Navigation

Volltextsuche

Seite vorlesen:

Preis der Deutschen Schallplattenkritik für die Deutschen Radio Philharmonie

Die Einspielung der Cellokonzerte von Bohuslav Martinů, Paul Hindemith und Arthur Honegger mit dem Cellisten Johannes Moser und der Deutschen Radio Philharmonie unter ihrem ehemaligen Chefdirigenten Christoph Poppen, ist von den Juroren vom "Preis der Deutschen Schallplattenkritik" auf die aktuelle Bestenliste gesetzt worden.

Die Einspielung der selten zu hörenden Werke für Cello und Orchester aus den 1930er Jahren wurde aus insgesamt 262 Nominierungen ausgewählt. Die CD ist bei SWR music/hännsler CLASSIC erschienen und im Fachhandel erhältlich.

Die drei Komponisten Martinů, Hindemith und Honegger gehörten der gleichen Generation an, sie kannten und schätzten einander und sie alle sind musikalisch als Kinder ihrer Heimatländer erkennbar. Der Tscheche Bohuslav Martinů kultivierte zwar Neo-Barock und Jazziges, dahinter aber ist immer der böhmische Zungenschlag erkennbar; Hindemiths Cellokonzert ist dagegen von staunenswerter Kraft bei gleichzeitig raffiniert kalkuliertem Ausdruck; der französische Akzent des in Le Havre gebürtigen Schweizers Honegger trägt den Hörer auf köstlichen Melodien über eine kunstvoll gebaute Gliederung.

Der "Preis der deutschen Schallplattenkritik" e.V. ist ein unabhängiger Zusammenschluss aus rund 140 namhaften Musikkritikern, Journalisten und Musikexperten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Die vierteljährlich veröffentlichten Bestenlisten zeichnen herausragende CD-Neuerscheinungen aus.


CD-Inhalt

Bohuslav Martinů (1890-1959)
Concerto for Cello and Orchestra No. 1 H. 196
Allegro moderato - 08:09
Andante poco moderato - 09:32
Allegro con brio - 07:03


Paul Hindemith (1895-1963)
Konzert für Violoncello und Orchester
Mäßig schnell - 08:28
Ruhig bewegt - Sehr lebhaft - 07:53
Marsch, Lebhaft - 07:32


Arthur Honegger (1892-1955)
Concerto pour Violoncelle et Orchestre
Andante - 05:55
Lento - 03:36
Allegro marcato - 05:07

Johannes Moser, Violoncello
Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Christoph Poppen

Letzte Änderung am: 16.08.2011, 08.50 Uhr