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SWR Big Band goes Bossa Nova
"Die Musik wirkt wie Urlaub" – dieser Satz bringt "Bossarenova" auf den Punkt. Das Album ist ein musikalischer Ausflug vom alten Europa ins neuere Brasilien und zurück ins Hier und Jetzt. Ein Kurzurlaub, ideal für einen entspannten Sommerabend.
Anlass für die Produktion war das 50-jährige Jubiläum des Bossa Nova. Aber das Projekt ist weit darüber hinaus gegangen.
In Brasilien gibt es keine klassischen Big Bands, und allein dadurch ist "Bossarenova" eine gelungene Renovierung des Bossa, atmosphärisch dicht vom Nebel über dem Zuckerhut, bis zum heißen Tanz auf den Wellen am Strand von Ipanema.

Paula Morelenbaum
Für den Herzschlag sorgt Paula Morelenbaum mit klarer und zeitlos schöner Stimme, die Grand Dame des Bossa Nova, die zehn Jahre in der Band Antonio Carlos Jobim, einem der drei Gründungsväter des Bossa, sang. Sie war es auch, die den Brückenschlag nach Europa brachte. Stücke wie "Ich grolle nicht" aus Schumanns "Dichterliebe" oder auch das Beatles-Stück "Blackbird" zeugen davon.
Letzte Änderung am: 29.07.2009, 14.49 Uhr