aus der Sendung vom Montag, 16.7.2007 | 21.45 Uhr | Das Erste

Wie weit die Meinungen über die CSU auch auseinander gehen, eines kann niemand bestreiten, die Christsozialen bescheren der deutschen Parteienlandschaft derzeit seltene Momente großer Unterhaltung. Kaum ist der Vorhang gefallen im länglichen Rührstück „Seehofers schwere Heimkehr in den Schoß der Familie“, schon betritt die als Latexlandrätin zu Ehren gekommene Gabriele Pauli erneut die Bühne. Chefin aller Christsozialen wolle sie werden. Das hatte auch unsere Kommentatorin Lisa nicht kalt gelassen.
Bericht:
Der Sommer soll ganz schön heiß werden. Vor allem in Bayern. Da kommen die Buben jetzt schon ins Schwitzen. Die Horsts, die Erwins, die Günthers. Aber passt nur auf. Wer hat hier die Krachlederne an? Ja, richtig, die Sankt-Pauli. Die zeigt den alten Säck... äh... Herren, wo der Hammer hängt. Die will die CSU wieder in Schwung bringen.
Dabei hat sich der Horst doch ganz schön abgerackert. Drei Stunden mit seiner Ex in Berlin, schreibt die „Bild“. Was macht denn der da eigentlich so lange? Äh, ja... und der Erwin rödelt auf dem Wahlkampf, der Günther tobt gegen die Terroristen und Ausländer.
Also noch mal: Was will die CSU? Ah ja, die Pauli will statt Lederhose Latex. Der Horst steht für ohne Latex. Dem Erwin steht gar nix. Und der Günther verkneift’s sich. Dem Edmund stinkt’s.
Die Nation freut sich: Ein flotter Drei... äh... Vierer? Ein tolles Theater. Wie geschaffen für das große Sommerloch.
Abmoderation Fritz Frey:
Übrigens, Lisas Welt zum Runterladen und noch etliche Zusatzinformationen zu unseren Beiträgen natürlich im Netz unter reportmainz.de. Und jetzt Premiere für die Neue in den Tagesthemen, für die Caren Miosga. Alles Gute von hier aus für die Kollegin und natürlich auch für Sie. Tschüss.
Letzte Änderung am: 08.06.2007, 23.48 Uhr