Sendung vom Donnerstag, 16.2.2006 | 22.02 Uhr | SWR Fernsehen
Im Kampf gegen Herzinfarkt und Schlaganfall hat das Cholesterin eine besondere Schurkenrolle inne. Der Bösewicht aus der Fettecke wurde von Wissenschaftlern als der Risikofaktor für vorzeitigen Gefäßverschluss identifiziert.
Seitdem wird das Cholesterin heftig bekämpft. Doch neue Studien mit mehreren Tausend Patienten belegen: die aggressive Senkung der Blutfette bringt Herzpatienten offenbar kaum einen zusätzlichen Nutzen. Nur weil der Fettwert im Blut sinkt, bedeutet dies nicht automatisch ein gesünderes oder gar ein längeres Leben. Odysso begibt sich auf die Spur des Cholesterin-Rätsels.
Noch immer spukt das Cholesterin als eines der schlimmsten Schreckgespenster der modernen Medizin durch die Köpfe vieler Menschen. Aber wie kam das Cholesterin überhaupt zu diesem Ruf und was ist wirklich dran?
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Direkt nach dem Zweiten Weltkrieg, als die meisten Deutschen hungerten und froren, war etwa Butter noch äußerst begehrt. Doch innerhalb von 50 Jahren wurde das Fett zum Bösewicht unter den Nahrungsmitteln.
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Wer nascht fühlt sich wohl. Das machen sich die Lebensmittelhersteller augenscheinlich zu nutze: Ob in Müsli, Ketchup, Backwaren, Fertigsuppen oder Babynahrung - Zucker ist immer mit dabei.
[mehr zu: Die Zuckermafia]
Nordic Walking gilt als der sanfte Trendsport schlechthin. Durch den Stockeinsatz sollen die Gelenke um bis zu 30 Prozent entlastet werden. Doch neue Untersuchungen räumen mit diesem Mythos gründlich auf.
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In Israel haben findige Tüftler eine ungewöhnliche Vision für den Landbau der Zukunft entwickelt. Der Anbau von Gemüse und Kräutern wäre in ihren Aluminium-Containern an jedem erdenklichen Ort auf der Welt möglich.
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