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Neue Konzerterlebnisse
Mit Grenzüberschreitungen machten das Orchester und seine Hörer schon beste Erfahrungen, als beim "Zwischenräume"-Projekt alle Auftritte gemeinsam mit der Popformation "Söhne Mannheims" ausverkauft waren. Der statistische "Durchschnittshörer" unterschied sich dabei deutlich vom Abonnenten: 26, weiblich, Angestellte, Popfan. Neue Konzertformen sind also gefragt. Darum gibt es jetzt auch die "LinieZwei" im Freiburger E-Werk, geeicht auf Musik der Gegenwart und den Rhythmus der Quereinsteiger: Werkstattkonzerte ab 21 Uhr mit anschließender Lounge, bei der Klangexperten Klassik mixen.

Werkstattgespräch: "Über die Linie II"
Solche Innovationen stehen den Traditionen keineswegs entgegen. Auch der klassische "Bildungsbürger" wird das Komponistengespräch im E-Werk zu schätzen wissen und vertieft sich andererseits ins klassische "Studium generale" der Uni Freiburg, die in wöchentlichen Seminaren ausgewählte Musik erkundet – zuletzt etwa Messiaens Vermächtniswerk "Éclairs" für großes Orchester.
Voraussetzung für Großprojekte wie dieses Werk und überhaupt alle hier erwähnten Aktivitäten ist freilich ein Orchester, das auch deswegen zu den weltweit besten und ambitioniertesten zählt, weil es seinen festen Platz im Sender hat – und in einem Programm, das im Radio wie im Internet zu hören ist.
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Letzte Änderung am: 29.04.2009, 12.13 Uhr