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Dilemma Organspende

Etwa 12 000 Menschen warten derzeit auf ein passendes Organ. Doch obwohl fast 70 Prozent der Deutschen laut Umfragen bereit sind nach ihrem Tod Organe oder Gewebe zu spenden, machen nicht einmal 20% ihre Zusage mit einem Organspende-Ausweis verbindlich. Deshalb soll die Bereitschaft zur Organspende in Zukunft bei jedem Bürger regelmäßig abgefragt werden.

Die Gründe für die Organspende liegen auf der Hand. Man kann nach dem eigenen Tod Leben retten. Doch es gibt auch Gründe dagegen, die nicht nur aus Irrationalität oder Bequemlichkeit resultieren. Viele Menschen zweifeln auch an der Gleichsetzung von Tod und Hirntod. Sie fragen sich, ob Hirntote nicht doch noch etwas wahrnehmen oder Schmerzen empfinden können? Andere haben den Wunsch ohne Intensivmedizin zu sterben. Eine Organspende setzt aber Intensivtherapie voraus, denn der Spender muss künstlich beatmet werden. Odysso gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Organspende und beleuchtet das Phänomen des Hirntodes aus wissenschaftlicher Sicht.

Hirntod - Grenze zwischen Leben und Tod Arzt sitzt vor einem PC-Bildschirm

Der Hirntod ist ein Phänomen, das nur durch Intensiv- und Notfallmedizin möglich ist. Gehirn und Atemzentrum sind ausgefallen, Herz und andere Organe funktionieren noch. Denn: Sie werden künstlich versorgt. Der Hirntod ist die Grenze zwischen Leben und Tod. Wie gehen Ärzte in der Praxis damit um? [mehr zu: Hirntod - Grenze zwischen Leben und Tod]

Fünf Fragen zur Organspende Mann hält Organspendeausweis vor das Gesicht

Ein Recht auf Organe gibt es nicht. Es bleibt ein freiwilliges Geschenk von Menschen, die im Falle eines Hirntods ihre Organe anderen kranken Menschen spenden wollen. Um Ihnen ihre ganz persönliche Entscheidung zu erleichtern, beantworten wir jetzt 5 wichtige Fragen zur Organspende. [mehr zu: Fünf Fragen zur Organspende]

Zustimmung – ja oder nein? Das Angehörigengespräch Arzt sitzt in demütiger Haltung mit Angehörigen am Tisch

Die meisten Organspenden werden von Angehörigen freigegeben: ein schwieriger Prozess der Entscheidungsfindung. Übereifrige Transplantations-Vertreter wollen im Angehörigengespräch oftmals „zu sehr“ die Organspende erreichen und greifen zu Methoden aus dem Verkaufstraining. [mehr zu: Das Angehörigengespräch]

Reportage mit Lena Ganschow Barbarastollen – Deutsches Kulturgut im Bergwerk Odysso-Reporterin Lena Ganschow steht vor einem Tor, an dem ein Schild mit Symbolen angebracht ist

Der Barbarastollen ist vermutlich der sicherste Ort in ganz Deutschland. In dem ehemaligen Silberbergwerk in Oberried nahe Freiburg, lagert das kulturelle Gedächtnis Deutschlands. Unsere Reporterin Lena Ganschow hat sich das Endlager deutschen Kulturgutes angeschaut und nach dem Sinn gefragt. [mehr zu: Barbarastollen – Deutsches Kulturgut im Bergwerk]

Adressen, Links und Literatur @odysso

Wenn Sie sich gerne noch weiter informieren möchten: Hier finden Sie informative, interessante und unterhaltsame Online-Angebote, Literatur-Tipps sowie Adressen zum Thema [mehr zu: Adressen, Links und Literatur]

Letzte Änderung am: 09.02.2012, 19.50 Uhr