
"Sie waren mutig, sie waren einsam."
Johannes Rau über die "stillen Helfer"
Nicht immer anständig und ehrenwert
Hilfe für Verfolgte kommt oft von daher, wo man sie vielleicht nicht auf dem ersten Blick erwartet: vom Rande der Gesellschaft zum Beispiel. Und manchmal geht mit der Hilfe auch ganz anderes einher, als die Verfolgten sich erhofft haben: Ausbeutung, Antisemitismus und Erpressung.
[mehr im Kapitel "Familie Teuber"]
Wenn Opfer zu Tätern werden
Erst haben sie sich selbst versteckt. Dann sind sie verhaftet worden. Und schließlich werden sie zu Werkzeugen der Gestapo: Die jüdischen Spitzel im so genannten Fahndungsdienst. Ihr Job: Andere versteckt lebende Juden zu verraten und auszuliefern.
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Skrupellose Fahnderin
Ihr Name ist unter den "U-Booten" in Berlin berüchtigt: Stella Kübler, geborene Goldschlag, ist selbst durch eine jüdische Spionin verraten worden. Um sich und ihre Eltern zu schützen, lässt sie sich auf den teuflischen Pakt mit der Gestapo ein.
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Illegale Geschäfte
Wer untertaucht, lebt fortan abseits der Legalität. Viele, die im Versteck leben, müssen sich nun auf illegalen Märkten versorgen. Zum Beispiel, um Lebensmittel und falsche Papiere zu bekommen.
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