aus der Sendung vom Donnerstag, 9.2. | 23.15 Uhr | SWR Fernsehen
18 Weltpremieren, darunter drei Beiträge von deutschen Filmemachern, sind auf der Berlinale im Rennen um die Goldenen und Silbernen Bären. Mit dabei ist auch Hans-Christian Schmids Drama „Was bleibt“ mit Corinna Harfouch und Lars Eidinger in den Hauptrollen.

Gitte (Corinna Harfouch)
Seit Jahren leidet Gitte Heidtmann (Corinna Harfouch) unter Depressionen. Als sie bei einem gemeinsamen Familien-Wochenende ihrem Ehemann Günter (Ernst Stötzner) und den erwachsenen Söhnen Marko und Jakob (Lars Eidinger, Sebastian Zimmler) überraschend mitteilt, dass es ihr wieder gut gehe und sie ihre Medikamente abgesetzt habe, ist Marko der einzige, der an sie glaubt und Gitte völlig normal behandelt. Doch damit bringt er die eingespielte Beziehung seiner Eltern aus dem Gleichgewicht. Kurz darauf verschwindet Gitte spurlos...
Nach dem Exorzismus-Thriller „Requiem“ und dem Kriegsverbrecher-Drama „Sturm“ wollte Hans-Christian Schmid eine private Geschichte erzählen, die mehr oder weniger alle betrifft. Von Haus aus Dokumentarfilmer, hat er seine Figuren sehr genau ausgelotet und das Drehbuch gemeinsam mit Bernd Lange bis ins Detail durchdacht.

Familienfoto
Auf der Berlinale feiert „Was bleibt“ Premiere im Wettbewerbsprogramm. Im Herbst kommt die SWR-Koproduktion in die deutschen Kinos. Wir durften den Film vorab sehen und haben mit Hans-Christian Schmid über sein neuestes Werk gesprochen.
Kinostart Herbst 2012
„Was bleibt“
Ein Film von Hans-Christian Schmid
Drehbuch: Bernd Lange
Mit Lars Eidinger, Corinna Harfouch, Sebastian Zimmler, Ernst Stötzner, Picco von Groote, Egon Merten, Eva Meckbach, Birge Schade
Deutschland, 2012
84 Minuten
Letzte Änderung am: 30.12.2011, 23.18 Uhr