Navigation

Volltextsuche

Seite vorlesen:

Chronik Chronik des SWR Vokalensembles Stuttgart

1946

Gegründet als Kammerchor von Radio Stuttgart mit 13 festangestellten Mitgliedern für den Aufbau eines neuen, eigenen Musikarchives: Einspielung von Opern, Operetten, Hörspielproduktionen, ebenso wie Auftritte im Rahmen der Gottesdienste und Heimatabende des Senders.

1949

Mit der Umbenennung der Sendeanstalt heißt auch der Chor, inzwischen erweitert auf 36 Sänger, nun "Chor des Süddeutschen Rundfunks".

1951-1975

Hermann Joseph Dahmen wird Chefdirigent und erarbeitet mit dem Chor in den folgenden 24 Jahren ein umfangreiches a cappella Repertoire, das jetzt nicht mehr nur im Studio, sondern auch in öffentlichen Konzerten geboten wird. Von 1959 an heißt das Ensemble "Südfunk-Chor" und ab 1971 "Südfunk-Chor Stuttgart".

1975-1981

Mit Marinus Voorberg als Chefdirigent spezialisiert sich der Chor auf das anspruchsvolle internationale a cappella Repertoire, auf virtuose Chormusik, die nur mit ausgebildeten Stimmen umzusetzen ist. Als professionelles Ensemble setzt sich der Südfunk-Chor Stuttgart dabei an die Spitze der ambitionierten a cappella Chöre der jungen Generation, die mit einem kammermusikalischen Musikverständnis die Chormusik revolutionieren.

1981-1987

Klaus Martin Ziegler, Kantor und Chorleitungsdozent, erarbeitet als Chef des Südfunk-Chores Stuttgart ein professionelles Repertoire mit geistlicher Musik. Besonders die anspruchsvollen a cappella-Werke des 19. und 20. Jahrhunderts stehen in der Ära Ziegler im Mittelpunkt der Arbeit. Ein Höhepunkt dieses Engagements ist die aufwendige Produktion von Matthias Spahlingers "in dem ganzen Ozean ...". In dieser Zeit entstehen auch so legendäre Aufnahmen wie Mauricio Kagels "Mitternachtsstük" oder die "Sankt-Bach-Passion", Krzysztof Pendereckis "Agnus Dei" oder das "Polnische Requiem" unter Leitung der Komponisten.

1988-1990

arbeitet der Südfunk-Chor Stuttgart ausschließlich mit Gastdirigenten, darunter Howard Arman, Marcus Creed, Eric Ericson und Uwe Gronostay.

1990-2000

Durch konsequente Arbeit und die zunehmende Konzentration auf zeitgenössische Musik führt Rupert Huber als Chef sein Ensemble zu internationalem Erfolg. Innerhalb weniger Jahre formt er einen neuen Chorklang, mit schlanker, gerader Stimmgebung und großer artikulatorischer und intonatorischer Perfektion. Aus den zahlreichen beispielhaften Aufführungen zeitgenössischer und älterer Werke ragt sein Engagement für Robert Schumann (preisgekrönte Ersteinspielungen von "Der Rose Pilgerfahrt", der Messe c-moll op 147, der Romanzen und Balladen für gemischten Chor I-IV) und für Karlheinz Stockhausen heraus. Drei Werke hat K. Stockhausen für Rupert Huber und seinen Chor geschrieben, darunter zwei beinahe 60minütige Chorszenen im "Mittwoch" seiner Oper Licht.

1998

Mit der Fusion von SDR und SWF zum Südwestrundfunk ändert auch der Südfunk-Chor Stuttgart seinen Namen in SWR Vokalensemble Stuttgart.

Weiter mit:2000 - heute

Letzte Änderung am: 27.06.2008, 14.51 Uhr

Chronik

Logo Facebook Soziale Netzwerke VE bei Facebook

Ihr SWR Vokalensemble bei Facebook. In einem der größten sozialen Netzwerke im Internet... Damit wir mit unseren Freunden leichter ins Gespräch kommen. [mehr zu: VE bei Facebook]