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29.04.2014
21.45 Uhr, Das Erste

Fritz Frey

REPORT MAINZ vom 25.03.2014

Report Mainz,  25.3.2014 | 29:18 min

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Eine Region wehrt sich gegen die Ausbeutung von Osteuropäern Online-Exklusiv: Aufstand gegen die Fleischmafia

aus der Sendung vom Dienstag, 15.1.2013 | 21.45 Uhr | Das Erste

In Südoldenburg arbeiten tausende Osteuropäer in der Fleischindustrie – Knochenarbeit für miserable Löhne. Aus Sorge um ihren Arbeitsplatz haben die meisten Arbeiter Angst sich zu wehren. Lange haben die Menschen aus der Region weggeschaut, doch nun protestieren sie gegen schlechte Arbeits- und Lebensbedingungen. Ein katholischer Prälat spricht von Sklavenarbeit. Ein Integrationsbüro kümmert sich, wenn Arbeiter über unbezahlten Urlaub und fehlendes Krankengeld berichten.

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Online-Exklusiv: Aufstand gegen die Fleischmafia

Eine Region wehrt sich gegen die Ausbeutung von Osteuropäern

Report Mainz,  15.1.2013 | 6:55 min

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Kommentare zu diesem Artikel:

Welthunger

(Antonietta) 20.01.2013 , 20:57

Um 1 kg Fleisch zu erzeugen, benötigt man 7–16 kg Getreide oder Sojabohnen. Dies kann ohne Übertreibung als die effektivste Form von Nahrungsmittelvernichtung bezeichnet werden. In den USA fressen die rund 8 Milliarden Schlachttiere 80% der Getreideernte. Bei den Sojabohnen dienen weltweit sogar 90% als Futtermittel. Rund ein Drittel des weltweit produzierten Getreides wird an Tiere verfüttert, um deren Fleisch zu essen. Würden z.B. die Amerikaner nur 10% weniger Fleisch essen, so könnte man mit dem dadurch eingesparten Getreide rund eine Milliarde Menschen vor dem Hungertod bewahren. Alle 3 Sekunden stirbt ein Kind an Unterernährung!!

Trinkwasser

(Antonietta) 16.01.2013 , 20:48

15.500 Liter Wasser = 1 Kilo Fleisch. 900 Liter Wasser = 1 Kilo Kartoffeln Die Hälfte des weltweiten Trinkwassers geht in die Massentierhaltung. Für ein Kilo Rindfleisch werden 15.500 Liter Wasser verbraucht. Das entspricht 21 Jahre Trinken. Jeden Tag 2 Liter!

Schlachtung

(Antonietta) 16.01.2013 , 15:30

Zuerst betäubt man die Tiere: Rinder mit einem Bolzenschussgerät, Schweine und Hühner entweder mit einem Stromstoß oder mit Gas. Die Körper hängt man auf Haken und schlitzt die Blutbahnen auf, damit die Tiere ausbluten. Die Köpfe trennt man ab. Dann zieht man den Tieren die Haut ab. Schweine "brüht" man vorher: Man legt sie in heißes Wasser, damit man die Borsten besser entfernen kann. Dann entfernt man die Innereien und zerlegt das Tier in einzelne Stücke. In Deutschland werden rund 500.000 Schweine und 200.000 Rinder pro Jahr nicht ordentlich betäubt, so dass sie bei Bewusstsein verbrüht oder zerteilt werden. "Auf deutschen Schlachthöfen müssen die Tiere häufig unnötig leiden. Die Fehlerquote beim Schlachten von Rindern liegt teils bei über neun Prozent, bei Schweinen sogar bei bis zu 12,5 Prozent. Grund ist die Akkordarbeit auf Schlachthöfen. Nur fünf Sekunden bleiben für das fachgerechte Töten. Das sind weit über 700 Schweine pro Stunde."

Letzte Änderung am: 15.01.2013, 18.09 Uhr

Eine Region wehrt sich gegen die Ausbeutung von Osteuropäern

Bericht

Autorin:
Oda Lambrecht

Kamera:
Jörg Zschimmer

Schnitt:
Niko Zakarias

Sprecherin:
Oda Lambrecht

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