Sendung vom Donnerstag, 11.9.2008 | 22.00 Uhr | SWR Fernsehen
Die Bilder von behinderten Kindern, die mit Delfinen schwimmen, rühren das Herz. Doch die Wirkung der Delphintherapie ist bislang wissenschaftlich nicht belegt und Tierschützer protestieren gegen die wenig artgerechte Haltung der Tiere. Dennoch glauben Experten, dass eine Tiertherapie mit Haustieren Kindern helfen kann, sich zu öffnen und mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln.
Auch für Erwachsene bedeutet ein Tier zu halten oder zu streicheln einen Zuwachs an Lebensqualität und damit möglicherweise mehr Gesundheit. Es gibt Hinweise, dass Tierhalter weniger häufig krank sind und seltener zum Arzt gehen. In der Therapie von Kranken hat sich der Einsatz von Tieren anscheinend auch bewährt. Weshalb soll man also eine Therapie mit Delfinen machen, wenn auch Hunde, Meerschweinchen oder Kaninchen helfen können. Das ist nicht nur billiger – solche Tiere lassen sich auch zuhause halten, wodurch die therapeutische Wirkung im Alltag anhält. Odysso fragt nach, welche Therapien sinnvoll sind.
Letzte Änderung am: 11.09.2008, 15.52 Uhr