Sendung vom Donnerstag, 10.1.2008 | 22.00 Uhr | SWR Fernsehen
Herzinfarkt. 300.000 Menschen betrifft das bei uns pro Jahr. Aber selbst wenn sie die akute Phase überleben bleibt die Frage, wie man das kranke Herz wieder flott machen kann.
Verstopfte Gefäße werden heute immer öfter mit einem Stent, einem feinen Drahtgeflecht behandelt und nicht mehr mit einer Bypass-Operation. Doch Mediziner streiten, ob diese unblutige Methode tatsächlich der beste Weg ist. Die implantierten Lebensretter sind nämlich in Verruf geraten. Odysso hat die moderne Herzmedizin kritisch unter die Lupe genommen und hinterfragt die gängigen Methoden zur Früherkennung.
Etwa 300.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich einen Herzinfarkt, mehr als die Hälfte stirbt an den Folgen. Wer einen Herzinfarkt überleben will, braucht schnelle Hilfe. Doch viele Patienten warten zu lange, bis sie den Rettungsdienst alarmieren.
[mehr zu: Notfall Herzinfarkt]
Wenn die Herzgefäße erst einmal verengt sind, dann muss das Problem durch eine Operation behoben werden. Es gibt zwei grundlegende Methoden: Bypass und Stent. Welches die bessere Methode ist, darüber allerdings streiten sich die Mediziner.
[mehr zu: Stent oder Bypass]
Ein gebrochenes Herz gibt es nicht nur in Liebesromanen. Was oftmals als Herzinfarkt diagnostiziert wird, ist in Wirklichkeit eine Herzschwäche, die durch einen starken Schreck oder emotionalen Schock ausgelost wird.
[mehr zu: Das gebrochene Herz]
Kinder mit krankem Herzen müssen ein Leben lang Medikamente einnehmen, viele Untersuchungen durchlaufen und immer wieder neu operiert werden, denn die künstlichen Herzklappen wachsen nicht mit. Jetzt aber hat ein Arzt das Problem schon fast gelöst.
[mehr zu: Künstliche Herzklappe]