Sendung vom Donnerstag, 4.2.2010 | 22.00 Uhr | SWR Fernsehen
Fragwürdige Diagnosen, überflüssige medizinische Behandlungen, abenteuerliche wissenschaftliche Theorien: In unzähligen Kliniken und Forschungsinstituten stehen heute „bildgebende Geräte“, mit denen man Menschen in den Körper, insbesondere ins Gehirn schauen kann.
Oft richtet der "Blick ins Innere" eines Menschen aber mehr Schaden an als zu nutzen. So kann man mit den Geräten kleinste Veränderungen erkennen, aber es ist völlig unklar, ob ein Krankheitsbild oder eine völlig harmlose Abweichung von der Norm vorliegt. Was eine Zyste im Hirn sein könnte, ist eventuell nur ein Überrest eines längst verheilten Mikro-Infarktes. Für die Betroffenen wird der Befund in jedem Fall höchst beunruhigend sein, auch wenn der Arzt dann erklärt: „Mit Ihnen stimmt etwas nicht, aber machen Sie sich keine Sorgen.“ Odysso über die Risiken und die Chancen der Bilder aus dem Computer.
Letzte Änderung am: 28.01.2010, 17.50 Uhr