aus der Sendung vom Montag, 1.3.2010 | 21.45 Uhr | Das Erste

Verzichten, Fasten – kommt das wieder in Mode? Es scheint so, zumindest in „Lisas Welt“.
Bericht:
In der Fastenzeit soll jeder auf etwas verzichten.
Der Guido Westerwelle findet, die Arbeitslosen sollten auf „spätrömische Dekadenz“ verzichten. Weil sonst vielleicht die Hoteliers auf die Steuergeschenke verzichten müssten und die FDP auf die Mövenpick-Spenden.
Die Merkel findet, der Westerwelle sollte auf solche Vergleiche verzichten und möchte am liebsten ganz auf den Westerwelle verzichten.
Der Geißler findet, dass man auf Esel als Minister sowieso verzichten kann.
Der Seehofer verzichtet auf seine geliebten Fingerhakeleien, weil er nicht auf seinen Freund „Guido“ verzichten will. Denn sonst müsste er ja auf ganz viel Spaß verzichten.
O-Ton:
»Das ist kein Tsunami, das ist nur eine Westerwelle, liebe Freunde!«
Der Röttgen möchte auf den Atomstrom verzichten. Dafür möchten der Koch und der Mappus lieber auf den Röttgen verzichten. Die Merkel aber nicht, weil: Wenn die irgendwann mal auf den Westerwelle verzichten will, sind die Grünen unverzichtbar.
Der Rüttgers verzichtet auf seine Fotohonorare. Und sogar auf seinen Generalsekretär. Schließlich müssen in der Fastenzeit ja alle auf etwas verzichten.
Die Treberhilfe auf ihren Maserati, die Käßmann ganz aufs Autofahren, die Familienministerin auf ihren Nachnamen, die Kölner Bauarbeiter auf ein bisschen Stahl, Günther Oettinger auf das Ti-Äitsch:
O-Ton:
»Thank you... on the other hand.«
Und die Koalition auf die Streitereien.
Bis Ostern – vielleicht.
Abmoderation Fritz Frey:
Lisas Welt gibt es natürlich auch im Internet unter www.reportmainz.de.
Wir gehen jetzt „Tagesthemen“ schauen – Sie hoffentlich auch. Bis bald.
Letzte Änderung am: 02.03.2010, 11.36 Uhr