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SWR-Studio KaiserslauternRegionalnachrichten
Redaktion: Frank Mühlenbrock
Letzte Aktualisierung: 09.02.2010, 17.25 Uhr
- Neidenfels: Tödlicher Unfall auf B39
- Mainz: Beck fordert von Opel weiter Motorenbau in Kaiserslautern
- Kaiserslautern: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Speyerer Finanzberater
- Homburg: Thyssen Krupp Homburg baut offenbar weniger Stellen ab
Neidenfels
Tödlicher Unfall auf B39
Tödliche Verletzungen erlitt heute Nachmittag eine 48jährige Frau bei einem Verkehrsunfall auf der B39 bei Neidenfels. Nach Angaben der Polizei streifte die Frau bei einem Überholmanöver ein entgegenkommendes Fahrzeug. Dadurch geriet sie ins Schleudern und prallte mit der Fahrerseite gegen einen Sandstein. Dadurch erlitt sie tödliche Verletzungen. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.
Mainz
Beck fordert von Opel weiter Motorenbau in Kaiserslautern
Ministerpräsident Kurt Beck fordert vom Opel-Konzern, dass im Werk Kaiserslautern weiterhin Dieselmotoren gebaut werden. Das sagte Beck nach einem Gespräch mit Opel-Chef Reilly. Reilly hatte am Mittag das Sanierungskonzept für Opel vorgestellt. Demnach sollen im Werk Kaiserslautern 300 Stellen wegfallen. Ministerpräsident Beck machte deutlich, dass er im Gespräch mit Reilly auf die Wichtigkeit des Kaiserslauterer Opelwerks aufmerksam gemacht habe.
Kaiserslautern
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Speyerer Finanzberater
Nachdem sich 4 Rentner derzeit vor einem bayerischen Gericht verantworten müssen, weil sie einen Finanzberater aus Speyer entführt haben sollen, wird nun auch gegen den Finanzberater selbst ermittelt. Das hat die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern heute bestätigt. Mittlerweile hätten sich rund 30 Zeugen gemeldet, die ebenfalls von dem Anlageberater betrogen worden sein sollen. Da die Gelder durch den Finanzberater vor allem in den USA angelegt wurden, wird die Staatsanwaltschaft ein Rechtshilfe-Antrag an die dortigen Behörden schicken. Die umfangreichen Ermittlungen werden daher noch Monate in Anspruch nehmen, vermutet die zuständige Staatsanwältin.
Homburg
Thyssen Krupp Homburg baut offenbar weniger Stellen ab
Bei Thyssen Krupp werden nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall offenbar nur 286 statt der geplanten 343 Arbeitsplätze abgebaut. Darauf haben sich die Gewerkschaft und der Betriebsrat mit der Unternehmensspitze geeinigt. Eine entgültige Entscheidung, wie viele Stellen abgebaut werden, fällt aber erst Ende Februar. Thyssen Krupp in Homburg stellt Kurbelwellen für Dieselmotoren her. Durch die Wirtschaftskrise war die Auslastung extrem eingebrochen, viele der insgesamt 888 Beschäftigten sind seit einem Jahr in Kurzarbeit.
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