aus der Sendung vom Montag, 8.1.2007 | 21.45 Uhr | Das Erste
Moderation Fritz Frey:

Und da finden Sie auch, das wissen Sie, Lisas Welt. Unsere Stammkommentatorin versteht übrigens überhaupt nicht das Gezerre um den bayerischen Ministerpräsidenten. Ausgerechnet eine rothaarige Landrätin - wir wussten gar nicht, dass das in Bayern erlaubt ist - lässt den Mann stolpern.
Ich sage tschüss, bis in drei Wochen. In Hamburg wartet schon Anne Will mit den Tagesthemen auf Sie. Vorher aber noch viel Spaß in Lisas Welt.
Bericht:
Die Pauli sagt, dass der Stoiber ein Problem mit Frauen hat.
O-Ton:
»Ja, ähh, und ähh, ähh.«
Zum Beispiel mit der Pauli, der Merkel, der Schmidt, der Westerwelle, ähh, der Wieczorek-Zeul.
O-Ton:
»Ähh.«
Stimmt aber gar nicht.
O-Ton:
»Ja, ähh.«
Mit seiner Frau Karin hat er gar kein Problem. Mit seiner Tochter Constanze auch nicht. Und mit seiner Tochter Veronica auch nicht. Und den ganzen anderen Frauen will der Stoiber einfach nur helfen. Der Pauli, dass sie nicht zu viel Alkohol trinkt, und nicht so viel mit Männern rummacht.
Der Merkel, dass sie nicht so viel falsch macht bei der Föderalismusreform, der Steuerreform und der Gesundheitsreform. Weil die da nicht so gut drin ist wie er.
O-Ton:
»Ja, ähh.«
Und der Schmidt beim Rechnen. Weil Frauen können ja eh nicht rechnen.
Und der von der Leyen bei der Familienplanung. Und der Zypries beim Antikrimierungsdings. Weil von Diskrimierung versteht keiner so viel wie der Stoiber.
O-Ton:
»Ja, ähh.«
Aber die wollen sich ja alle nicht helfen lassen. Und deshalb machen die auch alles falsch.
O-Ton:
»Ich leide wie ein Hund.«
Aber bei allen anderen Frauen ist der Stoiber sehr beliebt. Bei seiner Karin zum Beispiel und der Constanze und der Veronica. Und Bayerns Frauenunion und Bayerns Landfrauenvereinigung und dem Hausfrauenbund Bayern und der Eva Hermann.
O-Ton:
»Ähh, natürlich freuen wir uns.«
Weil die wissen, dass er alles besser kann als sie. Und deshalb halten die den Mund. Nur kochen, putzen, bügeln und waschen können die auch ohne den Stoiber.
O-Ton:
»Und ansonsten sage ich meiner Frau, was ich alles tun würde, und dann macht sie es.«
Und das soll die Pauli jetzt auch endlich mal kapieren
Letzte Änderung am: 04.01.2007, 18.22 Uhr