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Getanzte Literatur Christian Spucks Ballett "Das Fräulein von S."

aus der Sendung vom Donnerstag, 9.2. | 23.15 Uhr | SWR Fernsehen

Einer der Publikumslieblinge des Stuttgarter Balletts verabschiedet sich. Hauschoreograf Christian Spuck geht im Sommer nach Zürich, um dort Ballettdirektor zu werden. Doch vorher bringt er in Stuttgart eine weitere vielversprechende Uraufführung auf die Bühne: "Das Fräulein von S.".

Szenenfoto "Das Fräulein von S.": Katja Wünsche als Medlon, Cardillacs Tochter

Katja Wünsche als Medlon, Cardillacs Tochter

Er hat eine Vorliebe für literarische Stoffe, und er ist bekennender Fan von E.T.A. Hoffmann. Sechs Jahre nach dem Ballett der „Sandmann“ inszeniert Christian Spuck jetzt eine weitere Novelle des deutschen Romantikers. Eine Kriminalgeschichte, die in der Zeit von Ludwig XVI in Paris spielt. Mir geht es um die Gegenüberstellung zweier Künstlertypen, der Salonschriftstellerin Scuderi, die in unglaublicher Zivilcourage die Morde aufklären will, und dem mordenden Juwelier Cardillac, so Spuck.

Mit Stücken wie „Lulu“ und „Leonce und Lena“ hat der 42-jährige Choreograf das Repertoire des Stuttgarter Balletts in der letzten Dekade maßgeblich geprägt und oft bewiesen, dass er komplexe Geschichten erzählen kann. Zum Abschied folgt nun mit „Das Fräulein von S.“ ein weiteres vielschichtiges Werk. In den Hauptrollen tanzen mit Katja Wünsche und William Moore zwei der besten Solisten des Stuttgarter Balletts. Auf für die beiden ist es eine Art Abschiedsvorstellung. Sie werden mit Christian Spuck nach Zürich gehen.

Uraufführung am 10. Februar 2012
Weitere Termine: 16., 19., 24. Februar 2012
12., 29., 31. März, 8. April 2012
„Das Fräulein von S.“
Ein neues Ballett von Christian Spuck nach der Novelle 'Das Fräulein von Scuderi' von E.T.A. Hoffmann

Staatstheater Stuttgart

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Letzte Änderung am: 03.02.2012, 18.08 Uhr