SWR Logo
Druckversion

Zum Ausdrucken des Textes benutzen Sie bitte die Druckfunktion Ihres Browsers.


Saison 2010/2011 Im Zeichen der Moderne

Mit ihrer Musik haben Arnold Schönberg, Gustav Mahler, Pierre Boulez, Luciano Berio, Luigi Dallapiccola, Carl Orff und Alfred Schnittke die Vokalmusik des 20. Jahrhunderts intensiv geprägt.

Sie haben einem Zeitalter der großen ästhetischen Umbrüche ihre Stempel aufgedrückt. Sie haben Wege beschritten, die von Zeitgenossen als Irrwege stigmatisiert wurden und die sich dann doch als gangbare neue Wege erwiesen.

Das SWR Vokalensemble Stuttgart hat seit seiner Gründung als Südfunkchor im Jahr 1946 unbeirrt die Musik des 20. Jahrhunderts gefördert und gesungen. Jetzt nimmt das Ensemble das Ende der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts zum Anlass für einen Rückblick auf die Vokalmusik der Moderne, für einen offenen Blick auf die Vokalmusik der Gegenwart wie der Zukunft und für einen vergleichenden Blick auf Werke des 16., 18. und 19. Jahrhunderts, die bis in die Gegenwart
ausstrahlen.

Mikrophon

Auf dem Konzertplan stehen daher moderne Klassiker wie Schönbergs Dramen »Die glückliche Hand« und »Ein Überlebender aus Warschau«, die »Stanze« von Berio, »Le Soleil des Eaux« sowie »Le Visage Nuptial« von Boulez und Orffs »Carmina Burana«.

Auf dem Konzertplan stehen dem gegenüber noch junge Kompositionen wie »Rosa Loui« von Heinz Holliger oder »She cholat ahavah ani« von Matthias Pintscher und die »Logos Fragmente« von Hans Zender, aber auch Uraufführungen von Vinko Globokar, Misato Mochizuki und Hans G. Helms. Diese Kompositionen haben Gemeinsamkeiten: ihr mutiger Einsatz des musikalischen Materials und die exquisite Textauswahl.

Letzte Änderung am: 07.07.2010, 10.40 Uhr