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SENDETERMIN Di, 15.1.2013 | 21:45 Uhr | Das Erste

Wie die Bundesrepublik gefährliche Rechtsextreme aus der DDR freikaufte Neonazis gegen Geld

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Gefährliche Rechtsextremisten wie der Neonazi Arnulf Priem oder der NPD-Bürgermeister-Kandidat Axel Heinzmann wurden vor 1989 von der Bundesregierung aus DDR-Gefängnissen geholt. Manche saßen schon in der DDR wegen „neofaschistischer Umtriebe“ in Haft und wurden gemeinsam mit Oppositionellen freigekauft oder gegen Agenten ausgetauscht. Der Westen verhalf Unschuldigen mit Milliarden D-Mark zur Freiheit. Doch die Staatssicherheit der DDR hatte das humanitäre Programm ausgenutzt, um der Bundesrepublik auch Rechtsextremisten unterzuschieben.

Die DDR hatte damit eine permanente Einnahmequelle, entledigte sich ihrer Neonazis (die es offiziell nie gab) und konnte anschließend den Westen für faschistische Ausschreitungen anprangern. Vor den Freikäufen erhielt die Bundesregierung Listen der betreffenden DDR-Häftlinge. Doch der Verfassungsschutz hatte die Regierungsstellen in Bonn nie vor einer solchen DDR-Strategie gewarnt. Ludwig Rehlinger, ehemals Staatssekretär in Bonn und über 25 Jahre verantwortlich für die Freikäufe, erklärt heute in REPORT MAINZ auf die Frage: „War die Bundesregierung zu blauäugig?“ – „Mag sein.“


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1:44 min | Di, 15.1.2013 | 21:45 Uhr | Das Erste

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REPORT MAINZ fragt Ralf Georg Reuth

Der anerkannte Historiker beschäftigt sich seit langem mit der Zeit der deutschen Teilung.

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6:44 min | Di, 15.1.2013 | 21:45 Uhr | Das Erste

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REPORT MAINZ fragt Ludwig Rehlinger

Der ehemalige Staatssekretär war im Auftrag der Bundesregierung jahrzehntelang verantwortlich für den Freikauf von politischen Häftlingen aus der DDR.