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1946 als Spezialensemble für die besonderen Bedürfnisse des Rundfunks gegründet, hat sich das SWR Vokalensemble Stuttgart seit mehr als fünfzig Jahren in Konzerten und Rundfunkproduktionen der Verbreitung von neuer, wenig bekannter oder virtuoser Chormusik gewidmet und dabei Maßstäbe gesetzt.
Als einer von fünf ARD-Chören und Teil einer in Qualität und Dichte wohl beispiellosen Chorlandschaft in Baden-Württemberg haben die 36 Sängerinnen und Sänger ein ganz spezifisches künstlerisches Profil entwickelt.
Und so ist das Ensemble für Aufführungen von Musik der klassischen Moderne, vor allem aber wenn es gilt, schwierigste Werke der zeitgenössischen Musik aufzuführen, für viele Veranstalter im In- und Ausland erste Wahl – und für viele Komponisten, Dirigenten und Orchester ein unentbehrlicher Partner. Damit hat sich der Chor den Ruf als eines der international besten Ensembles seiner Art erworben.
Der SWR unterstützt diese Entwicklung durch die gezielte Vergabe von Kompositionsaufträgen für seinen Chor. Die Liste der vom SWR Vokalensemble Stuttgart zur Uraufführung gebrachten Werke ist lang, darunter Kompositionen arrivierter Meister wie Wolfgang Rihm, Karlheinz Stockhausen, Helmut Lachenmann, Isang Yun, Mauricio Kagel, Milko Kelemen oder Hans Zender, genauso zahlreich aber auch Werke von Komponisten der jungen Generation wie Toshio Hosokawa, Hanspeter Kyburz oder Manuel Hidalgo.
Zahlreiche Auftritte im In- und Ausland
Das SWR Vokalensemble Stuttgart konzentriert sich bei seinen Studio-Produktionen vor allem auf das a-cappella-Repertoire.Für seine zahlreichen Auftritte bei renommierten Konzerthäusern und Festivals im In- und Ausland arbeitet der Chor häufig mit führenden Ensembles der Modernen Musik und im chorsinfonischen Bereich mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR sowie dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg zusammen.

Mitglieder des SWR Vokalensembles Stuttgart bei der Probe auf der Empore im Beethovensaal
Die Leitung hatten Dirigenten wie Roger Norrington, Sylvain Cambreling, Ingo Metzmacher, Peter Eötvös, Michael Gielen, Pierre Boulez, John Eliot Gardiner, Sir Neville Marriner, Karlheinz Stockhausen oder Sir Georg Solti. Die Konzerte werden in der Regel als Live-Mitschnitte gesendet und verraten Präzision und Klangkultur des Ensembles ebenso wie die zahlreichen Veröffentlichungen auf CD.
Letzte Änderung am: 15.09.2009, 11.53 Uhr
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