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Wie auf deutschen Flughäfen bei der Bewachung der Luftfracht geschlampt wird
REPORT MAINZ berichtetet am 16.07.2007
Passagierkontrollen auf Flughäfen werden inzwischen sehr ernst genommen. Doch wie sieht es mit der Fracht aus, die im selben Flugzeug mitfliegt? Die Luftfrachtspediteure müssten eigentlich sicherstellen, dass niemand unbefugtes an die Pakete herankommt. Doch ein Test auf drei Flughäfen offenbart gravierende Sicherheitsmängel. Stundenlang können unbefugte im Frachtbereich in den Paketen wühlen, ohne aufzufallen. Sicherheitskontrollen? Fehlanzeige. In manch einer Tür zum Frachtbereich gibt es nicht einmal ein Schloss.
Im Interview mit REPORT MAINZ hatte der Präsident des für die Überwachung der Luftfrachtspediteure zuständige Luftfahrtbundesamt einräumen müssen, dass das Amt bislang nur die Aktenlage und nicht die wahren Verhältnisse an deutschen Flughäfen kennt.
Nachgefragt am 6. September 2007
Das Luftfahrtbundesamt hat angekündigt, dass jetzt die mit den Vor-Ort-Überprüfungen der Luftfrachtspediteure begonnen wird. Dabei müssen die Kontrolleure des Amtes an hunderte Standorte der Firmen reisen. Diese Überprüfungen werden daher mehrere Monate in Anspruch nehmen. Begonnen werden soll mit den Überprüfungen am Flughafen Hamburg.
Letzte Änderung am: 20.04.2006, 09.31 Uhr