aus der Sendung vom Donnerstag, 24.11.2011 | 23.15 Uhr | SWR Fernsehen
Extravagant, schrill und außergewöhnlich. Freddie Mercury (1946-1991) ist eine der schillerndsten Figuren der Rockgeschichte. Konzertaufnahmen aus dem Jahr 1982 erinnern an den legendären britischen Rocksänger, der vor zwanzig Jahren an den Folgen von Aids starb.

Freddie Mercury bei einem Auftritt
1946 auf Sansibar als Farrokh Bulsara geboren, wächst der Sohn eines britischen Diplomaten in Indien auf. Als die Familie 1964 nach London zieht, beginnt Freddie Mercury in diversen Bands zu spielen, nebenbei studiert er Kunst und Design. 1970 gründet er zusammen Brian May und Roger Taylor die Band „Queen“ und avanciert zum exzentrischen Frontmann.
1974 landet die Band mit „Killer Queen“ ihren ersten Top-Hit. Es ist der Beginn einer der spektakulärsten und beständigsten Bandkarrieren aller Zeiten. Mit Hits wie „Another One Bites The Dust“, „We are The Champions“ oder „Radio Ga-Ga“ und rund 80 Millionen verkaufter Platten bestimmt das Quartett fast zwanzig Jahre lang nicht nur das Geschehen der Charts. Auf der Bühne und in Videos überzeugt die Band mit ausgefallenen Shows und extravaganten Kostümen. Ganz gleich, ob in Latex oder Leder, mit entblößter Brust oder im Hermelin - Freddie Mercury gelingt es immer wieder, sein Publikum zu faszinieren und mitzureißen.
Als Freddie Mercury am 24. November 1991 stirbt, endet das Rock-Märchen, die Musikwelt ist schockiert. Elton John hat die Tragik damals wohl am besten in Worte gefasst: Einen wie ihn wird es nie wieder geben, God save the Queen
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Letzte Änderung am: 21.10.2011, 23.32 Uhr