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REPORT MAINZ vom 17.04.2012

REPORT MAINZ,  17.4.2012 | 27:17 min

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Nachgefragt am 20.12.2006 Wie Schlachtabfälle in die Wurst kamen

Neuer Gammelfleisch-Skandal

REPORT MAINZ berichtete am 25.9.2006

Der Fleischhändler Uwe D. aus Gelsenkirchen machte als „Gammelfleisch-Baron“ Schlagzeilen. Doch er handelte offenbar nicht nur mit abgelaufener Ware: REPORT MAINZ kann anhand von Lieferscheinen belegen, dass auch Schlachtabfälle auf unseren Tellern gelandet sind. Also Fleisch, aus dem allenfalls Hunde- oder Katzenfutter gemacht werden darf. 130 Tonnen davon wurden laut Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Oldenburg von einem Wurstfabrikanten in Vechta gekauft und zu Wurstprodukten verarbeitet.

Nachgefragt am 20.12.2006

Unmittelbar nach dem Bericht von REPORT MAINZ ordnete der Landkreis Cloppenburg eine Untersuchung sämtlicher Kühlhäuser im Landkreis an und wurde fündig: 16 Tonnen Schweinefett wurden gefunden, bei dem das Haltbarkeitsdatum z.T. bereits bis zu zwei Monate abgelaufen war. Der Landkreis Cloppenburg hat die Ware sichergestellt. Die Untersuchung der Proben durch das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) ergab, dass 26 von 28 Proben als genussuntauglich eingestuft wurden. Inzwischen ist die gesamte Ware entsorgt worden. Der Besitzer des Fleischs ist die Vechteraner Firma Hartke Fleisch- und Wurstwaren, gegen die bereits wegen Inverkehrbringens von 130 Tonnen Schlachtabfällen ermittelt wird. Gegen den Junior und Seniorchef hat die Staatsanwaltschaft Oldenburg bereits Strafbefehl beantragt.

Letzte Änderung am: 20.04.2006, 09.31 Uhr

Gedärme in einer Box Neuer Gammelfleisch-Skandal Wie Schlachtabfälle in die Wurst kamen

Seit Monaten recherchieren wir zum Thema Gammelfleisch. Jetzt wurden uns vertrauliche Unterlagen zugespielt, die belegen, dass wohl auch Schlachtabfälle auf unseren Tellern gelandet sind. Also Fleisch aus dem allenfalls Hunde- oder Katzenfutter gemacht werden darf.

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