aus der Sendung vom Donnerstag, 10.11.2011 | 23.15 Uhr | SWR Fernsehen
Einst waren es Kriegswaffen, jetzt sind es Kunstwerke, die für einen guten Zweck veräußert werden. In der aktuellen Schau „Symbiosis“ im Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe (ZKM) sind die außergewöhnlichen Exponate zu sehen und zu erwerben.
Zwei Jahre lang hat es gedauert, bis der Frankfurter Künstler Peter Zizka sein ungewöhnliches Hilfsprojekt realisieren konnte. Rund 300 ausgediente Schusswaffen aus dem Bürgerkrieg in Burundi hat er unschädlich gemacht und in Kunst verwandelt: Jeweils zwei baugleiche Modelle wurden zusammengeschweißt und mit einem Anstrich aus Gips und Lack versehen.
In den 90er Jahren eskalierten in Burundi die Konflikte zwischen Hutu und Tutsi. Bis heute zählt das Land zu den ärmsten der Welt. Mit seinem Kunstprojekt will Peter Ziska helfen, die Spirale der Gewalt zu durchbrechen. Am Ende der Schau werden die Exponate für jeweils 2.500 Euro zugunsten der Friedensarbeit von Caritas International in Burundi verkauft.
Ausstellung bis 11. März 2012
Symbiosis – 1,5 Tonnen globale Verwicklung
Lorenzstraße
19
76135
Karlsruhe
Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Freitag: 10-18 Uhr
Samstag und Sonntag: 11-18 Uhr
Montag, Dienstag: geschlossen
Letzte Änderung am: 30.09.2011, 23.35 Uhr