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Video-Nachrichten

Nachrichtensprecher hinter Mikrofon im Studio Radionachrichten aus Rheinland-Pfalz

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SWR-Studio Ludwigshafen Regionalnachrichten

Redaktion: Kathrin Illig

Letzte Aktualisierung: 03.02.2012, 17.30 Uhr

Maxdorf

Umweltinspektion nach Chemieunfall hat begonnen

Nach der Betriebsstörung mit ausgetretenen Chemikalien bei dem Speditionsunternehmen Rinnen haben die zuständigen Behörden jetzt mit der angekündigten Umweltinspektion des Unternehmens begonnen. Dabei soll unter anderem festgestellt werden, ob die Mitarbeiter des Unternehmens im Umgang mit Chemikalien ausreichend geschult sind und ob alle Sicherheitsvorkehrungen für Notfälle getroffen sind. Nach Angaben einer Behördensprecherin soll das Ergebnis der Untersuchungen frühestens in 4 Wochen vorliegen. Anfang Januar waren bei dem Unternehmen 20 Liter einer Reinigungsflüssigkeit ausgetreten. Das Chemikaliengemisch hatte in der Umgebung mehrere Tage für erhebliche Geruchsbelästigung gesorgt. Anwohner hatten über Kopfschmerzen und Übelkeit geklagt.

Rülzheim

Kinderheim in Rülzheim schließt

Das Kinderheim in Rülzheim schließt voraussichtlich zum Jahresende. Es ist die einzige Einrichtung dieser Art im Kreis Germersheim. Das Kinderheim in Rülzheim wird von der Braun'schen Stiftung getragen. Diese Stiftung betreibt in einem anderen Gebäudeteil auch ein Seniorenheim. Nach Angaben eines Stiftungssprechers wird das Kinderheim aus Kostengründen geschlossen. Seit mehreren Jahren mache es Verluste -unter anderem auch, weil zu wenige Kinder dort dauerhaft untergebracht seien. Zurzeit leben in dem Kinderheim 13 Kinder und Jugendliche. Sie werden jetzt auf Pflegefamilien verteilt. In dem Kinderheim in Rülzheim wurden hauptsächlich Kinder für einige Tage und Wochen untergebracht, die durch Polizei und Jugendamt aus ihren Familien geholt wurden. Mit der Schließung des Heims verlieren wahrscheinlich auch die fünf Mitarbeiter ihre Arbeit.

Ludwigshafen

Auszugsfrist aus Kulturdepot verlängert

Etwa 20 Künstler und Kreative können vorerst noch im ehemaligen Kulturdepot bleiben. Die Verkehrsbetriebe Ludwigshafen haben die Mietverträge bis Juni verlängert. Ursprünglich war den Mietern von Ateliers und Büros im früheren Straßenbahndepot zum Jahreswechsel gekündigt worden. Das Areal soll an einen Investor verkauft werden. Die Künstler bekommen jetzt aber noch 5 Monate länger Zeit, sich auf den Umzug vorzubereiten. Als Alternative haben die Technischen Werke und der Stadt ein ehemaliges Umspannwerk in Ludwigshafen vorgestellt. In der Industriehalle, einem Keller und Nebenräumen werden Ateliers eingerichtet. Nach Angaben der TWL ist der Bauantrag bereits gestellt. Für die Künstler sind jedoch wichtige Details noch ungeklärt, wie zum Beispiel Mietpreise, Nebenkosten und Lichtverhältnisse. Eine Kulturstiftung, die das Haus zukünftig betreiben soll, ist noch nicht gegründet.

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