Nach Polen, Tschechien und Lettland hat auch Deutschland die Unterzeichnung des umstrittenen Urheberrechts-Abkommens ACTA aufgeschoben. Das FDP-geführte Justizministerium hat Bedenken, die nun diskutiert werden sollen. Die Aktivisten von ''Stopp ACTA'' wird es freuen - sie planen für morgen Massenproteste.
[mehr zu: Deutschland unterschreibt ACTA vorerst nicht]
Ob Deutschland das zweite Griechenland-Hilfspaket mitträgt, bleibt offen. Der Bundestag will in zwei Wochen darüber entscheiden. Schwarz-Gelb unterstützt dabei das Ultimatum der Eurogruppe an Athen. Mehr Hilfskredite soll es nur bei verlässlichen Sparzusagen aus Athen geben.
[mehr zu: Aufschub für Athen - und für den Bundestag]
In Griechenland wächst der Unmut gegen die harten Sparmaßnahmen, die dem Land abverlangt werden. Schon jetzt ist die Arbeitslosigkeit auf einen neuen Höchststand geklettert, und die Wirtschaft schrumpft. Die Griechen wehren sich mit einem neuen Generalstreik.
[mehr zu: ''Teufelskreis aus Sparen und Abschwung'']
Bei einer Explosion eines Kleinlasters sind in der zweitgrößten syrischen Stadt mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Die Opposition beschuldigt das Regime von Präsident Assad, hinter dem Anschlag zu stecken. Die Regierung macht Terroristen verantwortlich.
[mehr zu: Schuldzuweisungen nach Anschlag in Aleppo]
Bei den Protesten in Syrien kommt es immer wieder zu Ausschreitungen. Besonders heikel ist die Situation rund um das Freitagsgebet. In den Moscheen wird erst gebetet, dann demonstriert. Die Sicherheitskräfte warten bereits vor dem Gotteshaus. Björn Blaschke war in Damaskus dabei.
[mehr zu: Damaskus - freitags in einer leeren Stadt]
Vor einem Jahr war er live auf Sendung, als Präsident Mubarak stürzte: ARD-Korrespondent Jörg Armbruster. Der damalige Jubel der Opposition wich bald Ernüchterung. Das Militär beharrt auf seiner Sonderrolle, die Demokratisierung stockt. Im Interview mit tagesschau.de zieht Armbruster Bilanz.
[mehr zu: ''Ägyptens Militär will Macht im Staate bleiben'']
Knapp ein Jahr nach dem tödlichen Anschlag auf mehrere US-Soldaten am Frankfurter Flughafen ist der Attentäter zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Oberlandesgericht Frankfurt befand ihn des zweifachen Mordes schuldig. Die Tat gilt als erster islamistisch motivierter Anschlag mit Todesopfern in Deutschland.
[mehr bei hr-online.de zu: Hessen: Lebenslange Haft für Flughafenattentäter]
Schon heute sind sie aufeinander angewiesen: Für Indien ist die EU der wichtigste Handelspartner, die EU blickt hoffnungsvoll auf die Wachstumsmärkte Asiens. Seit Jahren laufen Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen. Aber beide Seiten lassen Vorsicht walten und fürchten Nachteile.
[mehr zu: Vorsicht, Freihandel!]
Vom ersten März an werden Google-Nutzer für Werbekunden noch berechenbarer: Der Internetdienst will mit neuen Geschäftsbedingungen die Daten der Nutzer von You Tube, Google plus, Google Mail/Gmail oder Google-Suche miteinander vernetzt werden. Eine US-Verbraucherschutzgruppe hat dagegen nun geklagt.
[mehr zu: Google-Nutzer werden noch gläserner]
Vier Tage lang haben etwa 200 Würdenträger der katholischen Kirche auf einer Tagung in Rom über Maßnahmen beraten, wie sexueller Missbrauch verhindert werden kann. Am Rande des Treffens wurde aber deutlich, wie groß die Sorge ist, den Skandal längst nicht überwunden zu haben.
[mehr zu: Große Angst vor weiteren Enthüllungen]
Das Recht auf Verhütung: Das ist ein Baustein von US-Präsident Obamas Gesundheitsreform. Arbeitgeber müssen ihren Beschäftigten eine Krankenversicherung anbieten, die auch für Verhütungsmittel zahlt. Katholische Einrichtungen und republikanische Präsidentschaftsbewerber laufen Sturm.
[mehr zu: Verhütungsmittelstreit in den USA]
Die von der schwarz-gelben Koalition geplanten Steuersenkungen bleiben umstritten. Der Bundesrat hat den Plänen weder zugestimmt, noch sie endgültig abgelehnt. Auch zum Mindestlohn gab es keinen Entschluss. Gebilligt wurde hingegen die Neuauflage des Bankenrettungsfonds SoFFin.
[mehr zu: Länderkammer bei Steuersenkungsplänen uneins]
Das neue Telekommunikationsgesetz ist im Bundesrat verabschiedet worden. Damit werden Telefon-Warteschleifen in Zukunft kostenlos. Erst wenn das Anliegen bearbeitet wird, darf der Anbieter kassieren. Geändert werden auch einige Regelungen im Fall eines Umzugs oder eines Anbieterwechsels.
[mehr zu: Telefon-Warteschleifen in Zukunft kostenlos]
Nach heftiger Kritik im Todesfall Chantal ist der zuständige Hamburger Bezirksamtschef Schreiber zurückgetreten. Bürgermeister Scholz dankte Schreiber für die Arbeit und warnte davor, jetzt zur Tagesordnung überzugehen. Die 11-Jährige war in der Obhut einer Pflegefamilie an einer Überdosis Methadon gestorben.
[mehr bei ndr.de zu: Tod eines Pflegekindes: Hamburger Bezirksamtsleiter zurückgetreten]
So lange kein Endlager existiert, muss der Atommüll aus den Kraftwerken irgendwo bleiben. Gleich daneben, in einem Zwischenlager, wäre der Politik am liebsten. Doch nicht überall, wo ein Zwischenlager stehen soll, steht auch eins, wie an einem stillgelegten Meiler in Baden-Württemberg.
[mehr zu: Wohin mit dem Atommüll aus alten Meilern?]
Für 24 Stunden läuft die größte Tempo-Kontrollaktion in der Geschichte von Nordrhein-Westfalen. An 1400 Kontrollstellen wird geblitzt. Die Überprüfung ist eine Reaktion auf die im vergangenen Jahr erstmals seit Jahren wieder angestiegene Zahl der Verkehrstoten in NRW.
[mehr bei wdr.de zu: Größte Verkehrskontrollen in NRW: 24 Stunden blitzen]
Erstmals seit mehr als 30 Jahren erlaubt die US-Regierung den Bau neuer Atomreaktoren. Die Firma Southern Company erhalte Lizenzen, ein bestehendes Kernkraftwerk zu erweitern, teilte die Regulierungsbehörde NRC mit. Ihr Chef stimmte allerdings aus Sicherheitsbedenken dagegen.
[mehr zu: USA bekommen zwei neue Atomreaktoren]
Bei einem U-Boot-Unfall im Roten Meer ist eine dreiköpfige deutsche Familie ums Leben gekommen. Ägyptischen Medien zufolge war das Glasbodenboot bei hohem Wellengang gegen ein Riff vor der ägyptischen Küste geprallt und gekentert. Von den 25 Menschen an Bord wurden mindestens drei weitere Touristen schwer verletzt.
[mehr zu: Deutsche Familie stirbt bei U-Boot-Unfall]
Nashörner leben gefährlich. Weltweit trachten Menschen den bis zu 3000-Kilo-Kolossen nach dem Leben. In Afrika sind die Tiere den Wilderern schutzlos ausgeliefert. Diese verkaufen die wertvollen Hörner für viel Geld. Tierschützer bemühen sich um eine Rettung mit allen Mitteln.
[mehr zu: Die skrupellose Jagd auf Nashörner]
Mehr Kontrolle der Finanzmärkte: Die EU-Staaten und das Europaparlament haben sich auf strengere Regeln für den außerbörslichen Handel mit riskanten Finanzwetten, sogenannten Derivaten, geeinigt. Diese Geschäfte sollen künftig über eine zentrale Stelle abgewickelt werden.
[mehr zu: EU will riskante Finanzwetten kontrollieren]
Die Folgen der Immobilienkrise haben Millionen Hauseigentümer in den USA in den Ruin getrieben. Ein Teil von ihnen profitiert nun von einem Vergleich der Regierung mit fünf Großbanken. Diese zahlen den verschuldeten Immobilienbesitzern eine Entschädigung von 25 Milliarden Dollar.
[mehr zu: Entschädigung für schlampige Arbeit der Banken]
Mit dem hochkarätig besetzen Historienfilm ''Les Adieux à la reine'' ist am Abend die 62. Berlinale eröffnet worden. Die Stars des Films - Diane Kruger, Léa Seydoux und Virginie Ledoyen - begeisterten das Publikum und die Fotografen am roten Teppich. Viele weitere Berühmtheiten trotzten ebenfalls der Kälte.
[mehr bei rbb-online.de zu: 62. Berlinale mit Historienfilm eröffnet]
Markus Babbel wird neuer Trainer des Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim. Der frühere Nationalspieler, der bis Dezember Hertha BSC Berlin trainiert hatte, soll einen Vertrag bis 2014 erhalten. Hoffenheim hatte sich nach dem Ausscheiden im Viertelfinale des DFB-Pokals von Coach Holger Stanislawski getrennt.
[mehr bei sportschau.de zu: Fußball: Babbel wird neuer Trainer in Hoffenheim]
Ex-Radprofi Jan Ullrich hat erstmals eingeräumt, Kontakt zu dem spanischen Blutdoping-Arzt Fuentes gehabt zu haben. Das sei ein großer Fehler gewesen, den er sehr bereue, so Ullrich in einer Erklärung. Gestern war der 38-Jährige vom Internationalen Sportgerichtshof CAS wegen Dopings verurteilt worden.
[mehr zu: Ex-Radprofi Ullrich gibt Kontakt zu Fuentes zu]
Wer in Afghanistan mit der Zahl 39 in Verbindung steht, lebt gefährlich. Die Zahl gilt als Inbegriff des Bösen. Doch tapfere Studenten aus Kabul stellen sich dem Kampf. Sie möchten die 39 von ihrem Fluch befreien. Facebook soll ihnen dabei helfen.
[mehr zu: Die Angst vor der 39]