aus Die große Show der Naturwunder vom Freitag, 10.4.2009 | 20.15 Uhr | SWR Fernsehen

In freier Natur ist der Skorpion gefürchtet. Ausgestattet mit imposanten Scheren begibt er sich auf Beutejagd. Den allseits bekannten Giftstachel nutzt das Spinnentier dabei erst als letztes Mittel, um sein Opfer zu überwältigen.
Weniger bekannt ist allerdings, dass der Skorpion einen Bewegungsapparat besitzt, der für die Wissenschaft und besonders für die Raumfahrt hochinteressant ist. Denn trotz seines harten und steifen Panzers ist der Skorpion in der Lage, extrem unwegsames Terrain zu bezwingen. Sandboden und Hügel die mehrfach so hoch sind wie er selbst, spitze Felsbrocken und Krater - alles kein Problem für den Achtbeiner. Diese sichere Fortbewegung birgt nicht nur Vorteile für das Fortkommen auf der Erde.
So dachten auch die Forscher des DFKI in Bremen. Sie nahmen den Aufbau und das Bewegungsmuster des Skorpions genauer unter die Lupe und entwickelten einen Laufroboter nach Vorbild der Natur. In der Show zeigten die Bremer Wissenschaftler eindrucksvoll das Können von "Scorpion" und machten deutlich, warum maßgeblich die Raumfahrt einen großen Nutzen von ihm haben wird. Über eine dem Mond nachempfundene Kraterlandschaft kletterte "Scorpion" mühelos hinweg und zeigte, dass er selbst auf dem Rücken laufen kann, sollte er einmal ins Straucheln geraten. In Zukunft wird "Scorpion" bei der Erforschung von Mond und Mars eingesetzt werden.
Doch die Entwicklung von Robotern ist keinesfalls nur auf ferne Planeten gerichtet. Aus einer Kombination aus Rad und Bein entwickelten die Forscher den Prototyp "Asguard". Seine Alltagstauglichkeit demonstrierte er schon jetzt: der "vier-bein-rädrige" Roboter überquerte in der Show einen abwechslungsreichen Hindernisparcours. Hinweg über weichen Rasen, unwegsames Geäst und Steine, durch ein Wasserbecken und Treppenstufen hinauf zeigte "Asguard" beachtlich seine Fähigkeiten. Die Forschung wird weiter vorangetrieben und in Zukunft soll Asguard körperlich beeinträchtigten Menschen helfen und ihnen Mobilität zurück geben. In freier Natur ist der Skorpion gefürchtet. Ausgestattet mit imposanten Scheren begibt er sich auf Beutejagd. Den allseits bekannten Giftstachel nutzt das Spinnentier dabei erst als letztes Mittel, um sein Opfer zu überwältigen.
Weniger bekannt ist allerdings, dass der Skorpion einen Bewegungsapparat besitzt, der für die Wissenschaft und besonders für die Raumfahrt hochinteressant ist. Denn trotz seines harten und steifen Panzers ist der Skorpion in der Lage, extrem unwegsames Terrain zu bezwingen. Sandboden und Hügel die mehrfach so hoch sind wie er selbst, spitze Felsbrocken und Krater - alles kein Problem für den Achtbeiner. Diese sichere Fortbewegung birgt nicht nur Vorteile für das Fortkommen auf der Erde.
So dachten auch die Forscher des DFKI in Bremen. Sie nahmen den Aufbau und das Bewegungsmuster des Skorpions genauer unter die Lupe und entwickelten einen Laufroboter nach Vorbild der Natur. In der Show zeigten die Bremer Wissenschaftler eindrucksvoll das Können von "Scorpion" und machten deutlich, warum maßgeblich die Raumfahrt einen großen Nutzen von ihm haben wird. Über eine dem Mond nachempfundene Kraterlandschaft kletterte "Scorpion" mühelos hinweg und zeigte, dass er selbst auf dem Rücken laufen kann, sollte er einmal ins Straucheln geraten. In Zukunft wird "Scorpion" bei der Erforschung von Mond und Mars eingesetzt werden.
Doch die Entwicklung von Robotern ist keinesfalls nur auf ferne Planeten gerichtet. Aus einer Kombination aus Rad und Bein entwickelten die Forscher den Prototyp "Asguard". Seine Alltagstauglichkeit demonstrierte er schon jetzt: der "vier-bein-rädrige" Roboter überquerte in der Show einen abwechslungsreichen Hindernisparcours. Hinweg über weichen Rasen, unwegsames Geäst und Steine, durch ein Wasserbecken und Treppenstufen hinauf zeigte "Asguard" beachtlich seine Fähigkeiten. Die Forschung wird weiter vorangetrieben und in Zukunft soll Asguard körperlich beeinträchtigten Menschen helfen und ihnen Mobilität zurück geben.
Letzte Änderung am: 10.12.2008, 10.56 Uhr