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Die Reben in der Pfalz haben den starken Frost bisher ganz gut überstanden. Die Weinbauexperten vom Dienstleistungszentrum in Neustadt schätzen, dass weniger als 10 Prozent der Weinstöcke geschädigt wurden. Bei empfindlichen Sorten wie Portugieser oder Müller Thurgau könnten die Frostschäden stellenweise auch etwas höher ausfallen, so der Leiter der Sparte Weinbau im DLR in Neustadt. Vor allem in tiefen Lagen, so genannten Frostsenken, seien Reben erfroren. Insgesamt hätten die Winzer in der Pfalz bisher aber noch keine großflächigen Schäden festgestellt. Im Winter sei auch strenger Frost für die Weinstöcke nicht sehr gefährlich, da das Pflanzenwachstum ruhe. Kritisch werde es erst ab minus 17 Grad. Vom Rebschnitt sei aber derzeit abzuraten, da der Frost durch die Schnittwunden in das Rebholz eindringen könne.
Letzte Änderung am: 10.02.2012, 08.25 Uhr
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