aus der Sendung vom Montag, 15.5.2006 | 21.44 Uhr | Das Erste

Das war es schon fast für heute. Auch im Namen meiner langjährigen Mitarbeiter, die mich seit dem Ende der Weimarer Republik durch dieses Magazin begleitet haben, dürfen wir uns ganz herzlich bei Ihnen für Ihr Interesse bedanken, das uns immer wieder gestützt hat. Auch und gerade wenn uns die Mächtigen mal wieder vom Schirm fegen wollten, denn wir, die Politmagazine im Ersten, können nun mal verdammt unbequem sein.
Ich danke für Ihr Interesse, allerdings nicht ohne darauf hinzuweisen, Millionen Deutsche sind verzweifelt, denn Milliarden von Euros verschimmeln in deutschen Reihenhauskellern. Die Deutschen ertrinken im Geld und wissen nicht, wohin damit. Gut, dass es wenigstens die SPD gibt. Egal, ob Beck, Steinbrück oder Münte, sie buchen alles ab, was nur entfernt nach Scheinen aussieht. Aber bei wem? Weshalb? Wieso? Und vor allen Dingen warum? Wie immer erklärt das jetzt Lisa.
Wer in der SPD von wem Geld will und wofür. Der Kurt Beck will Geld von den Bürgern, um es dem Staat zu geben. Die SPD-Linken wollen Geld von den Reichen, um es den Arbeitslosen zu geben. Und von den Unternehmern. Der Seeheimer Kreis will auch Geld von den Reichen, aber um es den Unternehmern zu geben. Der Müntefering will Geld von den Arbeitslosen, um es den Handwerkern zu geben. Der Steinbrück will Geld von den Pendlern. Und von den Bergleuten. Und den Sparern. Und den Versicherten. Und den Autofahrern. Und von den anderen sowieso. Um niemandem was abzugeben.
Dem Schröder ist das alles egal. Der kriegt Geld von den Russen und behält sowieso alles für sich. Kurt Beck will auch noch Geld von den Verbrauchern, damit die Arbeitnehmer weniger Arbeitslosenversicherung zahlen. Dafür will Müntefering von den Arbeitnehmern höhere Beiträge für die Rente. Damit die Renten nicht gekürzt werden müssen, wird das Kindergeld gekürzt, um das Elterngeld zu bezahlen. Wer sagt eigentlich, dass die Sozis nicht mit Geld umgehen können?
Letzte Änderung am: 07.05.2006, 03.16 Uhr