn wird auch ihre Preise erhöhen, um die Dividenden für die Aktienanleger nicht zu schmälern. Die auch vorgeschlagene Finanztransaktionssteuer kann teuer werden, wenn dieses Gesetz wie viele bisherigen nur sehr Oberflächlich geschrieben und verabschiedet wird. Man bedenke, selbst eine kleine Überweisung ist eine Finanztransaktion die im Grunde auch dieser Steuer unterliegen würde. Wenn Sie zum Beispiel eine Stromrechnung überweisen, haben Sie schon eine Finanztransaktion getätigt. Also zahlen Sie nicht nur mehr Geld für Ihren Stromverbrauch, sondern neben den Steuern für die Banken wahrscheinlich auch noch Steuern für Ihre Überweisungen. Dies wäre zumindest denkbar und auch eine logische Schlussfolgerung. Bei den Neujustierungen der Sozialgesetze sieht es dann eher so aus. Die Umwandlung der bisherigen Pflichtleistungen in Kann-Leistungen hätte gerade für Erwerbslose mehr negative als positive Auswirkungen. Da dies aber bisher nicht genau beschrieben wurde, kann man nur Spekulieren, was hier gemacht werden soll. Auch eine bessere Aufklärung über bereits vorhandene Urteile wäre angebracht. Ansonsten ist abzusehen, dass diese Kann-Leistungen rein nach Haushaltlage der Arbeitsgemeinschaften (ARGEn) unterschiedlich geregelt werden. Die Abschaffung der befristeten Zuschläge für Erwerbslose, die vom ALG1 ins ALG2 rutschen (im Volksmund Armutsgewöhnungsvorschlag) wäre gerade für die Betroffenen, die danach in die Arbeitslosigkeit geschoben werden eher fatal. Der plötzliche Verlust von bis zu einigen Hundert Euro würde bei vielen einen Schock auslösen. Wie man eine Effizientsteigerung bei der Arbeitsvermittlung erreichen will bei gleichzeitigem deutschlandweitem Stellenabbau wird wahrscheinlich für viele ein Rätsel bleiben. Bei der Abschaffung der Rentenversicherungsbeiträge für ALG2 Empfänger kann man geteilter Meinung sein. Auf der einen Seite würden diese Zahlungen gerade mal 2 Euro mehr bei den Rentenzahlungen bringen, auf der anderen Seite fallen auch einige Euro weniger bei längerer Erwerbslosigkeit in den Taschen der Rentner auf. Erwähnt werden sollte auch, das es immer weniger Stellen gibt, die auch eine Zahlung in die Rentenversicherungen vorschreiben, das sie gerade im Niedriglohnsektor kaum bis zur Sozialversicherungsgrenze entlohnt werden. Es bleibt dann vielen Arbeitnehmern und Erwerbslosen nur noch eine private Rentenvorsorge. Hier kann man durchaus davon ausgehen, das dieser Vorschlag von dieser Lobby ausging. Bei der Abschaffung des Elterngeldes für ALG2 Bezieher und eine Kürzung bei ALG1 Bezieher kann ich nicht viel dazu schreiben, da ich keine Kinder habe. Offensichtlich wird aber weiterhin bestraft, wenn man Kinderwünsche hat und sich dieser auch erfüllen will. Die Streichung des Heizkostenzuschusses beim Wohngeld würde gerade die Geringverdiener treffen. Auch wenn die Politik jetzt noch sagt, dass die Heizkosten gesunken sind, kann man davon ausgehen, dass sie nicht nur im Rahmen des Sparpaketes wieder steigen werden. „Einsparungen in allen disponiblen Bereichen und Effizienzsteigerung in der Verwaltung“ Hier wird anscheinend bei den kleineren Angestellten gespart, mehr Arbeit weniger Geld durch einen Stellenabbau und nur noch oberflächliche Kundenkontakte könnten die Folge sein. Dies kann zu mehr Stress, mehr Krankheitstagen und auch zu mehr übel gelaunten Sachbearbeitern führen. Die Ankündigungen auf eine Erhöhung des Weihnachtsgeldes für Beamte dienen eher der Beruhigung der Bevölkerung, da es einige Beamte gibt, die selbst ein 13. und ein 14. Monatsgehalt bekommen. Ob davon auch die Bundestagsabgeordneten betroffen sind, ist fraglich. Berücksichtigt man alle Punkte dieses Sparpaketes, erkennt man leicht, wer der eigentliche Zahler der Haushaltskonsolidierung sein soll. Nett verpackt in Versprechungen, aber im Endeffekt zahlen die Bürgerinnen und Bürger für den Schuldenabbau, ohne etwas davon zu haben. Wenn man wirklich sparen will, spart man Intelligent und auch nicht auf Kosten der Bürger. „Sparst Du in der Not, bist Du bald Tot“ Eine Not oder eine Krise ist erst dann vorbei, wenn es der Bürger spürt und nicht, wenn irgendwelche Institute den Menschen mit Gefälligkeitsgutachten die Bürgerinnen und Bürger der Länder hinters Licht führen wollen! Es ist aber Fußball- Weltmeisterschaft und die ist „wichtiger“!!

Frank Kündiger


Diätenerhöhung für Abgeordnete d. niedersächsischen Landtags. 405 Euro mehr im Monat ab 2011. Mit 6.000 Euro für jeden Abgeordneten lässt es sich dann recht gut leben. Hartz-IV-Familien mit Kindern müssen künftig mit 300 Euro weniger im Monat auskommen. CDU Peter Straub will sich indess einen Porsche als Dienstwagen anschaffen. Der Porsche Panamera (300 PS) kostet in der günstigsten Variante fast 76.000 Euro.

Manuela (Alleinerziehend mit 2 Kindern)


Reiche werden reicher und arme immer ärmer. Die "Vermögensuhr" tickt in Deutschland schneller als die "Schuldenuhr"..... warum werden die Armen und der Mittelstand immer mehr gebeutelt während die Wohlhabenden verschont bleiben? Wie wäre es mit der Einführung einer Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer? Die "Armen" während mit HartzIV auf unterstem Niveau schikaniert mit 1EURO-Jobs und 400-Euro-Jobs ... nur wenige gut ausgebildete haben noch die Chance für Ihre Arbeit ein angemessenes Gehalt zu erzielen. Durch die Hetzblätter wird das einfache Volk noch aufgewiegelt gegen HartzVI-Empfänger, der Pöbel kann sich ja untereinander die Köppe einschlagen und merken es nicht mal, wie sie veräppelt werden. Ein großer Teil unserer gelobten Mittelschicht lebt nicht vom "Erwerbseinkommen" sondern vom Einkommen aus anderen Quellen wie z.B. Mieteinnahmen und Aktien. Wer noch versucht, mit ehrlicher Arbeit sein Häuschen abzuzahlen wird ausgebeutet und verliert am Ende doch alles - dieser Niedergang hat etwas epochales - vielleicht ist es doch einfacher, mit einer ganzen Masse wie auf der Titanic unterzugehen als sich als einzelner Looser zu sehen. Zugegeben - weltweit haben sich die Probleme vergrößert. Trotz Wirtschaftskrise könnten unsere Politiker etwas tun, um diese \\\'Ungerechtigkeiten zu lindern. Die haben wohl Angst, dass die Reichen dieses Land auch noch verlassen - solange schauen sie lieber jedem HartzIV-Empfänger auf den Kontoauszug, ob die Oma vielleicht 20 EURO für ein Kind überwiesen hat, die man wieder anrechnen kann. Es ist alles nur noch schmutzig und widerlich ....

I. Hueper


Ungerechtigkeit herrscht dort, wo für unsinnige Großprojekte wie Stuttgart 21 aus rein politischen und Gründen (die sicherlich der Verflechtung mit Wirtschaftsinteressen geschuldet sind - s. Kartell Stuttgart 21) Unsummen von Steuergeldern vergeudet werden. Folge davon: - Schulden, die unsere Kinder noch bezahlen müssen, - Geld, das nicht für bessere Bildung und Kinderbetreuung ausgegeben werden kann, - eine zerstörte Naherholungsoase, - Energieverschwendung. Ungerechtigkeit ist, wenn - Denkmalschutz, - Grünordnungszäsur und - ein von über 62.000 Stuttgarter Bürgern (von ca. 500.000) geforderter Bürgerentscheid einfach ausgehebelt werden. Wenn Politiker belügen, betrügen und das dumme Volk alles bezahlen soll. Ungerecht ist, dass diese Politiker keinerlei Verantwortung für Ihre sinnlose Geldverschwendung übernehmen müssen. Jeder arbeitende Mensch muss verantwortungsvoll arbeiten. Warum nicht Politiker?

Lindenmaier-Löhmann


Ungerecht ist, dass behinderten Menschen die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen vorenthalten werden. Nach wie vor werden Sie von den Behörden als Bittsteller misshandelt und nach wie vor müssen sie und ihre Angehörigen Einkommen und Vermögen offenlegen und Teile davon für den eigenen Nachteilsausgleich verwenden. Nach wie vor werden in Deutschland "Heime" gebaut, obwohl niemand darin leben will. Nach wie vor sorgt die Politik und die Sozialverwaltung dafür, dass sie auch mit Menschen beschickt werden. Allen Sonntagsreden vom Paradigmenwechsel zum Trotz ändert sich in unserem Land gar nichts.

Gerhard Bartz


Die abhängig Beschäftigten sind nicht am Gewinn beteiligt!! Zu gleichen Anteilen müßten Kapitalgeber, Unternehmer und Arbeitnehmer AN am Gewinn nach Steuern beteiligt werden. Der Anteil der AN sollte ähnlich wie die Arbeitslosenversicherung vom Staat verwaltet werden und den Niedriglöhnern zu gute kommen. In der Lohngestaltung soll der Unternehmer frei sein , bzw. sich nur an Tarifverträge orientieren. Der Staat setzt einen fiktiven Mindestlohn fest, der vom Gewinnanteil der Arbeitnehmer befriedigt werden kann. Bezahlt ein Unternehmer weniger als diesen Mindestlohn, wird sein Gewinnanteil gekürzt. Der Staat stockt den Lohn auf. Für Bilanzbetrug muß es Haftstrafen geben. Jeder Betrieb muß jährlich einmal geprüft werden. Das sind klare Regeln, der Anteil am Sozialprodukt wird gerechter verteilt und das Geschrei um Leiharbeitnehmer und prekärer Beschäftigung hätte ein Ende. Der Gewinn von großen Automobilfirmen würde für alle AN von Nutzen sein und nicht nur für die eigenen AN.

Bartholomäus Eichinger


Die größten Ungerechtigkeiten sind - die ungleiche Besitzverteilung, die der Oberschicht mehr Macht verleiht, als ihr in einer Demokratie zusteht. - mangelnde Demokratie in der Wirtschaft: Die Arbeitnehmer zahlen die Zeche für die Misswirtschaft, eventuell droht Arbeitplatzverlust, sie dürfen aber über Produktionsziele und Arbeitsbedingungen nicht bestimmen. Am Arbeitsplatz herrschen also vordemokratische Zustände. - falsche Wertmaßstäbe, die die Menschheit in den Ruin führen: Will die ganze Welt so leben wie der Westen, müssten wir drei Erd-Planeten ausplündern und solch ein Abendland will anderen Erdteilen ein Vorbild sein, führt angeblich aus ethischen Gründen Krieg in Afghanistan und sonstwo. - und aktuell selbstverständlich: das Gezocke der City-Boys, das Liberalkonservativen einmal mehr Gelegenheit bietet, Sozialleistungen zu kürzen.

Udo Bongartz


Die größte Ungerechtigkeit in Deutschland ist meiner Meinung nach die Beitragsbemessungsgrenze. Sie bevorteilt die Personen die viel verdienen. Sozial gerecht ist das nicht und auch nicht solidarisch. Wenn nur die Beitragsbemessungsgrenze bei der Kranken-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung wegfallen würde, gebe es keine finanziellen Probleme in den Sozialkassen.

Sonja Pfister


Was soll man dazu noch schreiben? Das gesamte System "Deutschland" ist auf Ungerechtigkeit aufgebaut. Ob Staat ,Justiz, Politik Wirtschaft .......und auf anderen Gebieten; wo gibt es da Gerechtigkeit? Man muss nur täglich in den deutschen Alltag schauen um festzustellen was, wo so abgeht. Das beste Beispiel ist die Gesundheitspolitik der heute herrschenden Politiker. Statt neue organisatorische Strukturen zu schaffen, holt man die Kohle bei den Versicherten ! Alles andere bleibt so wie es ist. Ungerecht! Vieles andere könnte man noch aufzeigen. Diese arrogant herrschenden Politiker dürfen weiterhin ihr Unwesen treiben ! Ungerecht ! Die Wahl des Bundespräsidenten durch eine Delegiertenversammlung wählen ! Ungerecht ! Der Bundespräsident sollte Parteilos sein und mehr "Hoheit" im Staat zugesprochen bekommen. Gerecht Die Wahl des Bundespräsidenten durch das Volk wäre ? Gerecht

Lothar Bielack



Wenn es hier was wirklich ungerechtes gibt, dann dass die Politik gar nicht willens und fähig ist Gesetze zu erarbeiten und dies den "Beratern" und Lobbyisten überlässt - siehe Finanzgesetzgebung und die darin verstrickten Banken. Dann bekommt man eben Gesetze die NUR eine Seite begünstigen und das Raubrittertum legalisiert haben. Dann haben wir immer noch honige Eliten die nicht wissen mit wie viel "0" Mio & Mrd geschrieben wird und denen man ohne Mühe ein X für ein U vormachen kann. Des weiteren werden wir von einer unübersehbaren Horde menschenverachternder Egoisten regiert die schon lang JEDEN Bezug zur Realität verloren hat und sich zudem an jeden Hans Wurst verkauft. Den Rest besorgen zu weiten Teilen Gestalten denen ich nicht die Hand geben wollte ohne einen Eimer Sargotan dabei zu haben - ein widerliches Geschmeiß der übelsten Sorte. Ich frage mich wie lange sich dies Volk noch von denen verar...en, ausbeuten, belügen, entwürdigen, übervorteilen und verkaufen lässt?

Norbert Albert


Die soziale Schieflage durch Harz4 Agenda2010 Leiharbeit , Mini u. MIDI Jobs ohne Mindestlohn. Hierdurch wird vielen abhängig Beschäftigten die Zukunft für ein selbstbestimmtes Leben genommen. Keine Perspektive, Altersarmut ist vorprogrammiert. Die Renten/Krankenkassen werden entsolidarisiert. Der Gang zum Sozialamt wird für viele der Letzte Ausweg sein. Das Kapital wird geschont und die Sozialkassen müssen aus Steuermitteln bezuschusst werden. Ich wünsche mir mehr soziale Gerechtigkeit, Starke für schwache

Brandel Bernhard


Ich arbeite im 3 Schichtbetrieb in der Textilindustrie einer Zulieferfirma für die Autoindustrie, bin 1962 geboren und mein Renteneintrittsalter ist beim derzeitigem Stand 67.- Ein Polizeibeamter, der im Schichtdienst arbeitet darf zur derzeitigen Regelung mit 60 ohne Abzug in den Ruhestand. Wo ist das gerecht????

Werner Stefan


Durch die zunehmende Anzahl der Leih/Zeitarbeiter in unseren Betrieben, den fast nur noch vergebenen 400,-- Euro-Jobs, von unserer Regierung weiter geduldet, bluten sie unser Deutschland aus. Es kommt dadurch natürlich viel weniger in die Sozialkassen, was dann wiederum die arbeitenden Menschen durch noch mehr Abzüge von Sozialleistungen ausgleichen müssen. Merken die nicht, dass die eigene Regierung dafür verantwortlich ist. Das ist eine beschämende Feststellung für mich nach fast 40 Jahren Arbeit. Das ist nicht mehr mein Land.

Ilona Seifert-Brack


Die vielen detaillierten und fundierten Beiträge zeigen nach meiner Meinung D-I-E größte Ungerechtigkeit, mehr jedoch D-E-N negativen Umstand an: Den Verlust der Regierenden an sozialer Kompetenz und Humanität. Alles andere sind Konsequenzen, die daraus entstehen. Die Wertigkeiten in diesem Land haben sich verschoben von der ehemals sozial gelenkten Marktwirtschaft (mit ihren Schwächen) hin zur Kapital-und Lobby-Politik. Wer das Geld hat, hat die Macht, hat die Lobby und regiert über 80 Millionen Menschen. Hier geht es nur noch um Geld, Machterhalt und Cash-Flow – national wie global. Und die Kunst, politische Steuerungs-Inkompetenz leicht verdaulich zu verpacken und dem Wähler zu verkaufen. Der Mensch ist lange schon zum Statisten geworden. SOZIALE VERANTWORTUNG; SOZIALE MORAL UND SOZIALE KOMPETENZ – hier versagt zuerst die Regierung, gefolgt von den staatlichen Organen/Behörden und eines Tages von der Gesellschaft selbst – denn die folgt irgendwann dem schlechten Beispiel, wenn sie sich nicht bald eines Besseren besinnt („wir sind das Volk“).

Attila G. Sós


Für mich ist die Größte Ungerechtigkeit in Deutschland, die Selbstbedienungsmentalität, die viele Menschen an den Tag legen. Einer sagt ich bekomme diese Leistungen vom Staat, also will der Andere sie auch haben, egal ob er diese benötigt oder nicht. Wem kann man den unsere Kinder von Morgen noch als Vorbild nennen. Politiker, diese bedienen sich mit Ihren Diätenerhöhungen aus unseren Steuergeldern, Schauspieler diese fallen von einem Skandal in den nächsten (Alkohol, Drogen), Ärzte, diese bedienen sich an unserem Krankenversicherungssystem, welches ein Solidarsystem sein soll. Sportler, haben wir den noch deutsche Sportler (Fußball, die Hälfte der Mannschaft entstammt nicht deutschen Wurzeln – also wozu wird so viel Geld für eine WM ausgegeben, wenn Menschen für die Nationalmannschaft spielen, die nicht „deutsch“ sind. Und das alles wird über meine Steuergelder finanziert. Hätten unsere Altforderen nicht so hart geschuftet, würde es uns den Nachkriegsgenerationen nicht (so) gut gehen. Jeder Mensch hat ein anderes Empfinden, auch im Hinblick auf gerecht und ungerecht.

Christiane Al Okleh


Es besteht wohl kein Zweifel, daß die ungleiche Entlohnung von Leiharbeitnehmern und den regulär beschäftigten Arbeitnehmern eine der größten Ungerechtigkeiten unseres demokratischen Systems darstellt. Hier wird nicht nur gegen die guten Sitten und gegen den Gerechtigkeitssinn der Menschen sondern auch gegen Artikel 23, Satz 2, der UN-Menschenrechtscharta verstoßen. Politiker und Arbeitgeber sollten sich schämen, wenn sie das auch noch unterstützen.

Rolf Zachmann


Diese Regierung ist Unsozial - Realitätsfremd - Dreist - Verlogen - Machtgeil. Deshalb hat Sie keine Akzeptanz mehr und muß abgewählt werden. Kürzungen werden bei Arbeitslosen - und bei Hartz IV - Empfänger und Eltern durchgeführt bei mir persönlich ab 01.01.2011 , wird mir der Aufstockungsbetrag zum Arbeitslosengeld II ersatzlos gestrichen. Nach 47 volle Berufsjahre seid 01.01.2009 Arbeitslos durch Insolvenz

Werner Hagenbruck


Dies in Kurzform zu beschreiben ist wirklich schwierig, Die Politiker machen es sich zu einfach, es werden Gesetzte erlassen oder Reformen gestartet, ( Flugbenzinbesteuerung, Zockersteuer an den Börsen usw.) die im Endeffekt immer zu Lasten des Mittelstands und und teilweise zu Lasten der Geringverdiener geht. Die Pharmaindustrie diktiert den Politikern und Krankenkassen ihre Maßnahmen damit der Profit stimmt. Nach dem Motto, gesunde Bürger bringen keinen Profit. Die Länder, Städte und Gemeinden verpulvern unnötig Milliarden, und jammern über leere Kassen, mit kräftiger Verschuldung. Finanzämter schonen die Unternehmen und Reichen, und stürzen sich auf die Mittel- und Kleinverdiener. Straftaten der Kirchen (sexualer Missbrauch) wird nicht bestraft, läuft einfach weiter, ohne Verurteilung. Durch einen 200 Jahre alten Vertrag werden die Gehälter (500 Millionen €) der kath. und ev. Geistlichen von den Steuern bezahlt, neben den Kirchensteuern. Renten werden nach den Rentenjahren und Einzahlungshöhe berechnet, ungerechter weise werden Pensionen nach dem letzten erhaltenen Gehalt mit 75 % ausgezahlt. Es gäbe noch einige Punkte, die aufgeführten Punkte würden schon Milliarden einsparen.

M. Steinbuechel


Kinder aus arme familien profiktieren von kindergeld!!!! Ich frage mich seit lange, warum Menschen die ein Monatlich Einkommen von 5 bis 20 Tausend Euro auch Kindergeld bekommen? Ist dies nicht eine der größte Ungerechtigkeit in Deutschland?

Bruno Cerquettini


Besonders ungerecht finde ich in unserem eigentlich reichen Land, das so viele Kinder hungrig in die Schule gehen und von der Schule kommen und auf Suppenküchen und andere Einrichtungen angewiesen sind, und auf der anderen Seite auch die Besserverdienenden das gleiche Kindergeld bekommen wie Geringverdiener. Ich finde dass das Kindergeldsystem dringend reformiert werden muß in Richtung Schulspeisung für alle. Außerdem ist es erschreckend und für unseren Industriestandort nicht hinnehmbar, dass die Chancen ein Gymnasium zu besuchen für Kinder aus Familien mit niedrigen Einkommen 4,5 mal schlechter sind als für Kinder von Akademikern. Das die Kosten der aktuellen Krise nur von den kleinen Leuten, sprich Arbeitnehmern, Arbeitslosen und Hartz IV Empfängern, gezahlt werden soll und die Verursacher dieses Debakels, Banken, Fondmanager, Spekulanten, sowie die immer größer werdende Zahl der Millionäre ungeschoren davon kommen, treibt mir zusätzlich die Zornesröte ins Gesicht. Ich hoffe das die Bürger unseres Landes endlich wach werden und Ihr demokratisches Recht auf Meinungsäußerung nutzen und auf die Straßen gehen um gegen diese Misstände zu demonstrieren!

Hartmut Drescher


Die größte Ungerechtigkeit ist nach meiner Meinung die Tatsache, dass die Bildungschancen in Deutschland und damit die Startbedingungen für das weitere Leben in erster Linie von dem Einkommens- und Bildungsstatus des Elternhauses abhängen. Chancengleichheit: leeres Gerede!

Karl Heinz Neumann


Die größte Ungerechtigkeit ist, dass die Bundesregierung mit ihrem Kürzungsprogramm die Armen noch ärmer macht und die Reichen verschont. Die größte Unverschämtheit ist, dass sie dies mit dem schäbigen Kalkül tut, dass die Schwächsten der Gesellschaft auch zu schwach sind, sich zu wehren.

Klaus Hartel


Das Hartz 4 System, eine Art Einzelhaft! Sowohl Hartz 4 Bezieher als auch die arbeitende Gesellschafft empfindet es scheinbar so! Aber niemand vermag diese Geißel der Menschen in den Griff zu bekommen. Hartz 4, das ist für die meisten Menschen wie Einzelhaft mit Freigang! Nur das die Menschen in Haft auch Anrecht auf warme Mahlzeiten, Kleidung und ein warmes Zimmer haben! Dem gemeinen Hartz 4 Menschen wird da gern mal das Gas von den Gaswerken oder der Strom abgestellt. Auch das kann dem Inhaftierten nicht passieren! Und wer jetzt denkt, das sei alles nicht so, der lese mal das Buch „Hartz 4 und Wir“, in dem ich genau den Fall eines Menschen beschrieben habe. Hunger, Geldnot, Bürokratie, Scham und Willkür ist Tagesgeschäft. Und wie man es bei unseren Politikern sieht, will man noch mehr kürzen, noch mehr auf die schwächsten runterschlagen. Und dann frech behaupten, Arbeitsdienste wären gut! Sind sie auch, aber dann muss man diese auch sofort anbieten, und das kann scheinbar niemand von diesen Herren. Was wiederum die Perversität und Rücksichtslosigkeit dieser Redeführer zeigt. Viele in Hartz 4 würden gern für dieses Geld arbeiten, dann müsste man sich nicht so schämen und es wäre kein nutzloses Leben! Stattdessen immer neue, verwirrende und kostenintensive Ideen. Jobcenter wieder ändern zum Beispiel. Die Folge davon wird wieder ein enorm teurer Umwandlungsprozess sein, der für die betroffenen nur neue Quälerei bedeutet. Wieder wird kein Mitarbeiter wissen, was der andere vorher gemacht hat. Anträge werden wieder einmal neu bewertet und man muss zu immer neuen Erklärungen auch wieder neue Anträge stellen. Arbeit beschaffen sich diese „Dienststellen“ nur selbst. Eine echte Reform der Jobcenter wird auch das nicht! Einzig vernünftig ist es da, den Namen Jobcenter einzustellen. Denn in diesem Center, gibt es keine Jobs mehr, nur verzweifelte und überforderte Mitarbeiter, besser gesagt „Datenverwalter“. So wie auch die Agentur für Arbeit eigentlich nicht so heißen dürfte. Allein der Stellenmarkt in diesen Ämtern besteht schon zu großen Teilen aus Angeboten von Zeitarbeitsfirmen. Klar, denn diese haben Jahrelang abkassiert und dafür gesorgt, dass es Niedrigstlöhne gibt! Und nun kann diesen sauberen Abkassierern keiner mehr etwas, denn dann würde man zugeben, Fehler gemacht zu haben! Die Agentur für Arbeit wird in einigen Jahren vielleicht „Vergabezentrum für Zeitarbeit“ heißen. Das Jobcenter könnte man dann „Vergabezentrum für Soziale Aufstockungsmittel“ nennen! Also kurz „VFZ und VSA“! Und in diesem Sinne kann man den „Hartz 4 Wärtern aus Berlin“ nur zurufen: Schnell noch mal eure Bezüge aufstocken, ihr armen Menschen!

Peter Schlusche


Ich bin schwerstbehindert zu 100%, 44 Jahre alt, komme aus Rothenburg/Sachsen. Normalerweise laufe ich mit zwei Orthesen und zwei Unterarmstockstützen. Dies ist aber zur Zeit nicht möglich, wegen Gewichtsproblemen. Sitze daher im Rollstuhl und bin nicht mehr ganz selbstständig, wie früher vor ca. 12 Jahren. Es geht mir um folgendes: Ich möchte gern wieder arbeiten! Durch meine EU-Rente welche ich bekomme, wäre meine Arbeitszeit jedoch auf 30h in der Woche eingeschränkt. Das zweite, ich darf nur maximal 400,- Euro nur dazuverdienen. Kfz-Hilfe, bzw. -unterstützung, bzw. Hilfe bei und für Reparaturkosten gibt es nur, wenn man ein Kfz und einen Arbeitsvertrag vorweisen kann und hat! Trotz eigenen Bemühungen, sehe ich aber einfach persönlich keine Möglichkeit, wieder eine Arbeit, bzw. Tätigkeit zu finden, sowie auch finanzielle Hilfe und Unterstützung zum Kauf, eines für mich geeignetes Kfz. zu erhalten. Aber wie soll ich mich selbstständig (allein) in der heutigen Zeit, um eine Tätigkeit bemühen, wenn ich nicht einmal die Möglichkeit habe, selbstständig (ohne Kfz), zum eventuellen Vorstellungsgespräch zu kommen? Mit öffentlichen Verkehrsmitteln muß man sich schon 3Tage mindestens vorher telefonisch anmelden und mitteilen, mit welcher Buslinie, wann, ab wo, wohin man fahren möchte, an welcher Haltestelle man aussteigen möchte, und gleich ebenso, für denselben Tag, die Rückfahrt, gleich mit demselben Verkehrsmittel planen und erfragen muß, wann dieses Verkehrsmittel wieder Richtung Heimat fährt, da dieses Verkehrsmittel extra für mich bestellt wurde, so das ich genau zum bestimmten Zeitpunkt zurückfahren muß, da es später keine andere Buslinie gibt, mit der ich als Rollstuhlfahrer wieder zurückfahren kann, sondern nur der eine, welcher extra für mich eingesetzt wurde, so daß ich gezwungen bin, zu versuchen, alles zu erledigen, in diesen gewissen Zeitraum, bis die Abfahrtszeit, des für mich gestellten Bus, erreicht ist! Sonst habe ich ja keine Möglichkeit heimzukommen, da ja dieser Bus (Rollstuhl geeignet) für mich extra eingesetzt wurde und wieder zum erreichten Zeitpunkt zurückfährt! Z. Beispiel: Abfahrt in Rothenburg, nach Görlitz 9.18h! Ankunft in Görlitz 9.55h! Abfahrt dieses Busses 12.00h in Görlitz! 12.45h in Rothenburg! Stellt man bei den Ämtern einen Antrag, zwecks Pkw, bekommt man folgendes zu hören: - Herr Perschke, warum wollen sie denn noch arbeiten? "Sie bekommen doch EU-Rente, haben doch ihr Geld sicher und brauchen früh nicht aufstehen!" "Ich, an ihrer Stelle wäre froh, wenn ich nicht aufstehen bräuchte, wie sie!" 2. "Hr. Perschke, wenn sie arbeiten möchten, kann ich ihnen leider auch nicht helfen, da müssen sie sich schon selbst darum kümmern!" Geht man zur ARGE, Arbeitsamt bekommt man zu hören: Wir können ihnen nicht weiterhelfen, wir sind für sie nicht der richtige Ansprechpartner, sie bekommen doch EU-Rente! Und so geht das weiter und weiter und weiter! Sozialamt, Amt für Familie und Soziales, welche mich letztendlich zur Rentenversicherung wieder schickt, wo ich als erstes war und welche mir auch nicht weiterhelfen kann! Und so schließt sich mein Kreis und keiner kann mir weiterhelfen! Darum meine Bitte an Sie! Mein persönlicher Wunsch wäre ein VW-T4 Bus, behindertengerecht umgebaut, zum Selbstfahren mit Verladetechnik für Rollstuhl, um mich selbstständig im Alltag fortzubewegen, (ohne die Hilfe einer zweiten Person), welche mir den Rollstuhl verladen muß! Sei es in den Bus, den Zug, oder einen normalen Pkw, wo alles eigenhändig erledigt werden kann, nur ich immernoch eine 2.Person benötige, um den benötigten Rollstuhl in und aus dem Fahrzeug zu bekommen. Es gibt da so schöne Sätze, wie: Selbstständig, Teilhabe am öffentlichen Leben, Veranstaltungen, usw.... Ich fühle mich allein gelassen und ungerecht behandelt! Wäre ich körperlich gesund, wäre ich sogar für 3,60 € Spargelstechen gegangen! Aber das bleibt sicherlich nur ein Traum! Bitte, bitte helfen Sie mir!!!! Bei Ihnen, das Fernsehen, sehe ich meine letzte mögliche Chance, welche ich letztmalig habe! Bitte, bitte veröffentlichen! Stehe Ihnen gerne zur Verfügung! Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank im Vorraus.

Andreas Perschke


Zitat Ludwig Erhard, Wohlstand für alle, 1957, S. 7: "... So wollte ich jeden Zweifel beseitigt wissen, daß ich die Verwirklichung einer Wirtschaftsverfassung anstrebe, die immer weitere und breitere Schichten unseres Volkes zu Wohlstand zu führen vermag. Am Ausgangspunkt stand da der Wunsch, über eine breitgeschichtete Massenkaufkraft die alte konservative soziale Struktur endgültig zu überwinden. Diese überkommene Hierarchie war auf der einen Seite durch eine dünne Oberschicht, welche sich jeden Konsum leisten konnte, wie andererseits durch eine quantitativ sehr breite Unterschicht mit unzureichender Kaufkraft gekennzeichnet. Die Neugestaltung unserer Wirtschaftsordnung musste also die Voraussetzungen dafür schaffen, daß dieser einer fortschrittlichen Entwicklung entgegenstehende Zustand und damit zugleich auch endlich das Ressentiment zwischen 'arm' und 'reich' überwunden werden konnten. Ich habe keinerlei Anlaß, weder die materielle noch die sittliche Grundlage meiner Bemühungen mittlerweile zu verleugnen. Sie bestimmt heute wie damals mein Denken und Handeln." Wo sind die christlichen, sozialdemokratischen oder "grünen" Politiker, die für eine breitgeschichtete Massenkaufkraft und für die Beseitigung der Kluft zwischen arm und reich eintreten?! Und noch ein Zitat von Erhard (S. 9) für unsere pseudo-liberalen Politiker: “Die Gefahr einer Beeinträchtigung des Wettbewerbs droht sozusagen ständig und von den verschiedensten Seiten her. Es ist darum eine der wichtigsten Aufgaben des auf einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung beruhenden Staates, die Erhaltung des freien Wettbewerbs sicherzustellen. Es bedeutet wirklich keine Übertreibung, wenn ich behaupte, daß ein auf Verbot gegründetes Kartellgesetz als das unentbehrliche ‘wirtschaftliche Grundgesetz’ zu gelten hat. Versagt der Staat auf diesem Felde, dann ist es auch bald um die ‘Soziale Marktwirtschaft’ geschehen. Dieses hier verkündete Prinzip zwingt dazu, keinem Staatsbürger die Macht einzuräumen, die individuelle Freiheit unterdrücken oder sie namens einer falsch verstandenen Freiheit einschränken zu dürfen.” (aaO. S. 136 f.): “Wir werden - das ist meine feste Überzeugung - nur so lange eine freie Unternehmungswirtschaft haben, als wir von Staats wegen über die Freiheit wachen. Wenn man im unternehmerischen Lager allenthalben geglaubt hat, sich darüber beschweren zu müssen, dies wäre umgekehrt eine unbillige Einschränkung der Freiheit durch den Staat, dann kann ich darauf nur erwidern, daß es eine falsch verstandene Freiheit ist, wenn man meint, unter dem Namen und mit dem Dogma der Freiheit die Freiheit selbst unterdrücken zu können. So wie es im staatlichen, d. h. im politisch gesellschaftlichen Raum eine Ordnung durch das Grundgesetzt gibt, das das Zusammenleben der Menschen regelt und die Beziehungen gestaltet, so gilt ein Gleiches für die Wirtschaft. Hier sind die Verantwortungen klar geschieden. Der Unternehmer hat die Verantwortung für seinen Betrieb; dort kann er mit Fug und Recht fordern, daß sein Handeln von staatlicher Weisung oder Gängelung frei bleibt, daß er also echte unternehmerische Freiheit und Freizügigkeit genießt und üben darf. Ich bin der erste, der den Unternehmer in dieser Forderung unterstützt. Die Verantwortung für die Wirtschaftspolitik aber hat allein der Staat zu tragen. Wir wissen, wohin es führt, wenn man diese beiden Funktionen miteinander vermengt.”

Dr. Harald Wozniewski


Wie wird "reich" definiert? Von den Pensionen und Gehältern + Däten und sonstigen Einkommen mancher Politer können viele nur träumen. Wenn neidvoll auf die angeblichen Vergünstigungen der Erben von Familienunternehmen geschaut wird, die eine riesige Verantwortung übernehmen, will keiner wissen, daß jeder Euro Gewinn in den Betrieb investiert wird und der Tag oft 20 Stunden hat, incl. das Wochenende. Händeringend werden Arbeitskräfte gesucht. "Warum soll ich arbeiten, ich bekomme Geld ohne Arbeit, kann ausschlafen, meinen Tag frei einteilen." Diese Aussage ist erfahrungsgemäß nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Aber dieses Thema wird sowohl von den Medien als auch von den Poklitikern "unter den Teppich gekehrt."

Helga Streker


Was der eine als gerecht empfindet, empfindet ein anderer möglicherweise als angemessen. Die größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich als ungerecht zu bezeichnen, subjektiviert und relativiert ein System-Problem in unserer Gesellschaft: Dem Anhäufen von Geld- und Sachvermögen wird in unserer Gesellschaft zur Zeit keine Grenze gesetzt. Hohe Vermögen bieten - neben einer großen spekulativen Masse - die Möglichkeit zur Investition in neue gewinnbringende Geld- und Sachvermögen, so dass diese Vermögen weiter anwachsen - per Definition finanziert letztlich durch die Arbeit anderer. Das funktioniert auf Dauer nicht - unabhängig davon, ob es als gerecht oder als ungerecht empfunden wird, unabhängig davon, ob Kritiker als links oder als kapitalismusfeindlich diffamiert werden. Es ist ähnlich wie beim Monopoly-Spiel. Dort setzt sich schließlich ein Spieler durch und zieht von allen anderen die Vermögen ab. In der realen Welt wird eine kleine Schicht immer vermögender, während die Armen ärmer werden und der Mittelstand erodiert. Jenseits von Schlagwörtern, wie Kommunismus oder Sozialismus, sollten wir diese Konzentrationsmechanismen erkennen und die Spielregeln des Spiels so verändern, dass die Polarisierung nicht immer weiter voranschreitet: Das bedeutet: Begrenzung der Vermögen, die Privatpersonen anhäufen dürfen. Zinsen implizieren eine massive Umverteilung von Geldvermögen in unserer Gesellschaft - die Zinsen, die diejenigen mit hohen Geldvermögen erhalten, werden über Konsum und Kreditzinsen der Verschuldeten finanziert. Das sollte erkannt und auf eine geeignete Art unterbunden werden. Vielleicht: Festlegung von maximalen Einkommensunterschieden innerhalb von Unternehmen, so dass eine Krankenschwester nicht mehr 400 Jahre lang arbeiten muss, um ein einziges Jahresgehalt eines Vorstands einer Großbank zu erhalten.

Prof. Dr. J. Kremer


Die größte Ungerechtigkeit in Deutschland sind die Urteile des Bundesverfassungsgerichtes in Sachen Harz IV, Lissabonner Vertrag und die Finanzhilfen gegen den Artikel 125 des Lissabon-Vertrags (Griechenland-Hilfe). Mir liegt es fern an dieser Stelle "Richterschelte" zu betreiben. Die Juristen des Bundesverfassungsgerichtes folgen in staatlich weiterreichenden Interessen immer öfters den herrschenden politischen Interessen und deshalb nehmen sie ihren Auftrag über die deutsche Demokratie und den Sozialstaat zu wachen nur teilweise war. Es ist ungerecht, dass die Interessen des Volkes! - in zunehmendem Maße - gegen die Interessen der Abgeordneten (Parteien) ungenügend wahrgenommen wird. Indem das Bundesverfassungsgericht die Abgeordneten als gewählte Volksvertreter präferieren verdrängen sie aber die immer mehr zunehmende Praxis der Parteien und Abgeordneten gegen die Interessen des Volkes und damit des Staates (ich gehe davon aus, dass die Abgeordneten kein Staat sind) Gesetze zu verabschieden. Das Bundesverfassungsgericht verdrängt auch die immer mehr zunehmende Praxis, dass die Abgeordneten an der Gesetzgebung kaum noch mitwirken! Jedenfalls wenn man davon absieht, dass an der Mitwirkung an Gesetzen mehr Aktivität und Fachwissen! seitens der Abgeordneten notwendig ist, als lediglich - auch regelmäßig aus parteipolitischen Zwängen – ihre Stimme abzugeben. Die Gewissensfreiheit wird den Abgeordneten in der Regel von der Parteielite aus vielerlei Gründen abgesprochen. a) Sachen Harz IV: Nachdem das Bundesverfassungsgericht sich sehr kritisch mit dem Gesetzgebungsverfahren und u.a. mit der Berechnung der Regelleistung für Alleinstehende nach § 20 Abs. 2 SGB II über 345 Euro auseinander gesetzt hat, so hat es dennoch, im Angesichte der Verfassungswidrigkeit und widersprochenen willkürlichen Abschlägen seitens der Bundesregierung den Betrag über 345 € bis Ende 2010 einfach lapidar abgesegnet (RN 217 des Urteils). Zitat: „Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts muss der Gesetzgeber einen mit dem Grundgesetz unvereinbaren Rechtszustand nicht rückwirkend beseitigen, wenn dies einer geordneten Finanz- und Haushaltsplanung zuwiderläuft …..“. Hauptsache, die Finanz- und Haushaltsplanung ist geordnet! Sogar das Verfassungsrecht unterwirft - in einer so wichtigen Frage, da Millionen von Menschen in größter Not und Armut leben - das Bundesverfassungsgericht einer "geordneten Finanz- und Haushaltsplanung". Als ob eine geordnete Finanz- und Haushaltsplanung der heilige Gral ist, als ob an dieser Stelle nicht noch nachgebessert werden könnte und in der Vergangenheit nicht nachgebessert wurde. Dazu noch weiter unter c). b) Lissabonner Vertrag, ERLÄUTERUNGEN (*) ZUR CHARTA DER GRUNDRECHTE: Artikel 2 Absatz 2 EMRK: „Eine Tötung wird nicht als Verletzung dieses Artikels betrachtet ….. c) einen Aufruhr oder Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen“. Wann wird eine Demonstration zu einem Aufruhr oder Aufstand? Wer beurteilt das? Will das Bundesverfassungsgericht darüber urteilen wenn es Tote gegeben hat, falls es überhaupt noch dafür zuständig ist? c) Das Bundesverfassungsgericht hat die deutsche Griechenland-Hilfe von mehr als 22 Milliarden € nicht gestoppt, denn es lehnte einen Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Anordnung ab. Die deutsche Bundesregierung stellt für einen anderen Staat innerhalb kurzer Zeit einen Betrag von über 22 Milliarden € zur Verfügung. Mit einer geordneten Finanz- und Haushaltsplanung ist das natürlich nicht vereinbar. Die große Not und Armut Millionen deutscher Staatsbürger muss sich unterordnen der Finanz- und Haushaltsplanung dieses Landes. Das gilt aber nicht für ein anderes Staatsvolk. Das Bundesverfassungsgericht sieht sich aber wieder außer Stande gegen die Sachzwänge, die von der Politik geschaffen werden, zu urteilen. Jedenfalls das Urteil in der Hauptsache kann an der Zahlung von mehr als 22 Milliarden € nichts mehr ändern, denn das Urteil kommt (mit Wissen und Wollen des Bundesverfassungsgerichtes) zu spät.

Martin Wunderlich


"Ungerecht" ist ein relativer Begriff, der allerdings im Alltag - und auch in den Medien - nicht als solcher wahrgenommen wird. Ein Hartz IV-Empfänger empfindet eine relative Ungerechtigkeit, da er die Sparmaßnahmen einseitig ausschließlich auf sich bezieht und der Meinung ist, einziges Opfer zu sein. Ich selbst wiederum lebe als Student aus einer mittelständischen Familie unterhalb des Existenzminimus und empfinde es als ungerecht, dass besagter Hartz IV-Empfänger keine Nebenjobs, Hilfskrafttätigkeiten an der Uni und Ferienjobs nötig hat, aber sich dennoch über die Mittelständler beschwert und dabei effektiv mehr Geld in der Tasche hat als ich - typisch deutsche wagnerianische Untergangsstimmung.

Jan W.


Im Jahre 2009 ist die Geldmenge M1 um 20% gestiegen. Wo ist es geblieben? Hartz-4-Empfänger haben nichts davon abbekommen, auch die meisten Arbeitnehmer nicht! Hat man hier Papiergeld geschaffen, Geld ohne Wert? Inflationsgeld? So schnell kann nämlich kein Bruttoinlandsprodukt wachsen! Ach ja, wir hatten ja vermehrt Kurzarbeit und die Abwrackprämie für die auf Halde stehenden Autos! Weniger Produktion und mehr Geld? Da kann etwas nicht stimmen! 80 Mrd. € haben die Banken bekommen und nun sollen 80 Mrd. € vom kleinen Mann geholt werden. Das nenne ich Unverfrorenheit; der Begriff Ungerechtigkeit ist dafür viel zu mild!

Berthold Wendt


Ich habe 1990 eine sogenannte Betriebliche Altersversorgung abgeschlossen. Habe alle Beiträge selbst bezahlt. 2009 wurde mir die Versicherung ausbezahlt. Danach erhielt ich von der DAK ein Schreiben, dass ich von diesem Betrag 10 Jahre lang 67.--€ Beiträge zur Kranken und Pflegeversicherung bezahlen müsse weil ich zu meiner Rente ja ein Zusatzeinkommen habe. Das sind 7500,.. € insgesamt. Ich habe dagegen beim zuständige Sozialgericht Einspruch erhoben, jedoch erfolglos. Begründung: Es liegt kein öffentliches Interesse vor. Es geht nun in die nächste Instanz, mit Sicherheit mit dem gleichen Ergebnis. Hätte ich die 100.€ Monatsbeitrag anderweitig ausgegeben müsste ich an die Krankenkasse nicht bezahlen, weil ich aber so dumm war zu sparen werden ich heute bestraft. Dafür leistet sich die Gesetzliche Krankenkasse ein neuses Verwaltungsgebäude in Berlin für 15 Mio €. Dazu kommen 10.-- € Praxisgebühr und 8.-- € Zusatzbeitrag pro Monat. Somit beträgt mein Beitrag zu Krankenkasse 23 % aus meiner Rente für die ich 44 Jahre gearbeitet habe. Ich werden in die nächste Instanz gehen, obwohl ich glaube, dass das auch nichts nützt. Alle Urteile in dieser Angelegenheit sind natürlich von Sozialgerichten gesprochen worden. Es ist zum Kotzen.

Lieselotte Jauch


Für mich ist die große Ungerechtigkeit die Kluft zwischen der gesetzlichen Rente und den Beamtenpensionen. Gerecht wäre wenn Beamte auch Beiträge in der gleichen Höhe zahlen müssten. Bei den Rentnern wird gekürzt und bei den Beamten aufgestockt. Dies ist nicht sozial.

Brinkmann


Ich halte die Situation der sogen. Aufstocker für ungerecht! Ein Mensch, der zu seinem Niedriglohn auf öffentliche Gelder angewiesen ist, darf trotz einer Vollzeitstelle nicht Urlaubsreif werden: Wer das Bedürfnis nach einer Reise hat und dafür am Wochenende z.B. Taxi fährt, dem wird der Zusatzverdienst gleich wieder gegengerechnet! Ich bin schon für Aufstockung, aber für die Arbeitgeber! Wenn ein Arbeitgeber wirtschaftliche Probleme hat, weil er seine Angestellten angemessen bezahlt, sollte vom Staat eine Aufstockung erhalten können. Dann ist der Arbeitgeber aber mal endlich in der Beweispflicht!!! Bisher hat der Steuerzahler die Gehälter dieser zahlungsunwilligen Arbeitgeber subventioniert! Soll doch der Arbeitgeber seine Hosen runterlassen. Der Arbeitnehmer, der dann endlich angemessen bezahlt würde, zahlt dementsprechend hohe Sozialversicherungsbeiträge, hat daher höheren Anspruch auf Rente, Kranken- und Arbeitslosengeld und kann einen Nebenjob annehmen, ohne dies abgezogen zu bekommen! Und der Staat wird mit Sicherheit auch sparen, denn so viele Unternehmen, wie es heute bei der hohen Zahl von Aufstockern den Anschein hat, kämen sicherlich nicht in den Genuß von staatlicher Hilfe! Außerdem wäre der Verwaltungsaufwand viel geringer: Bei der Erfassung eines Arbeitgebers deckt man seine sämtlichen Angestellten mit ab, statt jeden Arbeitnehmer einzeln "bearbeiten" zu müssen!

Britta Söder


Als ich gestern meinen Briefkasten leerte, traute ich meinen Augen kaum: Enthielt er doch den Rentenbescheid für das Jahr 2010! Dabei sind die Rentern doch über die Medien hinlänglich darüber informiert worden, dass es in diesem Jahr eine Nullrunde gibt. Weshalb also über 20 Millionen Rentnern einen Rentenbescheid darüber zusenden, dass es keine Erhöhung gibt? Zu Zeiten der großen Koalition gab es ebenfalls Nullrunden und dann auch keinen Rentenbescheid. Der abtrennbare Rentner-Ausweis ist nicht befristet, so dass hier auch kein Erfordernis vorliegt. Über 20 Millionen mal Porto ausgegeben für NICHTS! Über 10 Millionen EURO verschwendet! Sehen so die Sparbemühungen von Schwarz-Gelb aus? Na, dann gute Nacht Deutschland!

Britta Söder


Die größte Ungerechtigkeit ist, daß es keine OBJEKTIVE Gerechtigkeit geben kann. Denn jeder hat aus seiner persönlichen Sicht eine Definiton dafür, was er für gerecht/ungerecht hält. Der Hartz IV Empfänger prangert die Sparmaßnahmen an, der Künstler ohne Studium findet es ungerecht, daß seine Werke nicht in einer Galerie ausgestellt werden.

M. Maus


Für mich ist die größte Ungerechtigkeit, dass unsere Regierung es nicht auf die Kette bekommt, in Zeiten solch immenser Schuldenberge dort zu besteuern, wo das ganze Geld der unteren und mittleren Schichten in den Jahren ab dem Wirtschaftswunder nach und nach hingewandert ist: bei den Vermögenden! 10% besitzen mehr als 50% des Vermögens, das darf so bleiben, aber die Vermögenden sollen wenigstens einen kleinen Teil davon abgeben. Das würde viel bewirken.

Goseberg


Im Rahmen der Spar-/Kürzungsdebatte würde mich und auch wahrscheinlich viele andere Bürger folgendes interessieren. Wie viel Milliarden der öff. Haushalte gehen eigentlich an die Kirchen aufgrund alter Vereinbarungen zwischen Staat und Kirchen. Warum müssen wir Steuerzahler für den Prunk der Kirchenfürsten bezahlen und bei den Kindergärtnerrinnen wird gekürzt? Wird es nicht Zeit, auch hier die nicht mehr zeitgemäßen durch neue Regelungen zu ersetzen? Warum zahlen Kirchen auf ihre Einnahmen aus Kapitalvermögen keine Steuern? Warum können Kirchen Schattenhaushalte führen.? Hier ist dringend Handlungsbedarf, wenn der politische Mut vorhanden ist. Auch Bistümer müssen "sparen" können ,aber nicht bei den Kindergärtnerinnen und Krankenpflegepersonal sondern an den feudalen Geldverschwendungen.

W.Thimm


Es gibt eine Ungerechtigkeit, die ich selbst erfahren habe. Das Zweiklassensystem zeigt sich auch im Alltag. Ich musste die Erfahrung machen, das sich Menschen für meine Kunst interessierten. Schnell war herausgekommen, das es ein Galerist war, der einige meiner Bilder "Klasse" fand. Wir tauschten schließlich einige Mails aus und nachdem dieser Galerist / Galeristin dann sogar Termine anbot für Ausstellungen, war ich sehr Glücklich. Schließlich wurde ich gebeten, meine Vita zuschreiben, um mich den Besuchern vorzustellen. Der Galerist / Galeristin fragte schließlich nach meiner Ausbildung und wo ich Kunst studiert hatte. Ich sagte, das ich niemals Kunst studiert hatte und aus einfachen Verhältnissen stamme. Darauf hin hörte ich ein paar Tage nichts mehr von der Galerie. Schließlich fragte ich nach! Die Antwort schockierte mich sehr. "Sie kommen für uns nicht in frage, weil wir nur studierte Künstler in unsere Ausstellung nehmen." Ich fragte dann, warum man einige meiner Werke dennoch gut fand und mich unbedingt Ausstellen wollte? Das war eine Fehleinschätzung und man hatte da nicht gewusst, das ich nicht Kunst studierte! Diese Worte empfand ich als Schlag! Was hatte denn die Künstlerische Ausdrucksform und die Arbeit mit der Schulbildung zu tun? Und warum bitte sollte man studieren um Auszustellen? Der Chef / die Chefin der Kunsthalle hatte doch selbst gesagt, das hier große Werke entstanden waren? "Unsere Chefin war zu dem Zeitpunkt sehr Krank" , hieß es in der Erklärung. Was für ein Filmstoff! Und ich hatte die Person doch noch Tage zuvor zu Besuch in meiner Wohnung, wo sie die Bilde mit hohen Summen für den Verkauf bestimmte. Unglaublich! Aber ich bekam keine weitere Chance. Ich hatte immer verstanden, das Kunst Ansichtssache ist und sein muss! Aber das Kunst eine Sache der Schulbildung / Ausbildung sein soll??? Mein Lieblingskünstler Jonathan Meese hat sein Studium abgebrochen, weil es ihn nicht weiterbrachte. Darf er auch nicht ausstellen? Was für eine Idiotie! Und es blieb kein Einzelfall. Auch in meiner näheren Umgebung hieß es immer wieder "Kein Studium keine Ausstellung!" Und ich betone es nochmal: Solange ich anonym Bilder vorstellte, wollte man unbedingt einige davon haben! Ich kann nur sagen: Ich mache weiter und eines Tages sage ich zu diesen Menschen: Kein Gehirn, zu Hochnäsig, keine Bilder von mir!

Peter Schlusche


Ich habe die selben Meinungen wie die schon eingegangenen Kritiken. Aber ich möchte es noch global ausweitern. Es ist meine Meinung das der Abstand zwischen arm und reich überall und nicht nur in Deutschland grösser wird. Da hört man in den Medien über Steuerhinterzieher und wie viel sie dem Staat schuldig sind und wie sie durch diese Tat reicher geworden sind. Wenn jeder von denjenigen die Steuersummen nach holen müssten dann wären die meisten Staaten besser dran. Stattdessen verteilt man die Schulden auf die Leute die sowieso schon zu viel Steuer zahlen.

Sabine Byrne


Eine politisch gewollte und klar kalkulierte Ungerechtigkeit in Deutschland: die gezielte Instrumentalisierung und Ausbeutung von GEWISSEN-haft ehrenamtlich Arbeitenden zwecks Finanzierung behördlicher Verwaltungsapparate und großer caritativer Organisationen.

Halbrock


Es ist eine Ungerechtigkeit der Politik, dass diejenigen die diese Krise zu verantworten haben, nicht für deren Folgen aufkommen müssen. Gewinne werden privatisiert. Verluste sozialisiert. Die Politik der letzten 15-20 Jahre hat diese Krise zu verantworten. Diese politische Klasse dient nicht dem Volk, sondern der Wirtschaft bzw. der Finanzindustrie. Mit umstrittenen Gesetzen werden Gelder von der gesetzlichen Rentenversicherung in private Finanzprodukte geleitet. Damit wurde erst die Spekulation an den Finanzmärkten angeheizt. Die Politiker, die dies zu verantworten haben, sitzen nun in hohen Positionen bei Banken und Versicherungen (z.B. Walter Riester). Lobbyisten regieren die BRD, schreiben an Gesetzen mit. Die Pharmabranche plündert die Beitragseinnahmen der GKV. Höhere Kassenbeiträge werden einseitig den Arbeitnehmern aufgebürdet. Mehrbelastungen bei Sozialversicherungsbeiträgen gehen einseitig zu Lasten der Arbeitnehmer. Die sogenannte Elite profitiert doppelt. Sie koppelt sich von den Beiträgen ab und verdient auf der anderen Seite dadurch, dass Arbeitnehmer immer mehr privat vorsorgen müssen. Bei Arbeitnehmern mit geringem und mittlerem Einkommen bleibt immer weniger Netto vom Brutto. Gleichzeitig werden Familien und Bildung nur einseitig gefördert. Auch hier profitiert im Übermaß die Oberschicht. Private Universitäten werden gefördert, bei staatlichen Universitäten wird gespart. Die Mittelschicht wird von Demagogen wie Westerwelle gegen die Unterschicht ausgespielt und diffamiert. Ziel dieser Politik ist nicht "Einigkeit und Recht und Freiheit". Hier sollen Privilegien der Oberschicht zementiert werden. Gott sei Dank ist hat die Bevölkerung Westerwelle dieses Mal nicht auf den Leim gegangen. CDU und FPD wirtschaften nur in die eigene Tasche bzw. sind der Wirtschaft hörig. Kein Wunder, wenn man sich die veröffentlichten Parteispenden durch AWD & Co. anschaut. Der Wille des Volkes wird durchgängig mißachtet. Sei es nur die Vorratsdatenspeicherung, Lebensmittelampel oder Ausstieg aus der Atomenergie. Unsere Kanzlerin verdient diesen Namen nicht. Sie zeichnet sich durch aussitzen aus. Das hat sie wohl von ihrem Ziehvater Helmut Kohl gelernt.

R. Hartmann


Die grösste Ungerechtigkeit ist die Tatsache, dass Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet und bezahlt haben, nach Arbeitsplatzverlust plötzlich als Hartz IV Empfänger da stehen und wie arbeitsunwillige Dauerarbeitslose behandelt werden. Aus Altersgründen ist kein Neueinstieg in den Arbeitsmarkt mehr möglich und jetzt soll auch noch der Rentenzuschuss gestrichen werden. Klar werden es immer weniger Arbeitslose. Wir fallen ja aus Altersgründen nach und nach aus der Statistik. Wir sind dann Rentner am Existenzminimum.

R. Köhler


Solange die Politik, wie auch die Arbeitgeber, keine soziale Verantwortung gegenüber den Bürgern wie auch den Arbeitnehmern mehr haben, wird sich nichts im positiven Sinne entwickeln, sondern alles nur noch schlechter werden. Die Bundesagentur geht ihren Auftrag zur Jobvermittlung überhaupt nicht mehr nach, sondern spricht nur noch von einem Markt, der überhaupt keiner ist. Zeitarbeitsunternehmen dürften nur noch für Zeiten in den Firmen, in dem Produktionsspitzen zu überbrücken sind, Aufträge bekommen, für nichts anderes mehr, max. 2 - 3 Monate. Die vielen privaten Arbeitsvermittler haben auch keine richtigen Jobs, sondern sind nur scharf auf den Vermittlungsgutschein, mit dem sich die Agentur aus der Verantwortung herauskauft.

C. Morio


Ungerecht ist, dass normale und sogar arme Menschen die Fehler von Bankern, Managern und Politikern ausbaden und sogar dafür bezahlen müssen. Und es wird immer schlimmer. Auf der einen Seite ist kein Geld da, auf der anderen wird Geld zum Fenster hinaus geschmissen und dafür werden sogar gruselig hohe Schulden gemacht. Dann wird behauptet "wir" haben über unsere Verhältnisse gelebt. Das ist eine bodenlose Frechheit. Ich vermisse, dass die Schuldigen endlich mal den Gürtel enger schnallen und zwar ganz erheblich, besonders die Politiker, jeder einzelne, ob noch aktiv in der Politik tätig oder bereits passiv mit unanständig hoher Pension zu Haus. Sie haben viel aufzuholen gegenüber dem normalen Volk. Kaum jemand will den Krieg in Afganistan, die Mehrzahl der Bevölkerung will nicht Hernn Wulff als Bundespräsident. Vermutlich wird er aber gewählt. Ich möchte eine Volksabstimmung in solch wichtigen Fragen, denn ich fühle mich nicht richtig vertreten.

Biggi


Ich glaube, dass man sich in dieser Republik mal ganz nötig über Gerechtigkeit unterhalten sollte. Nicht nur in Verbindung mit Hartz IV. Das Sparpaket sagt nur eines: Wir nehmen es von Menschen, deren Existenz schon längst gefährdet ist und von denen, die schon die ganzen Jahre für dieses marktgeile System zahlen, bluten und ausgebeutet werden. Aber wo bleiben die Strafen, für die wirklichen Verbrecher und Schädiger des solidarisch angelegten Sozialsystems? Jene scheine für Ihre Schandtaten noch Geld dazu zu bekommen. Politiker, die der Wirtschaft und der Finanzwirtschaft freien Lauf lassen und sich über Kontrollsysteme keinerlei Gedanken machen. Die Gesetze entwerfen, für die das GG er noch umgeschrieben werden muss. Zahlen die? Werden die zur Rechenschaft gezogen? Bänker und sonstige Finanzakrobaten, die so weit gehen ganze Länder an der Börse abzuwerten. Die Finanzströme der reinen Spekulation nach und nicht dem wahren Wert nach lenken. Bewertungsagenturen, die Anleger über die Werte der Investitionsobjekt täuschen. Zahlen die? Werden die zur Rechenschaft gezogen? Denn diese haben unter anderen dafür gesorgt, dass so viel Arbeitsplätze verloren gehen, sowie mancher Warenverkehrsversicherer gutlaufende mittelständische Betriebe kaputt macht, weil er plötzlich die Kunden dieses Betriebes als Zahlungsunfähig einstuft. Oder so manche Banken, die plötzlich die Umlaufkredite aus unerklärlichen Gründen sperren, so dass ein Betrieb keine Waren zu Verarbeitung ankaufen kann. Solche Klamotten haben uns in den letzten Jahren massig Arbeitsplätze gekostet. Warum wird nicht ordentlich gegen diese Leute vorgegangen? Dann ist da auch noch das Phänomen Lohndumping. Ermöglicht durch niedrige Hartz-IV-Sätze und perfektioniert per "Outsourcing" und "Leiharbeitsfirmen". Zum Dank wird dann noch der Arbeitgeberanteil an der Arbeitslosenversicherung gekürzt. Dafür kommt auf dem Binnenmarkt immer weniger Kaufkraft an. Das ist der komplette ökonomische Wahnsinn. Wann werden diese Damen und Herren zur Rechenschaft gezogen. Insgesamt ist das ein Angriff auf unser demokratisches System, denn das unsere Politiker eher Lobbyisten Glauben und nach deren Vorgaben und regeln Handeln, statt nach dem Wählerwillen, zeigt sich in diesem Wahnsinn mehr denn je. Wann werden diese Herrschaften denn bitte zur Rechenschaft gezogen? Ist ein solcher Angriff auf unseren Staat nicht verfassungswidrig? Ich denke doch. Also! Gebt den Menschen das, was sie brauchen. Ein angebrachtes Einkommen und Schutz vor Ausbeutern. Das würde dem Binnenmarkt gut tun. Kürzung bei den Unschuldigen die Krise ist nicht nur ungerecht und unmenschlich, sondern ökonomischer Suicid. Wie viele kleine und mittlere Betriebe soll es denn noch treffen? Wovon sollen die leben, wenn die Leute nichts kaufen können?

J. Steinbrück


Dass die zockenden Bankster unschuldige Menschen in's Unglück ziehen konnten, dafür aber nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Gleiches gilt für nicht wenige Politiker. Gleiches gilt für unsolidarische Vermögende.

Michael von Aichberger


Mattäus-Prinzip ist aktuell „Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, dass er Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch genommen, was er hat.“ – Mt 25, 29 LUT das schlimmste ist wohl, dass die nicht zahlungsfähige Nachfrage verhungert!

Sandra Siebenstein


Die größte Ungerechtigkeit ist es, dass die Allgemeinheit, die Steuerzahler, Arbeitnehmer für die Arbeitgeber mit der Finanzierung von Lohnersatzleistungen zur Einkommens-, Existenzsicherung von berufstätigen Familien und Personen in prekären Arbeitsverhältnissen aufkommen und einen betriebswirtschaftlich häufig ganz erheblichen Beitrag leisten müssen. Es kann einfach nicht sein, ganze Branchen sich bei ihrer Personal-, betriebswirtschaftlichen Kosten- und Preisgestaltung darauf verlassen (und gesundstoßen) , dass für geringfügig Beschäftigte, Teilzeitbeschäftigte, befristet Beschäftigte, Auszubildende, gering Qualifizierte und, und und die Allgemeinheit die Kosten trägt, Arbeitszeiten nicht verlängert und Überstunden nicht bezahlt werden.

Hans-Joachim Reich


Zitate aus Wozniewski, Wie der Nil in der Wüste - Der moderne Feudalismus in Deutschland, 2007, S. 52 f., 54 f.: Chancengleichheit meint nicht nur rechtliche Gleichheit (Gleichheit vor dem Gesetz). Chancengleichheit meint vor allem, dass jeder in ein Land geborener Mensch in seinem Leben die gleiche Chance auf ein von Wohlstand erfülltes Leben hat. Angesichts der seit Ende der 1960er Jahre stetig wachsenden Arbeitslosigkeit („Einkommenslosigkeit“) hat man fast den Eindruck, Chancengleichheit sei eher die für alle gleiche Chance, arbeitslos und vermögenslos zu werden. Die gleiche Chance auf Wohlstand bedeutet insbesondere die gleiche Chance, Eigentümer des Durchschnittsbetrags (!) von „Ressourcen des Wohlstands“, mithin von gewinnbringendem Vermögen zu werden. Wer dagegen Chancengleichheit als gleiche Chance reich zu werden definiert, der führt den Begriff Gleichheit ad absurdum, der meint nämlich die Chance von Ungleichheit und die Chance zu Ungleichheit. Denn Reichtum bedeutet immer mehr als nur der Durchschnitt. Und mehr als den Durchschnitt zu besitzen heißt logischerweise, dass jemand anders weniger besitzt. Chancengleichheit meint hier eben nicht die gleiche Chance wie beim Lotto. Dort steht von vornherein fest, dass es nur wenige Hauptgewinne, ein paar Trostpreise und sehr viele Nieten gibt. Chancengleichheit beim Erwerb von gewinnbringendem Vermögen kann nur ökonomisch verstanden werden. Wer gewinnbringendes Vermögen erwerben will, muss ökonomisch handeln; er ist — egal wie man diesen Prozess betrachten will — auf Kaufkraft angewiesen. Und genau hieran scheitert heute die Chancengleichheit. ... Das berühmte Spiel Monopoly hat viele Parallelen mit unserer Wirklichkeit und mit dem modernen Feudalismus: Die Einkünfte, die die Spieler bei Monopoly erzielen, sind Einkünfte nicht aus Arbeit, sondern aus Kapital. Es findet ein spannender und „freier“ Wettbewerb statt; jeder versucht so viel gewinnbringendes Kapital zu erwerben wie möglich — und natürlich am liebsten die besten Stücke zuerst. Das Spiel macht allen Spielern Spaß, solange das Verhältnis zwischen Arm und Reich unter den Spielern noch einigermaßen ausgeglichen ist. Das Spiel endet, wenn einer alle anderen „geschluckt“ hat. Der Spielverlauf ist kapitalistisch; das Spielende ist „modern feudalistisch“. Freilich, es ist Zweck des Spiels (wie bei anderen auch), die Mitspieler „niederzumachen“. Das im Spiel Traurige, in der Wirklichkeit Schreckliche, ist nicht der Kapitalismus, also die rechtliche Möglichkeit, Kapital zu sammeln und anderen gegen Geld zu überlassen. Nein, das „Ungesunde“ ist erst die zu große Kapitalansammlung bei dem einen im Verhältnis zu der bei den anderen.

Peter Steiner


Die größte Ungerechtigkeit ist das sogenannte Hartz 4 System. Mehr und mehr entwickelt sich dieses Menschenverachtende System zum Bolzplatz der Politik. Menschen sieht man nicht mehr! Durch gezielte Volksverhetzung machen sich Politiker stark. Die schwächsten und die Wehrlosen müssen die Prügel der Politiker über sich ergehen lassen. Noch mehr Kürzungen treiben einzelne in Verzweiflungstaten. Ist das etwa das Ziel der Politik? Soziale Ungerechtigkeit, Niedriglöhne und eine Politik am Rande des Bankrott. Was muss noch passieren, bevor jemand etwas bewegt! Ich hoffe, eines Tages habe ich Mittel, mein Buch über Hartz 4 zu vermarkten. Ich beschreibe da kein Einzelschicksal, sondern die Realität in Deutschland! Und ich nehme den Kampf auf! Diese Politik muss wachgerüttelt werden!

Peter Schlusche


Arm trotzt Armut, so zynisch könnte die nächste Debatte im Bundestag lauten, wenn es um Arbeit, Aufstockung zum ALG II und Hartz IV (Gesetz) geht. Gehts noch? Diese Fragen stellen sich derzeit viele Betroffene, die Arbeiten annehmen müssen, die unter 6 Euro brutto liegen. Dann heißt es von seitens der ARGE/Jobcenter:"Suchen Sie sich gefälligst weitere Jobs, damit sie aus den staatlichen Leistungen fallen." JAWOHL, diese Politik geht auf das Jahr 2002 zurück und erlebt eine Blütezeit, die die Kluft zwischen arm und arm immer tiefer blicken lässt. Es heisst, die Erwerbslosen gegen Erwerbstätige, Billiglöhner gegen Mini- oder Midijobber etc. Wo soll das noch hinführen? Und was wir erleben, schlägt die Krone aus dem Boden. Wenn Westerwelle und Co., Sarazin und Spezi gegen Erwerbslose Kampagnen treten, die Unmut erzeugen sollen, um von ihren eigenen Unfähigkeiten und menschlichen Schwächen ablenken sollen. Schlimmer kimmts immer!!! Die Sparpläne der Union regierten Länder. Kein Geld - aber wer muss die Zeche für die Krise letztendlich zahlen? Die Erwerbslosen. Spekulanten, die Verusacher - Banken, sind Winner. Subventionsabbau und Neujustierung von Öko- und Sozialgesetzen. Es stinkt gewaltig. Streitkräftereform tritt erst im Jahr 2013 in Kraft. Mit 2,0 Mrd Einsparung (nach dem heutigen Stand). Was die wenigsten wissen, was nur am Rande zu erfahren war, die GEZ wird ab 2013 für alle Menschen in den Haushalten gleich gelten. Ob Menschen blind oder taub sind, ob sie in den Heimen oder daheim Demenz sind, alle sollen/müssen dann zahlen. Ich hoffe, es hagelt an Klagen bei den Verfassungsgerichten bis hin zum EuGH. Die steigende soziale Ungerechtigkeit wird dieses Land weiter spalten, so wie die Kluft zwischen arm und reich. Die Demokratie verliert am Boden und zurück bleibt ein Scherbenhaufen der vielgepriesenen AGENDA 2010... Vielleicht noch 2010? Jetzt wird die Demokratie dadurch zerstört, dass das Vertrauen in die Politik fehlt, das Weniger wählen gehen und das andere Kräfte aufgebaut werden, die wir alle nicht wollen. Wo bleibt der Verstand und die Vernunft der verantwortlichen Politiker und Wirtschafter (die unsere Politiker so schlau beraten). Wir brauchen kein Feindbild, eine andere gerechtere Politik ist möglich. Wir brauchen mehr Transparenz für die Beseitigung der Armut. Wir brauchen einen Mindestlohn oder ein bedingungsloses GE, ein neues gerechtes Bildungssystem. Subventionen in die Bildung statt es kaputt zu sparen. Das Modell Gesundheitspolitik wie es die rot/grüne-schwarz/gelbe Regierung moduliert und gestückelt hat, hat ausgedient. Investionen in Gesundheit statt in Waffen. Es gibt wahrlich intelligente Lösungen für einen anderen Weg in die Zukunft, die zukunftsicher ist. Wer heute investiert wird morgen investigativ ernten. Um diese grossen Ziele zu erreichen brauchen wir das Volk das mitreden darf, das agieren darf, das vorallem mitbestimmen darf, die in die Demokratier eingebunden müßte. Eine Lobbycontrolle wäre von nöten,als erster Schritt. Die Konzerne dürfen nicht in die Politik - die Politiker haben nichts in den Aufsichtsräten der Wirtschaft und Banken zu suchen. Die Gewerkschaften werden dadurch schwächer, das immer mehr Firmen pleite gehen und dadurch ein Mitgliederschwund zu verzeichnen ist. Schade. Das Land liegt brach wie eine verdörrte Graslandschaft, so wird es in zwei Jahren aussehen, wenn die Bewässerungsanlagen nicht aufgebaut wird und gewässert wird. Noch haben wir die Chance, aber wer kann dieses Land vor dem Verdörren retten? Arm gegen Reich - ist nicht, reich gegen Arm, denn die Armen sind und werden geschwächt. Sie werden weiter ausgebeutet und versinken in den Pauperismus wie Marx es im Kapital eindrucksvoll beschrieb. Arme gegen Arme - wer noch was hat, lebt als sei er reich und dümpelt auf die Ärmeren, weil das ethisch moralisch degenierte System mit seinen Luxus so steuert. Ich weiss wo von ich schreibe. Ich bin als Sozialberatin tätig und kämpfe täglich gegen Gesetze die widerlich sind, an. Die Menschen brauchen eine Perspektive und keine Knüppel zwischen den Beinen. Die Menschen müssen in ihrer Verzweiflung aufgebaut werden statt sie seelisch zu vergewaltigen. Sie brauchen wieder eine/ihre Lobby - eine Hoffnung von Würde, die ihr genommen wurde. Sie brauchen auch die Wut und den Mut um aufzustehen - mit einem gesunden Menschenverstand. Freundliche Grüße aus Baden Württemberg - ein Land das bald die Sonne nicht mehr sieht, weil Stuttgart 21 ein Milliardenprojekt wird, wo keiner weiss wie es und wo es endet. Ein Projekt das Altes zerstört und neues teuer entstehen lässt. Ein Land das weint, es sei kein Geld vorhanden. Ein Land voller Lobbyisten, den die Geschichte und Natur scheiß egal ist. Ein Land das aussieht wie das ganze Elend in D - Land.

Anne Jeziorski


Die größte Ungerechtigkeit ist Leiharbeit! Wenn ein Arbeitnehmer die gleiche Arbeit ausführt wie ein Festangestellter und dafür aber nur die Hälfte an Lohn hat dann ist das eine Frechheit und trägt dazu bei, dass diese Menschen ausgebeutet und arm gemacht werden. Die Ausweitung der Leiharbeit (von der SPD) in der jetzigen Form fördert nur Lohndumping und damit Armut. Leiharbeiter kann es geben aber weil diese Arbeitnehmer besonders flexibel sind, müssen sie teuer sein und damit auch gutes Geld verdienen. 2. Privilegien der Politiker und hohen Beamten ist auch eine himmelschreiende Ungerechtigkeit. Wenn ein Herr Bundespräsident Köhler aus freien Stücken zurücktritt, dann hat er keinen Anspruch auf Zahlungen des Staates. Jeder Arbeitnehmer der selbst kündigt hat nicht einmal Anspruch auf Arbeitslosengeld. Das ist nicht gerecht und zeigt wie skrupellos mit dem einfachen Volk umgegangen wird.

Sigmar Wand


Eine der Ungerechtigkeiten, in diesem unserem Lande ist die Ausbeutung der Arbeitnehmer. Ein guter Arbeitnehmer findet sich in dem Betrieb, in dem er arbeitet wieder und gibt sein Bestes. Auch wenn dabei seine Knochen verschleißen (leider). Was ist aber, und daran denken die wenigsten jungen Leute, wenn er mal fünfzig ist und nicht mehr so kann wie die jungen? Er verliert seinen Job. Es ist doch nicht seine Firma, obwohl er sich entsprechend eingesetzt hatte. Er hat 34 Jahre brav seine Sozialabgaben gezahlt. Diese haben seinen Geldbeutel dermaßen geschmälert, dass er sich nicht viel leisten konnte. Und was macht nun der Arbeitsmarkt mit diesem Menschen????? Es gibt keine Ehre mehr für das Alter, wie es früher einmal war. Abgeschafft wird er zum alten Eisen geworfen und darf für einen Euro und Sozialeinkommen am sozialen Rand noch ein klein wenig Dazugehörigkeit erfahren. Total Überwacht von Väterchen Staat. Das Alteisen kann man recyceln, den Menschen nicht! Die Arbeitskraft sollte mindestens so gut bezahlt werden wie das Gerede der Manager. Ein Fußballspieler kann sich Wellness leisten und sich so fit halten. Spätestens mit vierzig kann er sich in den Ruhestand begeben. Dementsprechend sollte auch ein Arbeiter, der einen Knochenjob leistet handeln können. Das würde auch unsere Krankenkassen schonen.

Siegfried Traub


Deutschland hat sich als Exportweltmeister gebrüstet und den heimischen Markt und seine Bürger sträflich vernachlässigt. Die Zeche zahlen nun die Ärmsten, weil es von denen am meisten gibt. Wie lange verkünden unsere Politiker noch „wir müssen sparen“? Wann fangen sie endlich damit an ihre Diäten und Rentenansprüche zu kürzen und stehen damit für die gemachten Fehler gerade?

Siegfried Traub


Für mich ist es einfach - als Vorstand im Verein "Väteraufbruch für Kinder Berlin-Brandenburg e.V." erlebe ich fast täglich die größte mir denkbare Ungerechtigkeit: Kinder werden vor Gerichten gehandelt wie Vieh. Besser: Sorgerechte an Kindern werden gehandelt - in und mit Jugendämtern, die mit Anwaltskanzleien und Psychotherapheuten so verbandelt sind, daß sie bei einer Trennung von Eltern als Paar nicht den Wunsch der Kinder im Blick haben, auch weiterhin ungestört Kinder ihrer beiden Eltern bleiben zu dürfen sondern "Alleinerziehung" inkl. therapheutischer und sozialpädagogischer Begleitung für die dann natürlich verunsicherten und auffälligen Kinder zu organisieren. Da geht es neben viel Geld um Überzeugungstäter in Berlin - und bundesweit.

Rainer Schnittka


Wir der Verein reichen ab jetzt Bundesweite Anträge zur Kürzung des Haushaltes der Jugendämter ein: Hauptbüro Europ. Vereinigung für Eltern-Kinder- rechte gegen Amtsmissbrauch von Jugendämtern Tanja Platzer (Bundesvorstand) Berliner Str. 3 45964 Gladbeck Tel. +49-(0)2043 – 40 25 106 Fax +49-(0)2043 – 40 25 225 E-mail kinderhabenauchrechte@hotmail.com. Da der Text zu lang war hier eine kurze Info: Wir sind im Besitz von Rechnungen, Infos und vieles mehr. Zahlreiche Anwälte, Fachleute usw. könnten zahlenmäßig und auch über Familientragödien berichten was hier schief läuft! Es werden jährlich 200 Milliarden Euro verschwendet!

Nicole Rostock

Stand: 22.05.2010, 00.28 Uhr