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Im großen Zyklus erklingen interessante musikalische Themen von besonderen Solisten und Dirigenten von internationalem Rang: Neeme Järvi und Eliahu Inbal, nach langer Zeit auch endlich wieder Peter Eötvös. Christian Gerhaher, Frank Peter Zimmermann und Arabella Steinbacher gehören ebenso zu den prominenten Solisten wie Fazil Say, Bernard Chamayou und der wunderbare Harfenist Xavier de Maistre.
Der Franzose Stéphane Denève wird mit der Spielzeit 2011/2012 Chefdirigent des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR. Er tritt damit die Nachfolge von Sir Roger Norrington an, der seit 1998 in gleicher Position das RSO Stuttgart leitete. Zuvor war Stéphane Denève in seiner fünften Saison als Musikdirektor des Royal Scottish National Orchestra tätig. Denève, der sich ein großes Repertoire klassischer und zeitgenössischer Werke angeeignet hat, pflegt eine besondere Beziehung zur Musik seiner französischen Heimat.
Viel ist über den neuen Chefdirigenten und die Zukunft des "Stuttgart Sound" geschrieben und gesagt worden. Nun ist es also soweit, Stéphane Denève wird seine ersten Akzente in dieser Saison setzen. Die Richtung ist schon in seinem Eröffnungsprogramm spürbar: Das französische Idiom ist mit Maurice Ravel vertreten, Richard Strauss steht für die groß besetzte späte Romantik. Und schließlich würdigt er mit Magnus Lindberg einen Komponisten der Gegenwart, dessen Musik auf der ganzen Welt zu Hause ist. Lindberg ist auch der Künstler im "RSO Spektrum" der Saison 2011/2012, dem wir einen besonderen Schwerpunkt widmen.
"RSO CLASSIX am Mittag und afterWork" verspricht sowohl anspruchsvolle als auch unterhaltsame Musikstunden, moderiert und in entspanntem Ambiente präsentiert für ein breites Publikum aller Generationen.
Man lernt unsere Orchestermitglieder im "Podium RSO" von einer ganz persönlichen und individuellen künstlerischen Seite kennen: als erstklassige Kammermusiker.
Und schließlich möchte das Orchester dazu anregen, sich mit den neuen Entwicklungen und Perspektiven des Musikschaffens unserer Zeit auseinanderzusetzen, mit "attacca – Geistesgegenwart.Musik" im Herbst und "attacca in ECLAT": der Ausdruck des besonderen Engagements für die Musik der Gegenwart des RSO.
Letzte Änderung am: 01.09.2011, 10.12 Uhr