Der Zustand unseres Waldes
Waldsterben - ein Medienphänomen?
Sendung vom Donnerstag, 16.3.2006 | 22.06 Uhr | SWR Fernsehen
"Der Wald stirbt", titelte der Spiegel 1981. Der Begriff, von Forstleuten in die Welt gesetzt, hatte eine ungeheuere Wirkung. Im Trommelfeuer der aufgeregten Presse wurde eine millionenschwere Waldschadens-Forschung ins Leben gerufen.
Dem Waldzustandsbericht 2005 zufolge ist der Wald so krank wie noch nie, doch das Gegenteil ist der Fall - es wächst so viel Holz heran wie nie zuvor. Nun fordern Wissenschaftler, die wenig aussagekräftige Erhebung einzustellen. Odysso zeigt, wie das Medienphänomen Waldsterben entstand, sich verfestigte und allmählich zerbröckelt.
Vor knapp 25 Jahren entwickelte sich das von Experten ausgerufene Waldsterben rasch zum Medienthema. Mit enormer Wirkung: Die Öffentlichkeit reagierte äußerst besorgt. Doch ein Waldsterben hat es so nie gegeben.
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Im Jahr 2004 ergab der Waldzustandsbericht, dass der Wald so krank sei wie seit 20 Jahren nicht mehr. Experten fordern jedoch, die wenig aussagekräftige Erhebung endlich einzustellen. Aber wie geht es dem Wald wirklich?
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Keine andere Nation hat zum Wald ein so sprichwörtlich enges Verhältnis wie die Deutschen. Die Wanderlust in unserem Land ist ungebrochen - und das Interesse am "gesunden Wald" ebenfalls.
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Setzt nach den enormen Schneefällen nun Tauwetter ein, steigt in den Alpen die Lawinengefahr. Während man heute recht gut weiß, unter welchen Bedingungen Lawinen entstehen, kann man ihre Wucht und Ausbreitung bisher kaum vorhersagen.
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"An der nächsten Kreuzung: rechts abbiegen". Immer mehr Menschen vertrauen heute auf die Satelliten-Navigation im Auto. Aber: wie kommen eigentlich all die Straßen und detaillierten Zusatzinfos ins Navisystem.
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