Burn out, Erschöpfung, Stress: Die Symptome einer gehetzten Gesellschaft. Jeder fühlt sich davon mehr oder weniger betroffen. Und jedes Jahr scheint es schlimmer zu werden. Doch jetzt kommt eine große Meta-Studie zum Schluss, dass die Kranken- und Behandlungstage für solche und andere psychische Störungen in den letzten 50 Jahren gar nicht zugenommen haben.
Wie passt das zusammen? Sind wir ein Volk von Sensibelchen geworden, unfähig die Belastungen eine normalen Lebens zu bewältigen? Odysso forscht nach wie die Menschen früher mit starken Belastungen umgegangen sind, erklärt warum sich Stress bei jedem anders zeigt und ob Essen gegen Stress funktioniert.
Demonstrationen, Einbrüche, Personenkontrollen – Polizisten haben ständig wechselnde Einsatzgebiete. Die Beamten wissen dann nie genau, was auf sie zukommt. Das kann auf Dauer ungesunden Stress erzeugen. Unsere Reporterin Lena Ganschow hat sich die Vorbereitung auf den Ernstfall bei der Bereitschaftspolizei Biberach angeschaut.
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Wenn man im Stress ist, melden sich immer die gleichen Beschwerden: Der Nacken verspannt sich, der Kopf tut weh oder es pfeift im Ohr. Bei Jedem ist es etwas Anderes. Aber warum ist das so? Die Hormone, die bei Stress ausgeschüttet werden, nützen einerseits, andererseits schaden sie auch - insbesondere wenn sie zu häufig ausgeschüttet werden.
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Es wird immer wieder behauptet, man könne mit bestimmten Nahrungsmitteln Stress-Symptome bekämpfen. Zum Beispiel enthalten Haferflocken viel Vitamin B1 und das soll für starke Nerven und Stress-Resistenz sorgen. Oder Bananen machen angeblich entspannt und zufrieden. Ein Anti-Stress-Speiseplan! Klingt toll, aber ist da auch was dran?
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Heute ist Burnout schon fast eine Modekrankheit. Stress am Arbeitsplatz, kein Raum für Kreativität, Mobbing – sicher: das ist belastend. Aber wie ist das im Vergleich zu den traumatischen Erfahrungen, die von der Kriegsgeneration durchlebt wurden? An der Tagesordnung waren Todesangst, Nahrungsmangel und extreme Lebensbedingungen.
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